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Volkswagen

05.09.2016

Abgas-Skandal: Rückruf für 630.000 Wagen startet mit Porsche Macan

Das Kraftfahrt-Bundesamt hat als erstes die Umrüstung des Geländewagens Macan von Porsche freigegeben. Hintergrund ist der VW-Abgas-Skandal.
Bild: Adrian Bradshaw, epa (Symbolbild)

Die versprochene Abgas-Nachbesserungen für bis zu 630.000 Autos deutscher Hersteller kommt in Gang. Die Umrüstung des Macan ist der erste Schritt eines "freiwilligen" Rückrufs.

Als Konsequenz aus dem VW-Skandal kommen nun auch versprochene Abgas-Nachbesserungen für bis zu 630.000 Autos deutscher Hersteller in Gang. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat als erstes die Umrüstung des Geländewagens Macan von Porsche freigegeben, wie die Deutsche Presse-Agentur aus dem Bundesverkehrsministerium erfuhr. Betroffen sind 10.500 zugelassene Diesel-Fahrzeuge.

630.000 Fahrzeuge sollen nachgebessert werden

Mit der Umrüstung soll die Abgasreinigung bereits ab fünf Grad Außentemperatur in vollem Umfang arbeiten - und nicht erst wie bisher über 17 Grad. Dies soll auch bei allen Modellen des Typs greifen, die neu zugelassen werden. Die Umrüstung des Macan, die nun anlaufen kann, ist der erste Schritt eines "freiwilligen" Rückrufs, den Minister Alexander Dobrindt (CSU) im April bekannt gemacht hatte. Er hatte zuerst im Magazin "Focus" angekündigt, dass der Macan jetzt die Freigabe erhalten soll.

Hintergrund sind Nachmessungen des KBA im Zuge des VW-Skandals. Dabei ergaben sich bei 22 von 53 Wagen verschiedener Hersteller Zweifel, ob ein Herunterregeln der Abgasreinigung bei niedrigeren Temperaturen mit dem Schutz des Motors zu begründen ist. Die betroffenen deutschen Hersteller sagten für 630.000 Fahrzeuge Nachbesserungen zu. dpa

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