Fußball

13.07.2018

Sehnsuchtsziel Bezirksliga

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Sehnsuchtsziel Bezirksliga. Wertingens Fußball-Abteilungsleiter Christoph Krebs erhofft sich in der neuen Saison den Aufstieg.
Bild: Karl Aumiller

TSV Wertingen geht mit neuen Trainern und einem breit aufgestellten Kader in die Saison der Kreisliga Nord. Was Abteilungsleiter Christoph Krebs von seiner Truppe erwartet

Die Wunden der 0:3-Niederlage im Relegationsspiel zur Fußball-Bezirksliga Nord gegen den SC Altenmünster sind beim TSV Wertingen längst geleckt. Seit mehr als zwei Wochen versuchen die Kicker aus der Zusamstadt, Verbesserungen zu erzielen. Und sie sind auf einem guten Weg, wie Abteilungsleiter Christoph Krebs glaubt. Ein erstes kleines Etappenziel wurde mit dem Erreichen des Halbfinales im Sparkassenpokal bereits erreicht. In diesem Sommerwettbewerb geht es am heutigen Freitagabend zum A-Klassisten SSV Steinheim (Anstoß ist um 18.30 Uhr).

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Freilich, für die neue Saison verfolgen die Wertinger ein ganz anderes Ziel. Nach drei Vizemeisterschaften am Stück soll in der Kreisliga Nord endlich der Titel her und der damit verbundene Aufstieg in die Bezirksliga Nord verwirklicht werden. Die personellen Weichen von den Verantwortlichen wurden jedenfalls gestellt. Schaut sich Christoph Krebs den aktuellen Kader an, dann stellt er eines sofort fest: „Wir sind deutlich besser aufgestellt als vergangene Saison.“ Der Grund dafür sind die insgesamt neun Neuzugänge, von denen vor allem die externen bereits ihre Stärke eindrucksvoll bewiesen haben. Vor allem die vom TSV Zusmarshausen gekommenen Daniel Laubmeier und Valentin Jaumann.

Beide Spieler hat der neue Coach Christoph Kehrle – er löste den zum FC Pfaffenhofen-Untere Zusam gewechselten Christian Mayer ab – von seinem letzten „Arbeitgeber“ mitgebracht. Routinier Laubmeier, 33, soll mit die Löcher in der Abwehr stopfen, Jaumann, 23, vorne die notwendigen Tore erzielen. Dies gilt auch für Johannes Wiedemann, der nach zwei Jahren beim Landesligisten SC Ichenhausen nach Wertingen zurückgekehrt ist.

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Mit den talentierten Eigengewächsen Moritz Bschorer, Mario Meier, Maximilian Fischer, Markus Weigl und Benjamin Haase (alle JFG Riedberg) sowie dem von der A-Jugend des TSV Aindling gekommenen Moritz Griesbacher sorgen die „jungen Wilden“, wie Christoph Krebs diese Spieler bezeichnet, für zusätzliche Blutauffrischung. Ein weiterer Neuzugang ist für den TSV-Funktionär der wiedergenesene Michael Müller. Der 24-jährige Abwehrspieler fiel nach einem Kreuzbandriss fast die komplette vergangene Saison aus und ist nun wieder voll belastbar. Seinen Trainer Christoph Kehrle beneidet der Abteilungsleiter nicht: „Für den Trainer wird es bei der Aufstellung der Mannschaft sicherlich nicht einfach“, betont Krebs mit Blick auf den gesamten Kader.

Mit Marcel Gebauer, der zum Verein seines Vaters Ewald Gebauer, dem Bezirksligisten SV Donaumünster, gewechselt ist, und Matthias Langkait – er möchte nur noch gelegentlich in der AH-Mannschaft spielen – sind aus dem Kader der vergangenen Runde lediglich zwei Akteure nicht mehr dabei. Relativ am stärksten aufgestellt ist der TSV Wertingen auf der Torhüter-Position. Mit Mihael Potnar, Moritz Bschorer, Andreas Dirr, Fabian Haase, Sandro Scherl und Michael Schmid stehen gleich sechs Spieler zur Verfügung. Um deren Fitness wird sich übrigens die langjährige Nummer eins der Wertinger, Florian Gebauer, kümmern. Ihn als neuen Torwarttrainer als Nachfolger von Josef Kapfer und zugleich als Cheforganisator für die AH-Mannschaft des TSV gewonnen zu haben, freut Christoph Krebs ganz besonders.

Auch wenn der Weg zur angepeilten Meisterschaft nicht leicht werde – Christoph Krebs rechnet mit einem starken TSV Möttingen und einer kaum schwächeren SpVgg Deiningen –, auf eine erneute Teilnahme an der Bezirksliga-Relegation würde er gerne verzichten. (her)

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