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Online-Handel

28.12.2017

Amazon-Streik: Verdi will Nach-Weihnachtsgeschäft vermasseln

Verdi ruft seit Jahren bei Amazon immer wieder zum Streik auf.
Bild: Swen Pförtner (dpa)

Die Gewerkschaft Verdi hat am größten deutschen Standort von Amazon in Bad Hersfeld zu einem viertägigen Streik aufgerufen. Die Gewerkschaft will das Nach-Weihnachtsgeschäft des Handelsriesen stören.

Streik in Versandlagern von Amazon: Die Mitarbeiter in den beiden Logistikzentren des Handelsriesen Amazon in Bad Hersfeld seien von heute bis einschließlich Samstag angehalten, ihre Arbeit niederzulegen, sagte Verdi-Gewerkschaftssekretärin Mechthild Middeke.

Der Amazon-Standort in Bad Hersfeld habe nach Weihnachten besonders viel mit dem Umtausch von Geschenken zu tun. Zudem würden nun viele Gutscheine eingelöst, erklärte Middeke die Streik-Taktik von Verdi. "Wir gehen davon aus, dass unsere Aktionen Auswirkungen haben und wir Amazon Schwierigkeiten bereiten", sagte sie.

Streik bei Amazon: Verdi will Tarifvertrag durchsetzen

Verdi ruft seit Jahren bei Amazon immer wieder zum Streik auf. Damit sollen Verhandlungen über einen Tarifvertrag erzwungen werden. Ein Amazon-Sprecher sagte, der neuerliche Streik störe nicht die Betriebsabläufe. "Wir sind personell bestens aufgestellt", sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Verdi rechnet im Tagesverlauf mit mehreren Hundert Mitarbeitern, die sich am Streik beteiligen.

Amazon hatte für das Weihnachtsgeschäft und darüber hinaus Tausende Mitarbeiter eingestellt, um das erhöhte Arbeitsaufkommen und Streiks zu kompensieren. 13.000 Aushilfen waren es bundesweit. In Bad Hersfeld, wo 4000 Festangestellte tätig sind, waren es 400. Der Branchenprimus verfügt bundesweit über zwölf Versandlager an elf Standorten. (dpa)

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28.12.2017

Und wenn alles nun einen Tag länger dauern sollte bricht wohl für die wenugsten die Welt zusammen. Ich unterstütze Amazon.

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