Fußball

03.12.2019

Fast alle Gegner umkurvt

Kevin Oberschmid (links) – hier im Duell mit Unterthürheims Philipp Miller – führt mit seinem Team die Tabelle der Kreisklasse Nord II an und darf vom Aufstieg in die Kreisliga träumen.

TSV Binswangen ist der erfolgreichste Kreisklassist aus der Region. Aber auch viele andere Teams der Gruppen Nord II und West II haben vor der Winterpause geliefert

Das Fußballjahr 2019 im Freien ist vorbei. Auch die Kicker aus den Kreisklassen Nord II und West II haben sich in die Winterpause verabschiedet. Zeit für unsere Redaktion, die regionalen Mannschaften und das von ihnen geleistete etwas genauer zu beleuchten.

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TSV Binswangen

42 Punkte aus 16 Spielen sind ein Top-Wert. 14 Begegnungen wurden gewonnen, nur zwei verloren. Ein Unentschieden brachte der Spitzenreiter der Kreisklasse Nord II bisher nicht zustande. Der zweitbeste Angriff (47 Tore) und die beste Abwehr (16 Gegentreffer) kommen vom TSV Binswangen.

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Schnitt 118, Rekord 200

6:0 beim SV Ehingen/Ortlfingen

1:5 beim TSV Harburg

Benedikt Chromik (10), Philipp Wagner (10) Philipp Miller (6) und Kevin Oberschmid (6) führen das vereinsinterne Ranking an.

Ein Trio hat alle 16 Begegnungen bestritten: Torhüter Benedikt Winkler, kam auf 1440 Einsatzminuten, gefolgt von Niklas Chromik (1434) und Daniel Fondanelle (1186).

Nur wenn die Binswanger nach der Winterpause total aus dem Tritt geraten, ist der Aufstieg noch gefährdet. Spielertrainer Michael Mayerle hat eine Mannschaft geformt, bei der die Mischung aus Routine und Talent absolut stimmt.

TSV Wertingen II

Die Reserve des Bezirksligisten ist mit 37 Zählern erster Verfolger von Spitzenreiter Binswangen. Zwölf Siege, ein Remis und vier Niederlagen ergaben 38 Zähler. Der fünftbeste Angriff (38 Tore) und nur 19 Gegentreffer (zweitbester Wert) lassen für die Frühjahrsrunde noch einiges erwarten.

Schnitt 77, Rekord 121

5:0 gegen FC Pfaffenhofen-Untere Zusam

Insgesamt vier, alle mit nur einem Tor Differenz (0:1 SV Wortelstetten, 2:3 SV Ehingen, 1:2 SSV Dillingen, 1:2 TSV Unterthürheim).

Mario Meier (11), Stefan Fackler (6), Fabian Knötzinger (6)

Moritz Bschorer (16 von 17 Spielen/1440 Einsatzminuten), Stefan Fackler (16/1328), Philipp Fischer (15/1350)

Die Truppe von Trainer Fabian Knötzinger steht besser da als erwartet. Die Teilnahme an der Kreisliga-Relegation ist längst keine Utopie mehr.

TSV Unterthürheim

Nach Startschwierigkeiten hat sich der Absteiger aus der Kreisliga stabilisiert und hat 32 Punkte bei zehn Siegen, zwei Unentschieden und fünf Niederlagen eingefahren. Mit 48 erzielten Treffern stellen die Thürheimer sogar die beste Offensive, 23 Gegentreffer sind durchaus ein ordentlicher Wert.

Schnitt 136, Rekord 220 gegen FC PUZ

Beim 14:0 gegen Schlusslicht TSV Bäumenheim wurde es sogar zweistellig.

1:4 bei der SSV Dillingen

Daniel Gumpp (11), Christian Binswanger (7), Johannes Heindl (7)

Als einziger Akteur hat Oliver Hirn bei 1524 Einsatzminuten alle 17 Spiele bestritten. Ihm folgen mit je 16 Begegnungen Christian Binswanger (1440 Minuten) und Thomas Mair (1440).

Es wird schwer bei fünf Punkten Rückstand noch auf Rang zwei vorzurücken. Aber wenn die Wertinger Reserve schwächelt, ist Unterthürheim erster Anwärter auf die Vizemeisterschaft.

SV Ehingen/Ortlfingen

Der Umsiedler aus der Kreisklasse Nordwest hat sich mit bisher 30 Punkten und Rang fünf in der neuen Umgebung bestens akklimatisiert. 41 Tore wurden erzielt, 32 mussten hingenommen werden.

Schnitt 120, Rekord 230 gegen Oberndorf

6:1 gegen TSV Bäumenheim

0:6 gegen TSV Binswangen

Jan Blochum war 18 Mal erfolgreich, je sieben Treffer erzielten Christoph Besser und Michael Kottmair.

Gleich vier Spieler haben alle 17 Begegnungen bestritten. André Perfetto (1520 Einsatzminuten), Robin Schmidbauer (1505), Michael Kottmair (1502) und Jan Blochum (1460) führen das Ranking an.

Das Team aus dem Landkreis Augsburg hat seine Sache bisher gut gemacht und ist auf alle Fälle eine Bereicherung für die Liga. Platz fünf sollte die Truppe von Trainer Holger Bosch ins Ziel bringen.

FC Pfaffenhofen-Untere Zusam

Acht Siege und acht Niederlagen bedeuten mit 24 Zählern immerhin Rang neun. Ein Unentschieden brachte der Fusionsclub bisher nicht zustande. Das Torverhältnis ist mit 33:30 im grünen Bereich.

Schnitt 98, Rekord 178 gegen TSV Binswangen

8:1 gegen TSV Bäumenheim

0:5 beim TSV Wertingen II

Routinier Christian Pessinger hat in den Duellen gegen den SV Wortelstetten zwei Viererpacks erzielt und steht bei insgesamt 17 Treffern. Gerd Gundacker traf dreimal, danach folgen fünf Spieler mit je zwei Treffern.

Peter Ziegler hat als einziger Akteur alle 16 Spiele bei 1106 Einsatzminuten bestritten. Ihm folgen Torjäger Christian Pechinger /15/1350) und Patrick Skrotzki (15/1292).

Keine Frage, es läuft besser als in der vergangenen Saison. Auch dank des neuen Trainers Christoph Kirmse. Vor allem auf seine Routiniers kann sich der FC PUZ verlassen. Mit ihnen sollte es im Frühjahr noch zwei bis drei Plätze nach oben gehen. Rang sechs wäre optimal.

SV Wortelstetten

Nur Bäumenheim und Genderkingen haben weniger Punkte als der SVW geholt. Die 16 Zähler sind bei fünf Siegen, einem Unentschieden und elf Niederlagen sicherlich keine überragende Ausbeute. Das muss besser werden. Vor allem die Abwehr schwächelt. Nur Schlusslicht Bäumenheim hat mehr Treffer kassiert als Wortelstetten (47). Verbesserungsbedürftig ist auch der Offensivdrang: Bisher stehen lediglich 26 Tore zu Buche.

Schnitt 101, Rekord 230 gegen Unterthürheim.

4:2 gegen TSV Bäumenheim.

0:6 gegen FC Paffenhofen-Untere Zusam.

Werner Schmid (7), Jürgen Müller (6), Joachim Schrödl (5)

In allen 17 Spielen waren Werner Schmid (1517 Einsatzminuten), Jürgen Müller (1506) und David Wiedemann (1476) dabei.

Die Zwischenbilanz besagt, dass da noch einiges ausbaufähig ist. Trainer Andreas Seiler kann mit dem Erreichten nicht ganz zufrieden sein. Es ist noch Luft nach oben.

SV Grün-Weiß Baiershofen

In der Kreisklasse West II steht das Team aus dem Angerdorf mit 35 Punkten auf Rang vier. 38 eigene Treffer wurden erzielt, 23 Gegentore musste man einstecken.

Schnitt 11, Rekord 190 gegen SG Röfingen/Mönstetten

6:1 gegen SpVgg Kleinkötz

1:4 gegen SG Röfingen/Mönstetten

Matthias Kempter (14), Peter Wiedemann (6), Florian Weidner (4)

Martin Wiedemann (1437 Minuten) und sein Bruder Peter Wiedemann (1360) standen in allen 16 Spielen auf dem Platz. Auf 15 Einsätze kam bei 1160 Minuten Spielzeit Torjäger Matthias Kempter.

Baiershofen steht gut da. Auch dank Trainer Bernd Lipp, der aber im Sommer seine Zelte abbrechen wird. Platz vier zu halten, wäre ein großer Erfolg für den kleinen Verein. (her)

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