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Handball

17.03.2015

Vom Schlusslicht nicht gefordert

Wertinger Frauen siegen beim TSV Neu-Ulm mit 19:13

Zum vorletzten Auswärtsspiel reisten die Wertinger Handball-Frauen zum Tabellenletzten TSV Neu-Ulm. Das Schlusslicht der Bezirksoberliga stellte keinen Stolperstein dar und die Wertingerinnen gewannen mit 19:13.

Die ersten 15 Minuten der ersten Halbzeit bestimmte Wertingen das Spiel ganz klar. Durch schnelles Spiel nach vorne mit erster und zweiter Welle oder im gebundenen Angriffsspiel wurde Tor um Tor erzielt und die Neu-Ulmerinnen hatten keine Chance. Schon nach kurzer Zeit stand es 8:0 für die Gäste. Die nie aufgebenden Gegner bissen sich an der kompakten 5-1-Abwehr der Zusamstädterinnen die Zähne aus. Falls doch mal ein Wurf auf das Wertinger Gehäuse kam, war er eine sichere Beute für Torhüterin Lisa Stumpf. Erst in der 14. Minute gelang es den Neu-Ulmerinnen erstmals, die Wertinger Torhüterin zum 8:1 zu überwinden. Der Tabellendritte erhöhte den Torabstand in der 20. Minute zu einem 12:1.

Diesen sicheren Vorsprung nutzte Trainer Manfred Szierbeck um andere Spielformationen auszuprobieren, was dem Angriffsdrang der Wertinger nicht schadete und einige herausragende Abschlussmöglichkeiten eröffnete. Allerdings wurden diese Großchancen in den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit nicht genutzt, und so fingen sich die Wertingerinnen noch vier Kontertore zum 5:12-Halbzeitstand ein.

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Für die zweite Hälfte hatten sich die Gäste fest vorgenommen, den Schwung der ersten Halbzeit beizubehalten und weiterhin aufs Tempo zu drücken. Bei dem deutlichen Vorsprung schlich sich jedoch schnell der Schlendrian ein. Leichtfertig wurde im Angriff eins ums andere Mal der Ball verschenkt und dem Tabellenletzten somit die Möglichkeit zu einfachen Kontertoren gegeben. Somit stand es in der 40. Minute nur noch 9:15. Ein kleiner Zwischenspurt des Wertinger Teams mit drei Toren in Folge stellte den alten Torabstand aber schnell wieder her. Wenig später kassierte die Gegenspielerin von Karoline Sailer nach einem wiederholten Griff in den Wurfarm die dritte Zeitstrafe und wurde somit vom Feld gestellt. Auch zwei vergebene Siebenmeter in der Schlussphase des Spiels gefährdeten den Sieg der Wertingerinnen nicht mehr. „Schade, dass wir den Drive der ersten Halbzeit nicht mit in die zweite Hälfte nehmen konnten, sonst wäre der Sieg noch deutlicher ausgefallen“, kommentierte Gästecoach Manfred Szierbeck das Spiel. (hada)

TSV Wertingen: Lisa Stumpf (Tor), Miriam Wenninger (Tor), Jana Giel (3), Magda Grodz, Annika Petersen (2), Andrea Gump, Verena Kühnel (2), Karoline Sailer (3/1), Marina Haumann (7/4), Sarah Huber (2), Lisa Weishaupt.

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