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WZ-Elferkette

28.10.2017

„Fack ju Göthe 3“ muss sein

Philipp Rohmfeld hat diese Saison schon neun Tore für den VfL Zusamaltheim erzielt.
Bild: Verein

Philipp Rohmfeld vom VfL Zusamaltheim geht gerne ins Dillinger Kino und liebt die schwäbische Küche

Während der Woche ist er als Zimmerer auf den Baustellen in der Region im Einsatz, die Wochenenden verbringt Philipp Rohmfeld oft mit Freunden. Der 22-jährige Angreifer des A-Klassisten VfL Zusamaltheim trägt in seiner Freizeit am liebsten Jogginghosen und ist kein Freund der veganen Küche. Wie Junggeselle Philipp Rohmfeld, der noch bei seinen Eltern wohnt, sonst noch tickt, verrät er im Rahmen unserer Serie „WZ-Elferkette“.

Weder noch. Am liebsten ziehe ich nach der Arbeit eine Jogginghose an. Jogginghosen sind einfach bequem. Da lässt es sich bequem auf dem Sofa aushalten (lacht). Wenn ich mit Kumpels unterwegs bin, trage ich eine Jeans. Hosen mit Bügelfalten trage ich im Jahr höchstens drei- bis fünfmal. Bei Familienfeiern oder Hochzeiten.

Ich habe mir mit 18 Jahren einen Audi A4, Baujahr 2001, angeschafft. Dieses Auto fahre ich noch immer. Es hat einen Benzinmotor. Die ganze Debatte über manipulierte Dieselmotoren halte ich für übertrieben. Das wurde meines Erachtens von den Medien zu sehr aufgebauscht.

Das ist eine schwierige Frage. Zumal ich für beide Spieler nicht unbedingt Sympathien hege. Ich bekomme zwar mit, dass Lewandowski für Bayern und Aubameyang für Dortmund viele Tore schießen, was sie sonst aber noch alles machen, das weiß ich nicht. Ehrlich gesagt, interessiert es mich auch nicht.

Bücherlesen ist nicht unbedingt mein Ding. Ich lese fast jeden Tag die Zeitung. Kinobesuche mit meinen Kumpels mag ich da schon lieber. Einmal im Monat gehen wir sicherlich ins Kino; meistens nach Dillingen. Mit Sicherheit werde ich mir in den nächsten Tagen den Film „Fack ju Göthe 3“ anschauen. Das muss einfach sein.

Auf jeden Fall der FC Augsburg. Dieser Verein ist mir wesentlich sympathischer als der große FC Bayern. Wir waren diesen Sommer mit dem VfL Zusamaltheim beim Familientag des FCA eingeladen. Als Anerkennung für unseren errungenen Aufstieg. Es herrschte eine sehr angenehme menschliche Atmosphäre. Ich bin auch öfters im Stadion in Augsburg. Und wenn das nicht der Fall ist, verfolge ich die Spiele des FCA live im Fernsehen. Ich hoffe, dass die Augsburger am Sonntag in Bremen 2:1 gewinnen.

Also ein Federweißer geht gar nicht. Und mit Wein allgemein halte ich mich auch zurück. Allenfalls bei größeren Feiern trinke ich mal ein Glas. Bier hingegen gibt es an den Wochenenden, wenn ich mit Freunden unterwegs bin. Wenn wir ein Spiel gewonnen haben, schmeckt so ein Bierchen natürlich besonders gut.

Vegan so gut wie nie, vegetarisch nur mal gelegentlich. Mindestens fünfmal die Woche kommt Fleisch auf den Tisch. Als Handwerker hast du nach einem arbeitsreichen Tag natürlich Appetit auf einen leckeren Braten oder auf Rindsrouladen. Dazu Spätzle, Knödel und eine gute Soße, halt alles, was die schwäbische Küche so hergibt.

Seit ich Fußball spiele, bin ich im Offensivbereich tätig. Das hat schon mit sechs Jahren in der F-Jugend angefangen. Das Toreschießen macht mehr Spaß. Tore zu verhindern ist nicht mein persönliches Ding, aber es ist für die Mannschaft auch sehr wichtig.

Mit Wandern habe ich nichts am Hut. Nach einer arbeitsintensiven Woche bin ich froh, wenn ich mich ausruhen kann. Manchmal muss ich mich sogar überwinden, am Abend ins Training zu gehen. In eine Therme gehe ich vielleicht einmal im Winter. Wir waren schon mal mit der gesamten Mannschaft des VfL Zusamaltheim in der Therme in Erding. Das hat richtig Spaß gemacht.

Am Arbeitsplatz oder im Auto lege ich viel Wert auf Ordnung. Es ist nicht gut, wenn Sachen kreuz und quer durcheinanderliegen. In meinem Zimmer sieht es anders aus: Da kann es schon mal sein, dass etwas Unordnung herrscht. Aber als chaotische Zustände will ich dies nicht bezeichnen.

Wir sind dieses Jahr mit dem VfL in die A-Klasse aufgestiegen. Da wollen wir uns fest etablieren und nach der Niederlage gegen Osterbuch am Sonntag drei Punkte aus Steinheim mitnehmen. Mittelfristig wäre es interessant, in der Kreisklasse zu spielen. Am liebsten mit dem VfL Zusamaltheim. Man sollte sich im Fußball immer Ziele stecken. (herd)

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