Nach dem verheerenden Hochwasser im Juni 2024 in Wertingen sind die damaligen Erfahrungen für viele Betroffene noch immer spürbar. Mit dem Begegnungstag „Zwei Jahre danach – Zeit zum Reden“ wird ein geschützter Raum für Gespräche, Austausch und seelische Unterstützung geschaffen. Der Caritasverband im Landkreis Dillingen und die Stadt Wertingen laden dazu alle Betroffenen ein. Die Veranstaltung findet am Freitag, 24. April, von 16.30 bis etwa 19 Uhr im Foyer der Stadthalle in Wertingen statt.
Dieses Programm steht am Hochwasser-Begegnungstag in Wertingen an
Die Besucherinnen und Besucher erwartet einer Pressemitteilung zufolge ein vielfältiges Programm: Neben Vorträgen des Sozialpsychiatrischen Dienstes und der Feuerwehr Wertingen gibt es umfassende Informationen zu Unterstützungsangeboten. Zudem besteht die Möglichkeit, persönliche Geschichten zu teilen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Vor Ort stehen den Betroffenen obendrein Ansprechpersonen aus der Beratung der Caritas Dillingen zur Verfügung.
Ergänzt wird das Angebot durch eine Pinnwand sowie eine Fotobox, die Raum für persönliche Erinnerungen schaffen. Darüber hinaus sind Firmen vertreten, die im Bereich Hochwasserschutz tätig sind.
Anmeldungen für den Begegnungstag sind bei der Stadt Wertingen möglich
Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: Ein Foodtruck bietet kostenlose Speisen an, Getränke werden vom Jugendhaus Wertingen auf Spendenbasis bereitgestellt. Finanziert wird die Veranstaltung mithilfe bisher nicht abgerufener Mittel der Fluthilfen der Caritas. So kommen diese doch noch direkt den Betroffenen des Hochwassers 2024 zugute, wie es in der Mitteilung heißt.
Das Angebot soll Raum schaffen für Gespräche, fürs Zuhören, gemeinsames Erinnern und gegenseitige Unterstützung. So steht es auf einem Flyer zur Veranstaltung. Zur besseren Planung wird um eine kurze Rückmeldung zur Teilnahme gebeten. Die Anmeldung erfolgt bei der Stadt Wertingen. Ansprechpartnerin ist Julia Tellmann, erreichbar telefonisch unter 08272/84195 oder per E-Mail an julia.tellmann@wertingen.de. (AZ)
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