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Fußball-Bundesliga

21.05.2019

Verlässt Gregoritsch den FC Augsburg?

Michael Gregoritsch

Werder Bremen soll am Österreicher interessiert sein

Nach der Partie in Wolfsburg wollte sich nur ein kleiner Teil der Spieler äußern. Zu tief saß die Enttäuschung, am historischen 1:8-Debakel beteiligt gewesen zu sein. Sich nicht erklären wollte unter anderem Michael Gregoritsch. Bereits nach der Heimspielniederlage gegen Hertha BSC, als der Österreicher mit zwei Toren geglänzt hatte, verspürte der Profi des Fußball-Bundesligisten FC Augsburg keinerlei Auskunftsfreude. Allzu gerne hätte man ihn gefragt, wie er sich seine Zukunft vorstellt: Ob er diese beim FCA oder einem anderen Verein sieht? In Augsburg besitzt der 25-Jährige einen langfristigen Vertrag bis Sommer 2022.

Aber was bedeutet das schon in der heutigen Zeit. Wenn ein anderer Klub sich bereit erklärt, eine entsprechende Ablösesumme zu bezahlen. Und so soll der SV Werder Bremen stark am offensiven Mittelfeldspieler des FC Augsburg interessiert sein, mehrere Medien aus dem hohen Norden berichten dies. Nachdem Leistungsträger Max Kruse die Bremer verlässt, befinden sich diese auf der Suche nach Ersatz. Gregoritsch erfüllt wohl das Anforderungsprofil. Ähnlich wie Kruse fühlt sich der österreichische Nationalspieler als hängende Spitze oder im offensiven Mittelfeld wohl, verfügt über Schussstärke und strahlt Torgefahr aus.

Gregoritsch wechselte im Sommer 2017 zum FCA, nachdem ihn der Hamburger SV gegen eine Ablöse von 5,5 Millionen Euro ziehen ließ. In Augsburg etablierte sich Gregoritsch von Beginn an und erzielte 13 Saisontore. In dieser Runde konnte er nicht an diese Bilanz anschließen. Sechs Treffer erzielte er, wobei ihm von Mitte Dezember bis Mitte April kein Bundesliga-Tor gelang. Einem Wechsel würde FCA-Sportgeschäftsführer Stefan Reuter wohl nur zustimmen, wenn er einen Ersatz für den Österreicher an der Hand hätte und die Ablösesumme seinen Erwartungen entspricht. Das Branchenportal Transfermarkt.de beziffert Gregoritschs Marktwert auf 16 Millionen Euro. Bisher stehen Dong-Won Ji (Mainz), Konstantinos Stafylidis (Hoffenheim), Jan-Ingwer Callsen-Bracker und Christoph Janker (Verträge wurden nicht verlängert) als Abgänge fest. (joga)

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