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Wertingen: Auch die Wertinger CSU fordert weiterhin Hochwasserschutz

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Auch die Wertinger CSU fordert weiterhin Hochwasserschutz

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    Präventive Hochwasserschutzmaßnahmen diskutierten unter anderem (von links) Stadtrat Fabian Braun, stellvertretender Landrat Alfred Schneid, Landtagsabgeordneter Manuel Knoll, Bürgermeisterkandidatin Verena Beese, Zweite Bürgermeisterin Christiane Grandé, Marlies Proksche und Jens Baur vor Ort.
    Präventive Hochwasserschutzmaßnahmen diskutierten unter anderem (von links) Stadtrat Fabian Braun, stellvertretender Landrat Alfred Schneid, Landtagsabgeordneter Manuel Knoll, Bürgermeisterkandidatin Verena Beese, Zweite Bürgermeisterin Christiane Grandé, Marlies Proksche und Jens Baur vor Ort. Foto: Marcel Grandé

    Mit Blick auf die Hochwasserereignisse der vergangenen Jahre haben sich der CSU-Ortsverband, einige Stadtratskandidaten sowie Bürgermeisterkandidatin Verena Beese mit Betroffenen der Flut 2024 getroffen. Darüber informiert der Ortsverband in einer Mitteilung. „Für alle Teilnehmer steht fest, dass der Schutz von Menschenleben, Wohnraum, Arbeitsplätzen und öffentlicher Infrastruktur höchste Priorität haben muss“, heißt es darin.

    Marlis Proksche, Sprecherin der Betroffenen, appellierte: „Den Worten müssen dringend Taten folgen. Als Betroffene können wir aktuell noch keine baldige Umsetzung des Hochwasserschutzprojekts erkennen.“ 600 Tage nach dem verheerenden Ereignis seien Schutzmaßnahmen fachlich geprüft und politisch vom Stadtrat gewollt. Dennoch gebe es weiterhin Verzögerungen durch langwierige Genehmigungsverfahren, fehlende finanzielle und personelle Klarheit oder unzureichende Abstimmung zwischen den beteiligten Ebenen.

    Auch der Wertinger Feuerwehrkommandant spricht über den notwendigen Schutz

    Der Wertinger Feuerwehrkommandant Rudolf Eser zeigte sich ebenfalls besorgt. Notfallpläne und ehrenamtliches Engagement könnten fehlende Prävention nicht dauerhaft kompensieren. „Wir reagieren immer nur, anstatt endlich vorzubeugen“, sagte er im Gespräch mit der CSU-Ortsvorsitzenden Christiane Grandé. Fabian Braun, Vorsitzender der Stadtratsfraktion, sagte: „Wir fordern klare Zuständigkeiten, beschleunigte Verfahren und eine verlässliche Finanzierung. Der dringend notwendige Hochwasserschutz darf nicht an Bürokratie scheitern.“ Man brauche „Vorsorge statt Schadensbegrenzung“.

    Die Forderungen werden auch vom Landtagsabgeordneten Manuel Knoll unterstützt. Dieser sagte beim Vor-Ort-Termin am Zusamkanal: „Sowohl im Austausch mit dem Wasserwirtschaftsamt als auch mit dem Umweltministerium habe ich immer wieder auf die kritische Situation in Wertingen hingewiesen. Die Wertinger, wie auch die Betroffenen aus anderen Kommunen, wollen nun Ergebnisse sehen, weitere Verzögerungen sind für sie nicht mehr nachvollziehbar.“ (AZ)

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