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Fußball-Nachlese
09.05.2022

Der SC Altenmünster ist auf Trainersuche

Hört beim SC Altenmünster nach drei Jahren in der Bezirksliga auf: Dies teilte Trainer Peter Ferme der Mannschaft und dem Verein vor dem Derby in Meitingen mit.
Foto: Andras Lode (Archivbild)

Der Trainer des SC hat am Wochenende seinen Rücktritt erklärt. Der SV Wortelstetten kann nach weiterer Niederlage noch immer auf den Klassenerhalt hoffen.

Aus der Ruhe lässt sich Roman Artes auch nach einer deftigen Niederlage seiner Kicker in der Fußball-Bezirksliga Nord nicht bringen. Nach dem 0:4 beim Spitzenreiter TSV Hollenbach antwortete der Interimscoach und Sportleiter des TSV Wertingen lapidar: „Wir sind seit Wochen in Alarmbereitschaft, und das wird sich auch in den beiden nächsten Wochen nicht ändern“, schätzt er die Situation mit den beiden folgenden Auswärtsspielen beim TSV Meitingen (Mittwoch, 11. Mai), FC Günzburg (Samstag, 14. Mai) und dem Heimfinale gegen den SC Bubesheim (Samstag, 21. Mai) realistisch ein.

Keine Sorgen in Sachen Klassenerhalt muss sich nach dem überzeugenden 5:0-Heimsieg gegen den SC Altenmünster der TSV Meitingen machen. Die Lechtaler haben mit diesem Erfolg auch rein rechnerisch das rettende Ufer vor dem Prestigeduell gegen den TSV Wertingen erreicht und feierten nach dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Christian Siry entsprechend ausgelassen noch auf dem Platz. Auch Spielertrainer Denis Buja, der kurz vor der Halbzeit angeschlagen vom Platz musste und dessen Mitwirken morgen gegen Wertingen fraglich ist.

Beim SC Altenmünster schrillen die Alarmglocken

Beim SC Altenmünster schrillen nach den deftigen Schlappen in Wertingen (0:7) und in Meitingen die Alarmglocken. Auch bei Spielertrainer Peter Ferme, der fast schon verzweifelt aufgibt. „Ich kann der Mannschaft leider nicht mehr helfen“, teilte er dem Team bereits am vergangenen Freitagabend mit. Wie es bei den zuletzt viermal punktlosen Zusamtalern vor dem Saisonfinale mit den Spielen am Mittwoch in Ziemetshausen, zu Hause gegen Ecknach und in Mertingen weitergeht, das wusste gestern Abteilungsleiter Oliver Osterhoff noch nicht.

In Meitingen coachte Peter Ferme die verunsicherte Truppe, ob das auch noch in Ziemetshausen der Fall sein wird, konnte Osterhoff am Tag nach der jüngsten Niederlage nicht sagen. „Wir prüfen gerade Optionen“, so seine Aussage. Egal, wie die Personalie ausgeht, für Peter Ferme wird der SC Altenmünster nach dreijährigem Wirken sein Herzensverein bleiben. Der weitere Kontakt zu Spielern und Verantwortlichen sei ihm dabei sehr wichtig. Dem Fußball möchte der 35-Jährige natürlich weiter verbunden bleiben. Er sei nicht abgeneigt, bereits zur neuen Saison einen anderen Verein zu übernehmen.

Beim SV Wortelstetten gab es diese Saison schon einen Trainerwechsel

Einen Trainerwechsel in dieser Saison hat der SV Wortelstetten bereits hinter sich. Christian Knötzinger löste nach der Winterpause Reinhard Badke ab. Die sportliche Wende gab es für den Kreisklassisten der Gruppe II bisher noch nicht. Auch bei der 0:5-Niederlage in Oberndorf war der personell stark gebeutelte SVW chancenlos. Dennoch war es für Sportleiter Stephan Wolf kein schlechtes Wochenende, da die beiden Mitabstiegskandidaten SV Genderkingen (0:2 gegen Unterthürheim) und der FC Pfaffenhofen-Untere Zusam (1:3 gegen den TSV Wertingen II) ebenfalls verloren haben. Gegen beide Teams muss Wortelstetten im Endspurt noch ran.

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Das weiß auch Trainer Christoph Kirmse vom Lokalrivalen FC PUZ: „Möglicherweise droht uns am letzten Spieltag noch ein Endspiel um den Relegationsplatz gegen Wortelstetten“, hat er das Restprogramm im Kopf. Für sein Team biete sich bereits am Freitag in Oberndorf die Möglichkeit, das Punktekonto zu verbessern. Beim 1:3 gegen die Wertinger Reserve sei man letztlich chancenlos gewesen. „Die waren individuell einfach besser aufgestellt, bei uns hat leider die Leidenschaft und die Einsatzbereitschaft nicht ausgereicht“, konstatierte Kirmse nach den 90 Minuten.

Der erste Absteiger in der Kreisliga Nord steht fest

Als erster Absteiger in der Kreisliga Nord steht die SpVgg Altisheim nach der 3:5-Niederlage in Holzkirchen fest. Schretzheim, der TSV Binswangen und der FSV Marktoffingen spielen den zweiten Absteiger sowie den Teilnehmer an der Relegation aus. Wer das sein wird, kann Binswangens Abteilungsleiter und Torhüter Benedikt Winkler nicht sagen. „Ich hoffe, dass es am Ende für uns reichen wird“, sagte er nach dem jüngsten 1:2 seiner Truppe beim Mitkonkurrenten Marktoffingen.

Ihm steht mit seiner Mannschaft vom TSV Binswangen ein spannender Endspurt bevor: Torwart Benedikt Winkler.
Foto: Karl Aumiller (Archivbild)

Gut füllen konnte der SV Villenbach in der A-Klasse West III sein Punktekonto nach der Winterpause. So auch durch den 2:1-Erfolg beim SC Mörslingen. Da der VfL Zusamaltheim gleichzeitig nicht über ein 1:1 gegen den SV Donaualtheim hinauskam, zog Villenbach in der Tabelle mit dem Lokalrivalen gleich. Kein Wunder, dass Spielertrainer Maximilian Strobel zufrieden ist. „Wir wollen in den letzten zwei noch ausstehenden Spielen die maximale Punkteausbeute erzielen, um am Ende der Saison vor unseren Nachbarn Zusamaltheim und Roggden zu stehen“, betont der 25-Jährige. (her)

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