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Fußball-Kreisklasse Nord II

29.04.2013

Wertingens „Zweite“ verschafft sich Luft

Florian Probst (rechts) erzielte für den TSV Wertingen II die zwischenzeitliche 2:0-Führung gegen den TSV Ebermergen. Links Gästespieler Robert Eigner.
Bild: Roland Stoll

Wichtiger Erfolg im Kampf um den Klassenerhalt

Region Wertingen Während der TSV Wertingen mit einem 3:0-Erfolg über Schlusslicht Ebermergen einen wichtigen Dreier im Kampf um den Klassenerhalt einfuhr, musste der TSV Unterthürheim in Tapfheim eine bittere 1:2-Niederlage hinnehmen. Der TSV Pfaffenhofen war spielfrei und so zog Flotzheim dank eines 7:3-Sieges gegen Unterglauheim in der Tabelle wieder vorbei.

TSV Wertingen II – TSV Ebermergen 3:0 (2:0) Es war ein wichtiger Sieg für den TSV Wertingen gegen Schlusslicht Ebermergen, somit verschafft sich die Bezirksliga-Reserve wieder Luft in Richtung Abstiegsränge. Wertingen zeigte im Vergleich zur Woche deutlich mehr Einsatz, auch die Körpersprache war eine ganz andere. Die große Gelegenheit zur Führung hatte Spielertrainer Fabian Knötzinger, er scheiterte nach zehn Minuten mit einem Strafstoß am Gästekeeper. Doch es dauerte nur weitere fünf Minuten, ehe Wertingen die Führung erzielte. Knötzinger machte seinen kleinen Fauxpas wieder wett und jagte den Ball aus knapp 20 Metern unhaltbar ins Eck. Danach waren die Gastgeber vor allem durch Standards gefährlich, eine Situation führte dann zum 2:0. Nach einem Freistoß von Christoph Prestel legte Fabian Knötzinger den Ball per Kopf für Florian Probst auf, der keine Mühe hatte, das Leder über die Linie zu drücken. Die Gäste aus Ebermergen waren sehr harmlos, Wertingens Schlussmann Michael Schmid musste nur einen Weitschuss parieren. Nach einer guten Stunde fiel das 3:0 für die Heimmannschaft. Nach guter Vorlage von Prestel ließ Nicolai Gebele den Schlussmann aussteigen und schob zum 3:0 ein. Danach verpassten es die Wertinger, weitere Tore zu erzielen. Prestel scheiterte am Torwart, Knötzinger schoss nach einem Alleingang am Tor vorbei. – Zuschauer: 80 (dolli)

SC Tapfheim – TSV Unterthürheim 2:1 (1:0) Wer die Chancen vorne nicht macht, wird hinten bestraft. So kann man das Spiel des TSV Unterthürheim in Tapfheim zusammenfassen. Die erste Hälfte begann sehr zaghaft, das Spiel fand vorzugsweise im Mittelfeld statt. Die erste Chance hatten die Gäste, Alex Lechner ging allein auf Schlussmann Andreas Wiedenmann zu, zielte aber vorbei. Dann gingen die Gastgeber in Führung. Plötzlich setzte sich David Feike durch und ließ TSV-Schlussmann Andreas Eisenkolb keine Chance. Kurz vor der Pause Pech für Unterthürheim. Wieder war Lechner allein in Richtung Heimtor unterwegs, verzog aber erneut. Nach Wiederbeginn hatten die Gäste Glück, dass Rainer Mattes auf der Linie klärte (47.). Danach war Unterthürheim am Drücker, die Tapfheimer konnten sich bei Schlussmann Wiedenmann bedanken. Zuerst parierte er glänzend gegen Rainer Mattes (56.), dann scheiterte Michael Neher an ihm (59.). Das Tor erzielten dann aber die Gastgeber. Der Schiedsrichter hatte einen Freistoß an der Außenlinie gepfiffen, der Tapfheimer Martin Wittmann war nicht einverstanden mit dem Ort des Geschehens, legte den Ball weiter nach vorne, sah dafür die Gelbe Karte. Nachdem er dann meckerte, wurde er mit Gelb-Rot vom Platz geschickt. Beim Freistoß selbst stand Unterthürheim nicht gut, Michael Jenning konnte einköpfen (67.). Eine Viertelstunde vor Schluss gelang den Gästen der Anschlusstreffer. Stefan Stumpf traf aus 16 Metern sehenswert. In der Schlussphase hätten Stumpf und Karl Baumann das Unentschieden noch besorgen können, hatten aber jeweils Pech. –Zuschauer 130 – Reserven 2:3. (dolli)

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