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WZ-Elferkette

14.09.2019

„Videospiele sind nicht so mein Ding“

Elija Bach ist der jüngste Turner im Zweitliga-Kader des TSV Buttenwiesen.
Bild: Verein

Turner Elija Bach vom Zweitligisten TSV Buttenwiesen spielt lieber Schafkopf und wandert gerne in den Bergen. Was er im Duell gegen den TSV Monheim erwartet

Gemeinsam mit Adrian Seifried ist Elija Bach der jüngste Turner beim Zweitligisten TSV Buttenwiesen, der am heutigen Samstag um 18 Uhr mit dem Heimwettkampf gegen den nordschwäbischen Rivalen TSV Monheim in die neue Saison startet. Der 16-Jährige wohnt in Hohenreichen bei seinen Eltern und besucht derzeit die elfte Klasse am Wertinger Gymnasium. Im Rahmen unserer Interviewserie „WZ-Elferkette“, verrät Elija Bach einige seiner Vorlieben und Schwächen, zudem äußert er sich zum Ausgang des heutigen Wettkampfs in der Riedblickhalle.

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(... überlegt lange). Fabian Hambüchen. Er hat nach meiner Ansicht den etwas schöneren Turnstil und kann mehr internationale Erfolge vorweisen. Unvergessen bleibt für mich dessen Olympiasieg vor drei Jahren in Rio de Janeiro.

Eher Chaot. In mein Zimmer sollte man nicht unbedingt jeden Tag hineinschauen. Meine Mutter mahnt mich zwischendurch zur Ordnung, doch beim Aufräumen hilft sie mir nicht. Das muss ich schon selbst machen. Schließlich ist es ja mein Zimmer.

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Ganz klar Schnitzel. Am liebsten mit Pommes. Gemüseaufläufe oder andere vegetarische Gerichte sind nicht so mein Ding.

Mathematik liegt mir wesentlich mehr als Deutsch. Mein Lieblingsfach ist allerdings Physik. Wobei das neue Schuljahr noch sehr jung ist und ich mich deshalb schon noch schwertue, mich auf ein Lieblingsfach festzulegen.

Zur Schule fahre ich natürlich mit dem Bus. Obwohl es nur vier Kilometer bis nach Wertingen sind. Wenn es ins Training nach Buttenwiesen in die Riedblickhalle geht, fahren mich meine Eltern mit dem Auto hin. Nach Buttenwiesen sind es von mir zu Hause bis zur Halle sieben Kilometer.

Wandern in den Bergen macht mir mehr Spaß. Heuer kam ich bisher allerdings noch nicht dazu. Das letzte Mal, als ich mit meinen Eltern und meinen Geschwistern beim Wandern war, sind wir bei Garmisch um die Zugspitze gelaufen.

Videospiele sind nicht so mein Ding. Also ganz klar Schafkopf. Gelernt habe ich das Schafkopfspielen an der Schule in Wertingen, gemeinsam mit Freunden. Da haben wir uns zusammengesessen und es einfach mal ausprobiert.

Der Boden ist mein Lieblingsgerät, auch wenn ich da angesichts der starken Konkurrenz im eigenen Lager momentan wohl wenig Chancen habe, in der Zweiten Liga eingesetzt zu werden. An den Ringen und am Reck könnte es dagegen mit einem Einsatz im Duell gegen Monheim klappen. Am Barren muss ich noch besser werden.

Für Fußball interessiere ich mich nicht so sehr. Auch wenn ich natürlich die Bundesliga verfolge. Aus regionaler Verbundenheit stehe ich dem FC Augsburg aber näher als dem FC Bayern München.

Als junger Mensch informiert man sich ganz allgemein mehr in den elektronischen Medien. Also ganz klar Internet. Meine Generation ist ja quasi mit dem Handy oder dem Computer aufgewachsen. In die Zeitung schaue ich nur ab und zu, wenn diese zu Hause gerade herumliegt. Das kommt aber nicht so oft vor.

TSV Monheim. Unser erster Gegner hat in dieser Saison eine extrem starke Mannschaft, deshalb werden wir den Wettkampf am Samstag wohl auch verlieren. Der TSV Buttenwiesen hat sehr viele junge Turner in seinen Reihen, die noch viel lernen müssen. Dazu gehöre natürlich auch ich. Vielleicht haben wir in zwei bis drei Jahren das Niveau erreicht, welches die TSV-Mannschaften in der Vergangenheit bereits vorweisen konnten. Wir sollten uns allerdings nicht am TSV Monheim messen, sondern an anderen Mannschaften. Da gibt es in der Zweiten Liga schon einige, mit denen wir, so glaube ich, gut mithalten können. Ich bin überzeugt, dass es diese Saison mit dem Klassenerhalt wieder klappt und unsere Fans nicht so lange zittern müssen wie im vergangenen Jahr, als wir erst im letzten Wettkampf das rettende Ufer erreichten. Ich persönlich hoffe, dass ich gegen Monheim an den Ringen und vielleicht auch am Reck zum Zug kommen werde. (her)

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