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Augsburg
17.08.2018

Manroland fusioniert mit US-Firma Goss

Der Druckmaschinenhersteller Manroland in Augsburg geht mit einem US-Konzern zusammen.
Foto: Ulrich Wagner (Archiv)

Seit dem Frühjahr gab es bereits Pläne für die Fusion zwischen Manroland und Goss. Das künftige Unternehmen soll über 1000 Mitarbeiter haben.

Der Augsburger Druckmaschinen-Hersteller Manroland und das US-Unternehmen Goss schließen sich zusammen. Entsprechende Pläne gibt es seit dem Frühjahr. Am Freitag haben beide Firmen jetzt bekannt gegeben, dass sie die Fusion ihrer Geschäfte abgeschlossen haben. Das neue Unternehmen werde unter dem Namen „manroland Goss web systems“ firmieren. Der Hauptsitz soll Augsburg bleiben. Der bisherige Manroland-Geschäftsführer Alexander Wassermann wird auch Chef des neuen Unternehmens.

Auch die bisherigen Besitzverhältnisse bleiben: Sowohl der bisherige Eigentümer von Manroland, die Lübecker Possehl-Gruppe, als auch der bisherige Besitzer von Goss, das Unternehmen American Industrial Partners mit Sitz in New York, werden weiterhin Gesellschafter des neuen Unternehmens sein, teilten die Firmen mit.

Das Unternehmen will sich nach dem Zusammenschluss auf vier Hauptgeschäftsfelder konzentrieren: Den Bau neuer und den Vertrieb gebrauchter Druck- und Weiterverarbeitungsanlagen, Updates für bestehende Anlagen (Retrofit), den Service und schließlich Bestell- und Logistikleistungen für alle Lieferanten der Rollenoffsetindustrie.

Geschäftsführer Alexander Wassermann: „Globale Präsenz erhöhen“

Geschäftsführer Alexander Wassermann zeigte sich zuversichtlich: „Sowohl manroland web systems als auch Goss International waren auf einem nachhaltigen Erfolgskurs“, teile er mit. „Wir werden diesen Weg weiter ausbauen, indem wir unsere globale Präsenz erhöhen, unsere innovativen und fokussierten Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten fortsetzen und unsere Marktpräsenz durch gezielte Konsolidierung stärken.“

Manroland hatte zuletzt über 700 Mitarbeiter am Standort Augsburg, weltweit waren es rund 900. Das künftige Unternehmen soll mehr als 1000 Mitarbeiter haben, wie es in der Mitteilung heißt. Der Markt für Druckmaschinen war zuletzt angespannt. Manroland hatte sich in den letzten Jahren von einer Insolvenz im Jahr 2011 erholen müssen.

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