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Fußball-Bezirksliga Nord

21.09.2019

Im Training wird scharf geschossen

Vor drei Jahren trug Christoph Bronnhuber (rechts) noch das Trikot des TSV Meitingen und war Teamkollege von Arthur Fichtner (links). Heute treffen beide Routiniers im Bezirksliga-Duell zwischen dem FC Günzburg, den Bronnhuber trainiert, und dem TSV Meitingen aufeinander.

TSV Meitingen arbeitet vor dem Gastspiel beim FC Günzburg Manko auf

Es waren die besten 45 Minuten, die der TSV Meitingen in seiner Zeit nach dem Landesliga-Abstieg in der Fußball-Bezirksliga Nord auf dem grünen Geläuf zustande brachte. Die spätsommerliche Vorstellung gegen den VfL Ecknach (3:1) untermauerte einmal mehr die Ambitionen der Lechtaler, endlich in die Verbandsliga zurückzukehren. Doch die schwersten aller Aufgaben sind jene gegen angeschlagene Boxer. Am heutigen Samstag (15 Uhr) wartet auf die Mannschaft von Pavlos Mavros der Tabellenvorletzte und Aufsteiger FC Günzburg.

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Den Kopf schüttelte der 47-jährige Grieche während des Spiels gegen den VfL dennoch recht oft – trotz überzeugender Vorstellung seiner Jungs. Denn die Chancenverwertung war mit Verlaub gesagt katastrophal. Und weil es bei den Lechtalern mit dem Toreschießen partout nicht klappen wollte, hat Mavros kurzerhand die Trainingsinhalte umgekrempelt. „Für die Möglichkeiten, die wir haben, machen wir viel zu wenig Tore“, ärgert sich der 47-Jährige zurecht. So wartete auf die Lechtaler in den vergangenen Tagen intensives Torschusstraining aus allen Ecken und Enden.

Mavros nahm seine Schützlinge aber auch in Schutz. „Natürlich müssen wir vor dem Tor cleverer werden, doch wie will sich meine Mannschaft einspielen, wenn ich nie über zwei, drei Wochen dieselbe Aufstellung an den Start bringen kann“, fragt er rhetorisch. Auch gegen den FC Günzburg muss der 47-Jährige wieder umstellen. Nemanja Ranitovic (privat verhindert), Fabian Wolf (Kapselverletzung) und Mark Huckle (Rückenprobleme) werden verletzungsbedingt ausfallen. „Wichtig ist zudem, dass wir den FC nicht unterschätzen“, appelliert Mavros. „Sie haben eine gute Offensive und sind im Stande, vor allem gegen gute Mannschaften zu punkten, denkt der TSV-Coach vor allem an die Qualitäten von FC-Spielertrainer Christoph Bronnhuber, der bereits fünf Saisontore erzielt hat. Um an der Donau bestehen zu können, gelte es an die Leistung aus dem Spiel gegen Ecknach anzuknüpfen.“ (vra)

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