Newsticker
Spahn: Schnell- und Selbsttests könnten helfen, Veranstaltungen zu ermöglichen

Fußball

05.01.2019

Kein neues Personal

Gelassenheit bei Stefan Mayershofer. Auch ohne Winter-Neuzugänge hofft er auf den Klassenerhalt seines TSV Unterthürheim.

Kreisligist TSV Unterthürheim ohne Winter-Neuverpflichtung

Der Lokalrivale TSV Wertingen hat sich für die Frühjahrsrunde in der Fußball-Kreisliga Nord mit Florian Prießnitz und Sandro Santamaria (wir berichteten) personell verstärkt. Beim TSV Unterthürheim hingegen gibt es keine Winter-Neuverpflichtungen. „Wir waren an drei bis vier Spielern dran, doch es hat sich nichts ergeben“, gesteht Abteilungsleiter Stefan Mayershofer und fährt fort: „Wenn du im Winter jemanden verpflichten möchtest, brauchst du immer die Zustimmung des abgebenden Vereins.“ Dies sei aber in den meisten Fällen sehr schwierig.

Trotz der ausbleibenden Transfers wird es beim Tabellendrittletzten in den nächsten Tagen weitere wichtige Personalgespräche geben. Schließlich möchte man rechtzeitig die Weichen für die kommende Saison stellen. Und da soll zunächst die Trainerfrage geklärt werden. Mayershofer macht kein Geheimnis daraus, dass der TSV Unterthürheim am liebsten mit Christoph Wirth in ein drittes gemeinsames Spieljahr gehen würde. Er ist zuversichtlich, dass die Angelegenheit zu einem aus TSV-Sicht positiven Ergebnis führt. „Ich gehe davon aus, dass wir noch im Januar wissen, was Sache ist“, so Mayershofer gegenüber unserer Zeitung.

Christoph Wirth kam im Sommer 2017 vom Landesligisten FC Gundelfingen zum TSV Unterthürheim und hat dort bei seiner ersten Trainerstation Platz zehn belegt. In der laufenden Saison läuft es sportlich nicht ganz so gut wie vor Jahresfrist. Schuld daran ist aus Sicht von Stefan Mayershofer vor allem eine unglaubliche Verletzungsmisere, von der seine Mannschaft im vergangenen Herbst heimgesucht wurde. Teilweise fielen bis zu neun Stammspieler aus. Zumindest Alexander Lechner, Oliver Hirn und Christoph Wirth sollten in der Frühjahrsrunde wieder ganz fit sein, hoffen die TSV-Verantwortlichen. Bei Florian Miller, Alexander Rigel und Andrzej Bokla sieht es dagegen schlecht aus. Sie alle laborieren an Knieverletzungen und dürften diese Saison nicht mehr zum Einsatz kommen. Und was mit Christian Binswanger, der ebenfalls Beschwerden an einem Knie hat, passiert, ist offen: „Ein bisschen Resthoffnung habe ich bei ihm noch“, so Mayershofer.

Kritik übt der Unterthürheimer Fußball-Boss am Terminkalender für die Kreisliga Nord. Dass im vergangenen Sommer und Herbst bereits 17 Spiele über die Bühne gegangen sind und im Frühjahr nur noch neun Begegnungen anstehen, kann er nicht ganz nachvollziehen. Vor allem die Englischen Wochen im August und Oktober hätte es nach seiner Ansicht bei einer 14er-Liga nicht gebraucht. Bei dem geringen Restprogramm dürfe man sich kaum noch Ausrutscher erlauben, um das angepeilte Saisonziel Klassenerhalt zu erreichen. Mayershofer schätzt, dass fünf Siege notwendig sind, um ohne Relegation in der Liga zu bleiben. Die Vorbereitungen auf die Frühjahrsrunde beginnen in Unterthürheim am Samstag, 9. Februar, im ersten Punktspiel geht es am 24. März zu Hause gegen die SpVgg Riedlingen.

Bei der gestrigen Vorrunde um die Futsal-Hallenmeisterschaft im Landkreis Dillingen in Buttenwiesen fungierte der TSV Unterthürheim als Gastgeber. Es ist der einzige Indoor-Auftritt der Schwarz-Roten in diesem Winter. Dabei schickten die Zusamtaler nur junge und einige Spieler aus dem zweiten Glied aufs Parkett. Ein Verletzungsrisiko der verbliebenen Leistungsträger wollte man auf keinen Fall eingehen. (her)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren