Handball

01.06.2019

Eine Nummer zu groß

Wertinger B-Jugend zahlt Lehrgeld

Eine Nummer zu groß war am vergangenen Wochenende die Bayernligaqualifikation in Fürstenfeldbruck für die männliche Handball-B-Jugend des TSV Wertingen. Aufgrund der guten Ergebnisse in der ersten Runde zur Landesligaqualifikation rutschten die Wertinger Jungs überraschend in die Bayernligaqualifikation hoch. Dort trafen die Nachwuchsspieler aus dem Zusamtal auf Mannschaften aus Lauf, HT München und dem Gastgeber Fürstenfeldbruck, die alle drei- bis viermal die Woche trainieren und vorwiegend ein Jahr älter sind.

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Ein weiteres Manko an diesem Tag war wieder einmal die Erlaubnis, Harz zu verwenden, was in der Wertinger Halle verboten ist und deshalb damit nicht trainiert werden kann. Trotzdem versuchten die Wertinger im ersten Spiel gegen Lauf mitzuhalten, was in der ersten Halbzeit sehr gut gelang (8:9). In der zweiten Hälfte haderte man vor allem mit dem klebrigen Ball und verwarf alleine in diesem Spiel fünf Siebenmeter! Lauf entschied dieses Spiel letztendlich mit 18:12 zu seinen Gunsten.

Im zweiten Spiel gegen H/T München wurde Wertingen in der ersten Hälfte förmlich überrannt (1:12). Die körperlich stärkeren Münchner ließen dem TSV beim 9:23 keine Chance. Im letzten Spiel gegen den Topfavorit Fürstenfeldbruck war Wertingen nur auf Schadensbegrenzung aus. Gegen die mit Abstand beste Turniermannschaft verlor man 8:25(3:12).

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Auch aufgrund dieser Niederlagen werden die Wertinger Jungs den Kopf nicht in den Sand stecken und nach vorne schauen, denn bereits am morgigen Sonntag steht nun die wichtige und entscheidende dritte Runde zur Landesligaqualifikation in Roßtal bei Nürnberg an. In dieser Fünfergruppe kommen die beiden Erstplatzierten in die Landesliga. Hier trifft Wertingen auf den TSV Roßtal, die SpVgg Diepersdorf, den ETSV 09 Landshut und die HSG München West.

In Fürstenfeldbruck spielten für den TSV Wertingen: Tor: Lucas Röhr, Alecksa Cupic – Feld: Christoph Burgkard, Felix Behammer (2), Nils Görner (6/4), Patrick Kleinle, Lukas Müller (9), Max Biedermann (3), Jan Bohmann (2), Manuel Nagler (2), Andreas Leroch (2), Gabriel Vincovic (3), Rafael Vincovic

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