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Verdi fordert Verhandlungen

24.11.2017

Amazon-Mitarbeiter streiken bundesweit am "Black-Friday"

Streikende vor dem Amazon-Standort in Leipzig.
Bild: Sebastian Willnow (dpa)

Viele Einzelhändler locken am "Black-Friday" mit Schnäppchen. Für die Gewerkschaft Verdi war es Anlass zu einem erneuten bundesweiten Streik. Auch in Italien legten Beschäftigte die Arbeit nieder.

Beim Versandhändler Amazon ist erneut bundesweit gestreikt worden. Der Ausstand fiel auf den Rabatt-Tag "Black-Friday", an dem Einzelhändler mit günstigen Angeboten locken.

Gestreikt wurde an den sechs großen Amazon-Standorten Bad Hersfeld ( Hessen), Leipzig ( Sachsen), Rheinberg (NRW), Werne (NRW), Graben ( Bayern) und Koblenz ( Rheinland-Pfalz). Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi hatten sich 2300 Amazon-Mitarbeiter an den Streiks beteiligt. Außer in Koblenz sollen die Arbeitskämpfe am Samstag fortgesetzt werden.

Verdi fordert einen Tarifvertrag nach den Konditionen des Einzel- und Versandhandels. Der US-Konzern, der bundesweit mehr als 12.000 festangestellte Mitarbeiter beschäftigt, verweigert seit Jahren Gespräche darüber.

Nach Angaben des Unternehmens hatte der Streik keinen Einfluss auf die Geschäfte. Alle Kunden seien fristgemäß beliefert worden, sagte ein Sprecher.

In Berlin haben am Freitag rund 100 Menschen gegen die Arbeitsbedingungen bei Amazon protestiert. Sie zogen vom Savignyplatz in Charlottenburg zu einem Verteilzentrum des Versandhändlers am Kurfürstendamm. Damit wolle man innerbetriebliche Auseinandersetzungen bei Amazon unterstützen, hieß es.

Auch bei Amazon in Italien hatten Gewerkschaften von Freitag bis Samstagfrüh zum Streik im Verteilzentrum in Castel San Giovanni bei Piacenza aufgerufen. Sie verlangen Gespräche unter anderem über höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen. Nach Angaben von Amazon war die Mehrheit der Mitarbeiter bei der Arbeit. Das Unternehmen sei weiter darauf fokussiert, die Zeiten für die Zustellungen am "Black Friday" und an den darauffolgenden Tagen einzuhalten.

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Die Diskussion ist geschlossen.

24.11.2017

Ich bin mir sicher, Amazon merkt sich genau wer da mitgestreikt hat.

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25.11.2017

Dass inzwischen Teile der AfD eine Abschaffung des Streikrechts fordern, wissen Sie sicher. Auch wird es nicht mehr lange dauern, bis sich die Lindner-FDP im Verlauf der sich abzeichnenden Annäherung von AfD und FDP dieser Forderung anschließt.

Bis dann wieder auf Streikende geschossen werden darf, werden Sie sich noch etwas gedulden müssen.

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25.11.2017

Der Link ist so ein alter Hut und passt deshalb wunderbar zu Ihren abstrusen Beiträgen. Sie verlinken einfach jeden Mist, egal ob Russia Today oder das bayerische CSU-Hetzblatt.

Übrigens bin ich langfristig auch für die Abschaffung der europäischen Nationalstaaten und somit Deutschlands falls es mit der Gründung der Vereinigten Staaten von Europa irgendwann einmal klappen sollte.

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Es ist auch nicht bekannt, dass sozialistische oder maoistische Systeme dem Streikrecht und freien unabhängigen Gewerkschaften so große Spielräume lassen.

Da haben Sie die richtige Zuordnung für FDP und AfD gefunden. Gratulation!

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25.11.2017

Ohne den abstrusen Beiträgen von Peter P. wäre es doch ganz schön langweilig auf dieser Plattform. So haben seine Beiträge wenigstens etwas Gutes.

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