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Fußball

07.04.2021

TSV Wertingen die erste Kraft

Sie haben zahlreiche Bezirksligaspiele für den TSV Wertingen bestritten und dafür gesorgt, dass die Zusamstädter in der Ewigen Tabelle ganz oben stehen: die Ex-Torjäger Christoph Krebs (links) und Helmut Gumpp.
Foto: Günther Herdin

Zusamstädter führen „Ewige Tabelle“ der Bezirksliga Nord an

Seit 1963 gibt es die Bundesliga. Insgesamt 56 verschiedene Mannschaften waren und sind seitdem in der Beletage des deutschen Fußballs vertreten. Die Ewige Tabelle führt mit sattem Vorsprung der Rekordmeister FC Bayern München an. Sage und schreibe 3833 Punkte haben die Rothosen in 1901 Spielen eingefahren.

An den Kräfteverhältnissen gibt es auch in der Bezirksliga Nord nichts zu rütteln. Der FC Bayern München in Schwaben ist hier der TSV Wertingen. Von 1963 bis 2021 gehörten die Zusamstädter insgesamt 37 Jahre der Bezirksliga Nord an und haben in dieser Zeit 1396 Zähler eingefahren. Der Vorsprung auf den Tabellenzweiten der Ewigen Tabelle, SSV Glött, beträgt mehr als 300 Punkte. Seit den Ergebnisaufzeichnungen aus dem Jahr 1963 sind die Wertinger allerdings auch 13 Mal vom Bezirksliga-Radar verschwunden. Acht Jahre kickten sie in der Kreisliga (früher A-Klasse) und fünf Saisonen lang in der Bezirksoberliga. Der Punktedurchschnitt in der Bezirksliga fällt für die TSV-Kicker mit 1,26 pro Spiel eher durchschnittlich aus. Der TSV Gersthofen als Dritter der Ewigen Tabelle holte im Schnitt 1,30 Punkte pro Begegnung, der TSV Meitingen, für den bisher nur 13 Bezirksliga-Jahre und Rang 16 in der Gesamtwertung zu Buche stehen, gar 1,49 Zähler.

Hinter Wertingen, Glött und Gersthofen folgen mit dem FC Lauingen auf Platz vier und dem SC Altenmünster auf Rang sechs weitere Teams aus der Region auf Spitzenplätzen der Ewigen Tabelle. Bezirksliga-Jahre erlebten aus den Landkreisen Dillingen und Augsburg mit dem TSV Dinkelscherben (Rang 9), der SSV Höchstädt (12), der SSV Dillingen (13), der TSV Neusäß (24), die TSG Stadtbergen (45), dem BC Schretzheim (49), dem SC Biberbach (60), dem FC Langweid (68), dem TSV Zusmarshausen (69), dem FC Gundelfingen I (72), dem FC Gundelfingen II (72), dem SV Donaualtheim (77), dem TSV Wittislingen (91), dem TSV Diedorf (92), dem SV Thierhaupten (95), dem TSV Welden (98), dem TSV Bissingen (101), dem SSV Anhausen (102), dem FC Horgau (104), dem SV Holzheim (106), dem BSC Unterglauheim (107) und dem TSV Lützelburg (108) weitere zahlreiche Vereine. Viele der insgesamt 1101 Spiele von Spitzenreiter TSV Wertingen waren Lokalderbys. Die Bilanzen sind hier durchwachsen. Gegen Lauingen gab es beispielsweise 27 Pflichtspielniederlagen bei neun Remis und 18 Siegen. Nahezu ausgeglichen ist die Bilanz gegen Glött bei 21 Siegen, 20 Niederlagen und zehn Unentschieden. (her)

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