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Außenhandel
09.09.2016

Deutschlands Exporte im Juli um zehn Prozent eingebrochen

Der deutsche Außenhandel ist im Juli stark zurückgegangen. Der Export sank im Vergleich zum Vorjahresmonat um zehn Prozent. Auch die Importe gingen um 6,5 Prozent zurück.
Foto: Maurizio Gambarini dpa/lno (Symbolbild)

Der deutsche Außenhandel ist im Juli stark zurückgegangen. Der Export sank im Vergleich zum Vorjahresmonat um zehn Prozent. Auch die Importe gingen um 6,5 Prozent zurück.

Der deutsche Außenhandel ist im Juli drastisch geschrumpft: Der Wert der ausgeführten Waren sank im Vergleich zum Vorjahresmonat um zehn Prozent auf 96,4 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Der Wert der Importe ging demnach um 6,5 Prozent auf 76,9 Milliarden Euro zurück. Gegenüber dem Vormonat waren die Exporte kalender- und saisonbereinigt um 2,6 Prozent niedriger. Die Importe nahmen um 0,7 Prozent ab.

Exporte in Drittländer außerhalb der EU sinken

Nach Angaben der Statistiker gingen insbesondere die Exporte in Drittländer außerhalb der Europäischen Union zurück. Dorthin wurden im Juli Waren im Wert von 40,1 Milliarden Euro exportiert - ein Minus von 13,8 Prozent. Die Importe von dort gingen um 10,1 Prozent auf 25,6 Milliarden Euro zurück.

In EU-Mitgliedstaaten wurden demnach Waren im Wert von 56,3 Milliarden Euro exportiert und damit sieben Prozent weniger als im Juli 2015. Die Importe aus diesen Ländern gingen nach Angaben der Statistiker um 4,5 Prozent auf 51,3 Milliarden Euro zurück. afp

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