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Augsburg
29.07.2019

Nach Eklat: China-Kritiker Strittmatter verteidigt IHK-Auftritt

Kai Strittmatter ist Autor des China-Buches "Die Neuerfindung der Diktatur".
Foto: Rainer Hitzler

Plus Über China zu reden, nicht aber über Politik, wäre absurd, sagt der Autor. Nach seinem Auftritt hatte Chinas Botschafter das IHK-Fest vorzeitig verlassen.

Das Sommerfest der Industrie- und Handelskammer Schwaben am Donnerstagabend hat dieses Jahr einige Wellen geschlagen. Der Journalist, Autor und China-Kritiker Kai Strittmatter hatte in einer Podiumsdiskussion die Politik Chinas mit Blick auf die Digitalisierung kritisch beleuchtet. Chinas Botschafter in Deutschland verließ früher als erwartet den Abend. Statt wie angekündigt um acht Uhr ging er bereits um halb acht. Die IHK-Spitze bedauerte im Anschluss in einer ersten Reaktion gegenüber unserer Redaktion, politische Äußerungen seien „gegen die Abmachung“ gewesen. Kai Strittmatter, langjähriger China-Korrespondent der Süddeutschen Zeitung, schilderte am Sonntag unserer Redaktion eine andere Sicht.

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01.08.2019

Chinas autoritäres System stellt die liberale Ordnung des Westens vor eine größer werdende Herausforderung.
Die sehr informative Berichterstattung dieser Zeitung zeigt das an einem konkreten Beispiel.

Der eine oder andere Leser wird sich fragen, welche Ziele die IHK mit ihrer Veranstaltung verfolgt hat.
Wollte sie ein schönes Sommerfest mit artigen Höflichkeitsadressen?
Oder eine ehrliche Diskussion über Chinas Rolle in der Weltpolitik?
Oder am Ende beides?

Mit China gute Geschäfte zu machen, ohne liberale und demokratische Werte zu verraten: Das ist in der Tat eine schwierige Gratwanderung.

Umso wichtiger ist es, dem äußeren Anlass Rechnung zu tragen und eine kluge Kommunikationsstrategie zu finden.

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