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Fußball

02.01.2019

Ein Heimkehrer und ein wichtiger Führungsspieler

Florian Prießnitz
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Florian Prießnitz

Mit zwei Winter-Neuverpflichtungen sieht sich der TSV Wertingen gut aufgestellt

Nach dem eigenen UR-Cup am zweiten Weihnachtsfeiertag und der Teilnahme bei der Vorrunde um die schwäbische Meisterschaft am vergangenen Sonntag in Nördlingen bereiten sich die Fußballer des TSV Wertingen auf ihren dritten Start bei einem Hallenturnier in diesem Winter vor. Am kommenden Freitag spielt der Tabellenzweite der Kreisliga Nord bei der Vorrunde um die Futsal-Landkreismeisterschaft in der Riedblickhalle in Buttenwiesen. Der sportliche Ehrgeiz beim TSV Wertingen hält sich beim Indoor-Gekicke – wie bei vielen anderen Mannschaften auch – in Grenzen. Allein der Spaßfaktor zählt.

Ganz anders sieht es aus, wenn Sportlicher Leiter Fritz Bühringer an die Restsaison in der Kreisliga Nord denkt. Da träumt der TSV-Funktionär nämlich von einem Endspiel am letzten Spieltag auf eigenem Platz gegen den derzeitigen Tabellenführer FC Mertingen. „Spätestens dann wollen wir auf Rang eins springen“, hofft Bühringer auf den direkten Aufstieg in die Bezirksliga. Bei diesem Unterfangen mithelfen sollen in der Frühjahrsrunde zwei Routiniers und Führungsspieler, welche kurz vor Jahresschluss zum TSV Wertingen gewechselt sind.

Der eine ist Florian Prießnitz, der beim Hallenturnier in Nördlingen bereits sein Debüt im Trikot der Zusamstädter gab. Der 30-Jährige war zuletzt beim Bezirksligisten TSV Aindling aktiv und zuvor zweieinhalb Jahre Spielertrainer beim TSV Meitingen. Die meiste Zeit seines fußballerischen Wirkens hat er allerdings beim FC Gundelfingen verbracht. Schon in der Jugend trug er das Trikot der Grün-Weißen, ehe im Jahr 2016 der Wechsel zum TSV Meitingen erfolgte. Dass Prießnitz jetzt beim TSV Wertingen gelandet ist, habe laut Bühringer mit dessen beruflicher Veränderung als Lehrer zu tun. Nach der Zwischenzeugnisvergabe im Februar werde er von München, wo er an einem Gymnasium unterrichtet, als Berufsschullehrer nach Günzburg wechseln.

Der zweite Winter-Neuzugang ist in Wertingen ein alter Bekannter: Bereits von 2009 bis 2017 spielte Sandro Santamaria für den TSV, nach eineinhalb Jahren beim FC Lauingen kehrt der inzwischen 39-Jährige nun auf den Judenberg zurück. Der Wohlfühlfaktor im Vergleich zum FC Lauingen habe nach Bühringers Einschätzung den Ausschlag für den Rück-Transfer gegeben. Um die Freigabe beim FCL habe sich Santamaria selbst gekümmert. Bühringer ist vor allem seinem Lauinger Kollegen Joachim Hauff dankbar, dass alles so reibungslos über die Bühne gegangen ist.

Dass Santamaria trotz seines fortgeschrittenen Fußball-Alters dem TSV Wertingen zum Erreichen des Saisonziels helfen kann, dafür sprechen seine zehn Tore und seine zehn Torvorlagen für den FC Lauingen im bisherigen Saisonverlauf der Kreisliga West. Nur Christoph Marek hat für die Gelb-Schwarzen einmal mehr getroffen. (her)

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