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Wertingen
20.06.2022

Kleine Kinder, klasse Kälber

Die Geschwister Alina und Tobias Hermanns aus Reistingen (Zweite und Dritter von links.) waren beim Bambini-Wettbewerb beteiligt.
Foto: Wiedemann

Auch heimische Jungzüchterinnen und -züchter waren erfolgreich. Die Entscheidungen fielen erst spät.

Bereits zum achten Mal war Bayerns Züchternachwuchs zu Gast in der Schwabenhalle Wertingen. Über 100 Kühe und Jungrinder der Rassen Fleckvieh, Braunvieh und Holstein aus ganz Bayern traten laut Pressemitteilung in Konkurrenz. In 27 Bewertungsringen wurde um die begehrten Preise gekämpft, die Champion-Entscheidungen fielen erst spät in der Nacht. Beim Wettbewerb wurde einerseits die jeweils typmäßig schönste Kuh gewählt, zeitgleich wurde auch die beste Vorführleistung bewertet.

Die kleinen Züchter haben einen klasse Einstand

Aus dem Landkreis waren drei Jungzüchterinnen und -züchter beteiligt. Sonja Hermanns aus Reistingen führte die Jungkuh Satiera, Hattrick-Tochter, mit einer tollen Vorführleistung zum Gruppensieg im Typ-Wettbewerb. Tobias Redel aus Pfaffenhofen war mit Kathmandu, einer Vernando-Tochter vom Zuchtbetrieb Böhm, Oppertshofen, 1c-platziert. Julia Kanefzky aus Roggden war in der älteren Kuhklasse mit der Mahango-Tochter Longina aus dem elterlichen Betrieb vertreten.

Die Bayerische Milchkönigin überreichte den Pokal an Alina Hermanns.
Foto: Friedrich Wiedenmann

Bereits am Nachmittag hatten die Jüngsten ihren Auftritt. Die Kinder im Alter von drei bis elf Jahren führten ihre Kälber vor und waren mit riesiger Begeisterung bei der Sache. Neben der Platzierung im Wettbewerb wurden die am tollsten gestalteten Stalltafeln prämiert. Die Kinder hatten dabei viel Ehrgeiz und Ideenreichtum an den Tag gelegt.

Der Nachwuchs freut die Veranstalter der Wertinger Schau

Den Dillinger Landkreis vertraten die Geschwister Alina und Tobias Hermanns aus Reistingen. Die vierjährige Alina führte ihr Kalb Fiffi in der jüngsten Altersgruppe vor und wurde Siegerin dieser Gruppe. Auch Bruder Tobias zeigte eine tolle Vorführleistung mit seinem Kalb Herkules.

Das Resümee: Eine rundum gelungene Schau, die erneut gezeigt hat, dass es um den Züchternachwuchs in Bayern und in der Region gut bestellt ist. Solche begeisternden Veranstaltungen geben Kraft und Impuls für die frühzeitige Übernahme von Verantwortung in den landwirtschaftlichen Betrieben. (pm)

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