Landkreis Dillingen

02.09.2018

Wertinger Minimalisten

Freude über das 2:0 durch Florian Kratzer (Nummer sechs): Höchstädt gewann sein Heimspiel gegen die SG Alerheim schließlich souverän mit 4:0-Toren.
Bild: Karl Aumiller

Fußball-Kreisliga Nord: Dritter 1:0-Erfolg des Aufstiegskandidaten in Folge. Die SSV Höchstädt lässt daheim gegen Alerheim nichts anbrennen.

Marktoffingen – Wertingen 0:1. Beim Tabellenletzten der Fußball-Kreisliga Nord in Marktoffingen tat sich Spitzenreiter TSV Wertingen sehr schwer. Entschieden wurde das Spiel zugunsten der Gäste bereits in der Anfangsphase. Nach einer Ecke von Christoph Prestel brachten die Hausherren den Ball nicht aus der Gefahrenzone, A-Jugend-Spieler Markus Weigl war Nutznießer und konnte die Kugel im Netz versenken. Ansonsten lief das Wertinger Angriffsspiel nicht wie gewohnt, auch die Dominanz war nicht zu sehen. Im Gegenteil, das Schlusslicht hatte mehr vom Spiel. Doch gute Chancen blieben auch für Marktoffingen Mangelware. Wertingens Torwart Sandro Scherl war nicht so gefordert wie noch in der Vorwoche. Am Ende steht ein glücklicher 1:0-Sieg für den TSV – sein dritter in Folge. (dolld)

TSV Wertingen: Scherl; Haase (46. Langenmair), Prestel (85. Jaumann), Laubmeier, Beham, Chr. Müller (46. Meier), Eising, A. Wiedemann, Winkler, Weigl, J. Wiedemann; Tor: 0:1 Weigl (6.); Schiedsrichter: Michael Scharping; Zuschauer: 100

Riedlingen – Unterthürheim 1:0. Einmal mehr war es für Unterthürheim bei Aufsteiger Riedlingen ein Spiel, in dem ein Punktgewinn drin gewesen wäre. Selbst wenn die Hausherren im zweiten Abschnitt die besseren Chancen hatten, im ersten Durchgang war auch für die Gäste ein Torerfolg möglich. Doch bei zwei Aktionen rettete ein Akteur der Heimmannschaft auf der Linie. Auf der Gegenseite parierte TSV-Schlussmann Gabriel Baur zweimal stark. Kurz vor der Pause war er dann aber gegen den „Goldenen Treffer“ machtlos. Eine Flanke wurde nicht gut verteidigt, schließlich kam Erik Laznik an den Ball und knallte das Leder in die Maschen. In der zweiten Hälfte hätte Riedlingen erhöhen können, scheiterte aber entweder an sich selbst oder erneut an Torwart Baur. Unterthürheim hatte eine knappe Viertelstunde vor Schluss durch Spielertrainer Christoph Wirth noch die Chance zum Ausgleich, doch auch die wurde vereitelt. (dolld)

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TSV Unterthürheim: Baur; Miller, Mattes, Lang, Rigel, Schäffler, Neher, Heindl, Lechner (33. Mair), Wirth (75. Rottmair), Binswanger (87. Reutner); Tor: 1:0 Laznik (42.); Schiedsrichter: Florian Kempter; Zuschauer: 85

Höchstädt – Alerheim 4:0. Zu einem verdienten Heimsieg kamen die Rothosen. Die in der ersten Halbzeit mit allen zehn Feldspielern verteidigenden Gäste machten es aber bis zum Pausenpfiff geschickt und verhinderten ein flüssiges Höchstädter Kombinationsspiel. So brach Sebastian Wanek dann auch nach einem Standard den Bann, als er eine Ecke sehenswert mit der Hacke im Gästegehäuse unterbrachte (1:0). Wie verwandelt kamen beide Teams aus der Pause. Die Gäste agierten nun deutlich mutiger, während die Höchstädter wohl gedanklich noch in der Kabine waren. SSV-Keeper Arbnor Nimanaj lenkte einen Abschluss von Lars Rau an die Latte. Nur kurz darauf klärte Maximilian Veh nach einem Ballverlust im Aufbauspiel gerade noch in größter Not. Mitten in diese Drangphase der Gäste konnte der starke SG-Kapitän Martin Hecht einen scharf getretenen Freistoß von Florian Kratzer nur noch in das eigene Tor abfälschen (57.). Nun war der Wille der Gäste-Elf gebrochen und die Höchstädter erspielten sich Chance um Chance. Zunächst scheiterten Nuraj, Pirincci und Wanek noch teilweise kurios oder an Gästekeeper Leonhard, ehe Alban Nuraj auf 3:0 erhöhte (70.). Der erneut laufstarke und agile Ibrahim Pirincci krönte schließlich seine Leistung mit dem 4:0-Endstand (84.). (JOEB)

SSV Höchstädt: Nimanaj; Weißbecker, Veh, Grimm, Kurkowski, H. Tosun (52. Kratzer), Wanek, T. Korittke (46. Nuraj), Junginger (85. Eirich), Moltschanow, Pirincci; Tore: 1:0 Sebastian Wanek (32.), 2:0 Eigentor Martin Hecht (57.), 3:0 Alban Nuraj (70.), 4:0 Ibrahim Pirincci (84.); Schiedsrichter: Markus Bauer (Kirchheim am Ries); Zuschauer: 80

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