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Landkreis Dillingen

30.10.2016

Von Fehlpässen geprägt, aber fair

Thomas Junginger zieht ab und trifft zur Höchstädter 1:0-Führung im Derby gegen den Lokalrivalen aus Dillingen. Am Ende der fairen Partie stand ein 2:1-Heimsieg für das junge Rothosen-Team.
Bild: Karl Aumiller

Fußball-Kreisliga Nord: Auch der Platz war eine Herausforderung beim Höchstädter Derbysieg. Wertingen gewinnt Spitzenspiel, der FC PUZ daheim und Unterthürheim ums Haar in Alerheim.

Wertingen – Maihingen 4:2. Vor allem die gute Leistung der ersten Halbzeit brachte die Hausherren im Spitzenspiel der Fußball-Kreisliga Nord auf die Siegerstraße. Rund zehn Minuten waren vorbei, als Keman McIntosh nach einer Kopfballverlängerung von Prestel den Ball nur noch über die Linie drücken musste. Wenig später schickte Marcel Gebauer Stürmer Alex Wiedemann auf die Reise, der blieb cool – 2:0. Kurz nach dem Wechsel war Wiedemann erneut erfolgreich. Ein schönes Dribbling durch die Abwehr krönte er mit dem 3:0. Im Gegenzug verwandelte Gabriel Stimpfle per Schuss aus der Distanz – 3:1. Aber Wertingen legte direkt wieder nach. Eine Ecke von Prestel köpfte Innenverteidiger Marco Langenmair in die Maschen. Der Elfmeter zum 4:2 durch Maihingens Aaron Stimpfle war dann nur noch Ergebniskosmetik. (dolli)

FC PUZ – Mertingen 1:0. Sicherheit war in dieser Partie großgeschrieben. Die Abwehrreihen beiderseits standen massiert und ließen wenig zu. Heraus kam eine Auseinandersetzung mit wenig Höhepunkten in beiden Strafräumen. Spät, aber nicht zu spät schlug die Stunde für Spielertrainer Alexander Steichele: In der 72. Minute wollte er zunächst den Gästekeeper überheben, machte dann im Nachsetzen das „Goldene Tor“. Zum Ende wurde es noch etwas hitzig: Der Mertinger Thomas Wimmer wurde nach einem Revanchefoul mit Dunkelrot vom Schiri bestraft. (PUZ)

Alerheim – Unterthürheim 3:3. Ein ungerechtfertigter Elfmeter in der Nachspielzeit brachte den TSV um den verdienten Lohn in Alerheim. Im ersten Abschnitt war die Partie ausgeglichen. Nach einer knappen halben Stunde gab es Freistoß für die Gäste, Kapitän Martin Höchstötter verwandelte sehenswert ins Kreuzeck. Direkt nach der Pause kamen die Hausherren durch Ziegelmeir zum Ausgleich. Doch Unterthürheim antwortete kurz darauf, eine Flanke von Alex Lechner köpfte Fabian Knötzinger in die Maschen. Dann war auch Alerheim per Freistoß erfolgreich, Schmidt knallte den Ball an die Unterkante der Latte – 2:2. Nach Vorlage von Knötzinger sorgte Lechner erneut für die TSV-Führung, doch der Schmidt-Strafstoß in der Nachspielzeit verhinderte den Sieg. Zunächst hatte der Unparteiische auf Weiterspielen entschieden, pfiff dann aber doch. (dolli)

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Holzkirchen – Haunsheim 3:1. Der TSV fand überhaupt nicht ins Spiel und musste bereits nach sechs Minuten das 1:0 hinnehmen: Günzl ließ das Bein stehen und Köhnlein verwandelte den fälligen Strafstoß. Der TSV war nun wacher und verkürzte nach einem langen Freistoß durch Ostertag, der völlig frei am zweiten Pfosten stand. Doch wer dachte, der TSV wär nun besser im Spiel, der täuschte sich. Angriff um Angriff rollte auf das Gehäuse der Haunsheimer, die kaum für Entlastung sorgen konnten. Möhnle verhinderte zunächst mit Traumparaden den Rückstand, war in der 29. Minute aber machtlos. In der zweiten Halbzeit riskierte der TSV mehr und musste noch das 3:1 hinnehmen. Eine der schlechtesten Saisonleistungen des Aufsteigers. (KRY)

Höchstädt – Dillingen 2:1. Das faire Derby war in der ersten Halbzeit von Fehlpässen geprägt. Beide Abwehrreihen agierten anfällig, der unebene Platz war eine zusätzliche Herausforderung. Die Gäste waren motiviert und versuchten, schnell in die Spitze zu spielen. Eine Chance von Arslan Nuh vereitelte Keeper Huber. Die Höchstädter waren nach Ecken gefährlich, bei einer verzog Zengerle knapp (13.). Nach einem Dillinger Fehlpass holte sich Junginger den Ball – 1:0 (32.). In der zweiten Hälfte hatte der Gast mehr Anteile, Höchstädt verlegte sich auf Konter. Dabei scheiterten Moltschanow, Patrick und Sebastian Wanek spätestens an Keeper Manzano. Nach einem Freistoß traf Imgrunt zum Ausgleich. Nun wackelte das junge Heimteam, spielte aber weiter nach vorne. Moltschanow entschied per Abstauber die Partie (84.). Glück hatten die Höchstädter, als der Pfosten rettete. (rwa)

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