Newsticker

Corona in Deutschland: Gesundheitsämter melden 7595 Neuinfektionen

WZ-Frühjahrscheck

21.03.2015

Einstellung muss passen

Ohne ihn stünde der FC Pfaffenhofen-Untere Zusam wohl nicht so gut da: Sportlicher Leiter Fritz Bühringer.
Bild: Karin Tautz

Pfaffenhofens Spielertrainer Christoph Kehrle nimmt sich einige Spieler zur Brust. Auftakt ist beim TSV Harburg

Die ungeliebte Vorbereitungsphase muss sein. Aber irgendwie sind alle froh, wenn es endlich wieder um Punkte geht. Zum Auftakt nach der Winterpause führt der „Ernstfall“ die Kicker des FC Pfaffenhofen-Untere Zusam in der Kreisliga Nord am Sonntag (15 Uhr) zum abstiegsbedrohten TSV Harburg.

Am Anfang der Saison lief es nicht immer ganz rund beim FC PUZ. Immerhin stellte sich Trainer Christoph Kehrle die Mammutaufgabe, aus Pfaffenhofen und Untere Zusam die richtige Mischung zu finden. Die Integration ist ihm relativ schnell gelungen, und nach 19 Spielen platziert sich die Elf mit 30 Pluspunkten auf Rang sechs.

Von den Dreien (Florian Ruopp, Michael Schmied, Leo Bihlmayr), die dem Klub in der Winterpause ade sagten, tut laut Kehrle Letzterer am meisten weh: „Aufgrund seiner beruflichen Anspannung ist es Leo Bihlmayr nicht möglich, regelmäßig ins Training zu gehen“, merkte Kehrle an und hat den Wechsel verschmerzt. Aktuell sind zwar keine Neuzugänge zu vermelden, aber für die neue Saison laufen die Drähte bereits heiß. In erster Linie ist man auf der Suche nach einem Torjäger.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

„Der Baustein für den Erfolg ist ein gutes Team“, bekräftigt Christoph Kehrle und meint da im Besonderen den Sportlichen Leiter Fritz Bühringer. Das Zusammenspiel der beiden ist bestens, „und ich kann mich auf ihn immer hundertprozentig verlassen“, betont der 30-jährige Spielertrainer und gibt noch eine persönliche Meinung preis: „Ohne den Fritz wäre der Klub nicht das, was er momentan ist.“

Auf der Ausfallliste im Kader steht Michael Bröll (Syndesmoseband gerissen). Hinzu kommen eine Reihe von Akteuren, die es in der Vorbereitung schleifen ließen. Kehrle: „Da gibt es eine Zahl von Spielern, die nach meiner Einschätzung noch nicht in der Kreisliga angekommen sind.“ Dafür ist mit Marco Gundacker der „Käpt´n“ wieder an Bord und das ist laut dem Coach ungemein wichtig. Vorbei sind auch die beruflichen und schulischen Belastungen bei Keeper Andy Dirr, der wieder voll in den Trainingsbetrieb eingestiegen ist.

Wie gesagt, die Vorbereitung kam nur schwer in die Gänge. „Da ließen sich einige anfangs nicht blicken. Gründe dafür waren das Wetter und die Faschingszeit“, merkt Kehrle schonungslos an. Der letzte Test gegen Burgau (3:3) war nach seiner Meinung ganz in Ordnung.

Harburg, Donaumünster und Marktoffingen heißen die ersten drei Gegner der Restrückrunde. „Sechs Pluspunkte daraus ziehen, das wäre meine Vorstellung“, hofft der Coach. Am Sonntag ist Auftakt in Harburg. Ein vehementes Kampfspiel ist beim Drittletzten angesagt, „da müssen wir von Anfang an voll dagegen halten“, fordert Kehrle ein engagiertes Auftreten seiner Kicker. Mit seinem FC PUZ würde Christoph Kehrle am Saisonende gerne Tabellenrang fünf ansteuern.

Zur Winterpause platzierte sich die Mannschaft mit Rang sechs im Soll. Die Zusammenführung der Kader von Pfaffenhofen und Untere Zusam ist gut gelungen, und so dürfte eine leichte Verbesserung in der Kreisliga-Nord-Tabelle als wahrscheinlich gesehen werden.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren