Fußball-Rückblende

09.12.2017

TSV Wertingen voll im Soll

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Mit dem TSV Wertingen und dem TSV Unterthürheim sind zwei Mannschaften aus dem Zusamtal in der Fußball-Kreisliga Nord vertreten. In den direkten Duellen beider Vereine gingen zweimal die Wertinger als Sieger hervor. Auf unserem Bild rechts zieht Unterthürheims Alexander Rigel (weißes Trikot) ab, Wertingens Moritz Hempel kommt einen Schritt zu spät.

Kreisligist mischt im Aufstiegsrennen mit. Zwei weitere Teams in Schlagdistanz

Seit zwei Wochen sind die Fußballmannschaften aus der Region in der bis März andauernden Winterpause. Bevor in wenigen Tagen die Hallensaison beginnt, ist es höchste Zeit, ein Fazit über das bisher Erreichte zu ziehen. Die WZ nimmt heute den Bezirksligisten TSV Meitingen sowie die drei Kreisligisten TSV Wertingen, TSV Unterthürheim und SC Altenmünster unter die Lupe.

TSV Meitingen

Mit großen Erwartungen war der TSV Meitingen in die neue Saison der Bezirksliga Nord gestartet. Hochkarätige Neuzugänge verstärkten das Team, dessen Ziel es ist, den Wiederaufsteig in die Landesliga zu packen. Doch die Mannschaft vom Lech blieb etwas hinter den Erwartungen zurück. Immer wenn es danach aussah, Meitingen könnte die Spitze übernehmen, kam es zu Rückschlägen. Nach der 2:3-Heimniederlage gegen den VfL Ecknach wurde Spielertrainer Florian Prießnitz von Paola Mavros abgelöst. Unter ihm gab es in drei Spielen nur einen Punkt. Als Tabellenvierter ist der Kontakt nach oben noch immer da, doch ob es am Ende noch zum ersehnten Titel reicht, muss bezweifelt werden.

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Aus 20 Spielen gab es 38 Zähler. 40:31 lautet das Torverhältnis. Viele der 31 Gegentreffer kassierte man in der letzten halben Stunde.

In dieser Statistik steht der TSV Meitingen hinter dem FC Ehekirchen (271) auf Platz zwei. 251 Zuschauer im Schnitt pilgerten zu den Spielen in die Lechauen. Im Heimspiel gegen Ehekirchen gab es mit 350 Zuschauern einen Rekordbesuch.

Diesen gab es gleich am ersten Spieltag mit einem 5:1 gegen den FC Lauingen. Das Rückspiel an der Donau gewann der TSV beim FCL mit 4:1.

0:3 gegen den BC Adelzhausen im letzten Heimspiel vor der Winterpause.

Alexander traf achtmal und führt die vereinsinterne Torjägerliste an. Es folgen Daniel Deppner (7), Matthias Schuster (5), Johannes Nießner und Florian Prießnitz, die je dreimal erfolgreich waren.

Alle 20 Begegnungen haben Arthur Fichtner und Marco Lettrari bestritten. Dahinter folgen Johannes Nießner (19,), Matthias Schuster, Florian Bauer, Nicolai Geiß und Alexander Heider (je 18.)

TSV Wertingen

Nach Platz zwei in der Vorsaison in der Kreisliga Nord heißt das Saisonziel des amtierenden Vizemeisters Aufstieg. Bei einem Spiel weniger gegenüber Spitzenreiter SV Holzkirchen (40 Punkte) sind die Wertinger mit 36 Zählern durchaus auf Kurs. Im Duell mit den Riesern wird sich entscheiden, ob sich Trainer Christian Mayer im Sommer 2018 ein Denkmal auf dem Judenberg setzen kann. Außer Holzkirchen und Wertingen kommt für den Titel nach menschlichem Ermessen kein anderes Team mehr für Platz eins in Frage.

Der Durchschnittswert beträgt 2,40 Punkte pro Spiel, eine mehr als starke Bilanz. 22 der 36 Zähler wurden auf heimischem Terrain eingefahren. 44 geschossene Tore und nur zwölf kassierte Treffer bedeuten jeweils Platz zwei in der Statistik. Mehr getroffen hat nur Holzkirchen (48), weniger Tore kassiert hat der TSV Möttingen (11).

Kein Wunder, dass das Lokalderby gegen den TSV Unterthürheim die meisten Besucher anlockte. 200 Interessierte sahen am 5. November den 2:0-Heimsieg der Wertinger. Der Schnitt liegt bei 142 Zuschauern, was Platz sechs unter allen Mannschaften der Kreisliga Nord bedeutet.

Dieser gelang mit einem 9:0 gegen Bezirksliga-Absteiger und Schlusslicht TSV Wemding am siebten Spieltag.

Es gab nur eine einzige. Und die ausgerechnet im Spitzenspiel gegen Holzkirchen. Die Heimpartie wurde mit 0:2 verloren.

Auf zehn Treffer brachte es Mittelfeldspieler Christoph Prestel. Ihm folgen mit je sieben Toren Christoph Müller und Martin Winkler. Nachwuchsspieler Manuel Rueß traf fünfmal, auf je drei Treffer kommen Max Beham und Moritz Hempel.

Keine einzige Minute versäumt haben Torwart Mihael Potnar und Abwehrspieler Sebastian Almer. Wie diese beiden standen außerdem Moritz Hempel, Florian Eisig und Martin Winkler bei allen Spielen auf dem Platz.

TSV Unterthürheim

Nicht in den Abstiegskampf der Kreisliga Nord geraten, das war die Zielsetzung der Unterthürheimer vor Saisonbeginn. Zur Winterpause müssen die Fans des TSV aber schon noch um ihre Mannschaft zittern. 15 Punkte aus 15 Spielen sind eine nicht gerade üppige Ausbeute, was Platz zwölf unter 14 Teams zur Folge hat. Doch wer weiß, vielleicht platzt unter dem neuen Spielertrainer Christoph Wirth im Frühjahr der Knoten und der TSV Unterthürheim marschiert einige Plätze nach oben.

Zwei bis drei Niederlagen hätten sich der TSV sparen können, die beiden gegen den Lokalrivalen TSV Wertingen (0:3/0:1) gehörten nicht dazu. Die 15 Zähler auf der Habenseite wurden durch vier Siege und drei Remis erreicht. Nur Schlusslicht TSV Wemding (12) hat weniger Tore als Unterthürheim (19.) erzielt. Im Sturm liegt also der Wurm beim TSV.

Enttäuschend dürfte für die Verantwortlichen die Kulisse im Auftaktspiel gegen den TSV Wertingen gewesen sein. Nur 120 Fans kamen zum Derby. Die meisten Besucher gab es gegen die SG Unterringingen (200), der Schnitt liegt bei 118.

Den gab es am neunten Spieltag mit einem 4:1-Erfolg beim FSV Reimlingen. Eine Woche später folgte zu Hause das 3:1 gegen den TSV Hainsfarth.

Zweimal bekam der TSV bei 0:6-Schlappen das Fell über die Ohren gezogen. Auswärts bei der SSV Höchstädt, daheim gegen den FC Mertingen.

Ein richtiger Torjäger fehlt noch. Daniel Gumpp führt mit fünf Treffern die Rangliste an. Auf Platz zwei folgt Matthias Moser mit drei Toren.

Alexander Rigel, Martin Höchstötter und Gabriel Baur fehlten in den 15 Spielen keine Minute. Auf je 15 Einsätze brachten es außerdem Alexander Lechner und Florian Miller. Spielertrainer Christoph Wirth war nur in zehn Spielen dabei.

SC Altenmünster

Mit fünf Siegen in Folge hatte der SC Altenmünster einen Turbo-Start in der Kreisliga West. Doch dann wechselten sich Licht und Schatten ab, sodass es mit drei Punkten Rückstand auf Spitzenreiter TSG Thannhausen in die Winterpause ging. Allerdings hat der SCA bereits zwei Spiele mehr absolviert als der einstige Bayernligst. Das Saisonziel „oben mitspielen“ könnte die Truppe um das Trainer-Trio Goran Boric, Peter Ferme und Aldin Kahramonic erreichen.

Mit 29 Zählern ist im Hinblick auf einen Spitzenplatz noch alles drin. 43 erzielte Treffer sind beachtlich, 25 Gegentore jedoch kein Spitzenwert.

Den 4:1-Heimsieg gegen den SV Holzheim sahen 210 Besucher, was zugleich die Rekordkulisse bedeutete. Der Durchschnitt liegt bei 133 Fans pro Heimspiel.

Mit 8:1 fertigte der SCA den TSV Burgau am letzten Spieltag vor der Winterpause ab; bereits das Hinspiel in Burgau wurde mit 7:1 gewonnen.

Ein ernüchterndes 0:5 in Ellzee.

Patrick Pecher hat 14 mal getroffen, der Dominik Osterhoff in nur zehn Spielen siebenmal.

Nur Thomas Lauter stand in allen 16 Spielen auf dem Platz. (herd)

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