Weiter mit Tracking durch Dritte

Besuchen Sie unsere Website mit personalisierter Werbung und Werbetracking durch Dritte. Details und Informationen zu Cookies, Verarbeitungszwecken sowie Ihrer jederzeitigen Widerrufsmöglichkeit finden Sie in der Datenschutzerklärung und in den Privatsphäre-Einstellungen.

Weiter mit dem PUR-Abo

Nutzen Sie unser Angebot ohne Werbetracking durch Dritte für 4,99 Euro/Monat. Kunden mit einem bestehenden Abo (Tageszeitung, e-Paper oder PLUS) zahlen nur 0,99 Euro/Monat. Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des PUR-Abos finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Zum Angebot Bereits PUR-Abonnent? Hier anmelden

Tracking durch Dritte: Zur Finanzierung unseres journalistischen Angebots spielen wir Ihnen Werbung aus, die von Drittanbietern kommt. Zu diesem Zweck setzen diese Dienste Tracking-Technologien ein. Hierbei werden auf Ihrem Gerät Cookies gespeichert und ausgelesen oder Informationen wie die Gerätekennung abgerufen, um Anzeigen und Inhalte über verschiedene Websites hinweg basierend auf einem Profil und der Nutzungshistorie personalisiert auszuspielen.

Verarbeitungszwecke:
Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen

Für die Ihnen angezeigten Verarbeitungszwecke können Cookies, Gerätekennungen oder andere Informationen auf Ihrem Gerät gespeichert oder abgerufen werden.

Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen

Anzeigen und Inhalte können basierend auf einem Profil personalisiert werden. Es können mehr Daten hinzugefügt werden, um Anzeigen und Inhalte besser zu personalisieren. Die Performance von Anzeigen und Inhalten kann gemessen werden. Erkenntnisse über Zielgruppen, die die Anzeigen und Inhalte betrachtet haben, können abgeleitet werden. Daten können verwendet werden, um Benutzerfreundlichkeit, Systeme und Software aufzubauen oder zu verbessern.

▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌ ▉▌▌▉▍▉▌▌▉▍▉▍▉▍ ;▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌
Newsticker
Weiterhin zehntausende Menschen in Kiew ohne Strom
  1. Startseite
  2. Wirtschaft
  3. Abgasaffäre: VW muss für Vergleich bei großen Motoren in USA nachbessern

Abgasaffäre
17.12.2016

VW muss für Vergleich bei großen Motoren in USA nachbessern

In der Abgasaffäre kann VW in den USA weiter keine Einigung präsentieren.
Foto: Friso Gentsch (dpa)

VW läuft die Zeit davon - eigentlich wollte Konzernchef Matthias Müller zu Weihnachten die gröbsten rechtlichen Probleme der Abgasaffäre in den USA vom Tisch haben.

Auch nach monatelangen Verhandlungen kann der Volkswagen-Konzern in der Abgasaffäre in den USA weiter keine Einigung bei größeren Dieselmotoren präsentieren.

Der zuständige Richter Charles Breyer zeigte sich zwar nach einer Anhörung in San Francisco erneut optimistisch, was eine Lösung des Rechtsstreits zwischen VW und US-Behörden sowie Autokäufern angeht. Es sei ein "substanzieller Fortschritt" in den Verhandlungen erzielt worden.

Breyer erhöhte aber den Druck, um die rund 80 000 betroffenen Fahrzeuge mit manipulierten 3-Liter-Dieselmotoren von der Straße zu bekommen. Schon am Montag sollen die Anwälte ihm erneut Auskunft geben über den Stand der Verhandlungen.

VW ist angewiesen, die Autos mit den von der Konzerntochter Audi entwickelten Motoren durch technische Umrüstung in einen gesetzeskonformen Zustand zu versetzen oder sie durch Rückkauf aus dem Verkehr zu ziehen. Bei den kleineren 2-Liter-Maschinen hatte VW bereits einem Vergleich zugestimmt, der den Konzern bis zu 16,5 Milliarden US-Dollar (15,8 Mrd Euro) kosten könnte - der teuerste Vergleich in der Automobilgeschichte.

Der Skandal um weltweit rund elf Millionen Wagen mit manipulierten Testwerten zum Ausstoß von Stickoxiden war im September 2015 zuerst in den Vereinigten Staaten aufgeflogen. Dies stürzte Volkswagen in eine tiefe Krise, brachte Ex-Vorstandschef Martin Winterkorn zu Fall und führte unter anderem zu teuren Rückstellungen. Volkswagen hat bislang bereits rund 18,2 Milliarden Euro zur Seite gelegt, um die Kosten der Dieselkrise schultern zu können. 

Nachdem eine Einigung für die kleineren 2,0-Liter-Antriebe in den USA im Sommer gefunden war, steht eine Lösung für die 3,0-Liter-Diesel weiter aus. Diese Motoren stecken nicht nur in Audi-Luxusmodellen, sondern auch in teuren SUVs wie dem Porsche Cayenne und VW Touareg. Eine technische Umrüstung gilt als vergleichsweise schwierig: Die einzuhaltenden Grenzwerte für Stickoxide sind in den USA deutlich härter als etwa in Deutschland. Ein Rückkauf der teuren Dickschiffe aber könnte erneut empfindlich ins Geld gehen. 

Anfang November hatte sich in dem Streit ein Ergebnis abgezeichnet. Doch kurz darauf sorgten Berichte über mögliche weitere Abgasmanipulationen bei Audi für neue Unruhe. Das erhöht den Druck auf VW zusätzlich.

Die Dieselkrise trifft Europas größten Autobauer ohnehin zur Unzeit: Der laut Experten kommende Vormarsch des Elektromotors sowie die Digitalisierung der Branche erfordern Milliardeninvestitionen. Auch abseits des Dieselskandals gibt es beim zuvor erfolgsverwöhnten Konzern aus Wolfsburg Probleme: Die seit Jahren gewinnschwache Kernmarke mit dem blauen VW-Logo will in den kommenden Jahren weltweit bis zu rund 30 000 Arbeitsplätze abbauen, um rentabler zu werden. (dpa)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.