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Bahnstreik aktuell

17.05.2015

Bahnstreik: Alle Entwicklungen im Ticker

Bahnstreik aktuell: Wie lange wird der Streik dauern?
Bild: Philipp Schulze (dpa)

Bahnstreik aktuell: Wann streiken die Lokführer wieder? Wie lange? Alle aktuellen Entwicklungen in unserem Ticker zum Bahnstreik.

22.15 Uhr: Mitfahrgelegenheit für die Region Augsburg

Wie schon beim letzten Streik Anfang Mai hat die Augsburger Allgemeine die Facebookseite "Alles was uns bewegt - die Mitfahrzentrale für Augsburg und Region" angelegt, über die sich die Menschen in der Region verabreden können. Sie suchen eine Mitfahrgelegenheit oder bieten eine an? Dann sind Sie auf dieser Seite genau richtig.

20.55 Uhr: Unions-Politiker fordern "Pflicht-Schlichtung" im Bahnstreik

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Politiker der Union ein obligatorisches Schlichtungsverfahren für Ausstände in Bereichen öffentlichen Interesses gefordert. CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer sagte Focus Online, für Lokführer, Fluglotsen oder im Gesundheitswesen müsse es bei Streiks eine "Pflicht-Schlichtung" geben. Der Vorsitzende der Unions-Mittelstandsvereinigung, Carsten Linnemann, forderte im Gespräch mit Focus Online eine viertägige Ankündigungsfrist für streikende Gewerkschafter. Millionen Unbeteiligte sollten so nicht belastet werden. Linnemann sagte, die Mindestfrist von vier Tagen für die Ankündigung von Streiks müsse im Luft- und Schienenverkehr sowie bei der Kinderbetreuung gelten.

20.10 Uhr: Pro Bahn: Streik wird wohl zehn Tage dauern

Der Ehrenvorsitzende des Fahrgastverbandes Pro Bahn, Karl-Peter Naumann, sagte bei Radioeins vom RBB, dass der mittlerweile neunte GDL-Streik Gerüchten zufolge zehn Tage dauern könnte. "Was man so hört, geht es um 240 Stunden, also zehn Tage", sagte Naumann. GDL-Chef Claus Weselsky hatte lediglich angekündigt, dass der jetzige Streik "bestimmt länger" dauern werde als der vorherige von knapp einer Woche.

19.05 Uhr: Kommt nun ein Schlichter?

Bahn-Personalvorstand Ulrich Weber fordert von der GDL einen Streikverzicht. Nur eine Schlichtung könne jetzt noch weiterhelfen. Weselsky erklärte sich bereit, während des Streiks in eine Schlichtung mit der Bahn zu treten. Dann könne die Gewerkschaft den Streik auch schneller als mit 48 Stunden Vorlauf beenden. In der Schlichtung dürfe es aber nur um Themen wie Entgelt und Arbeitszeit gehen, nicht um die grundsätzliche Frage, für welche Berufsgruppe die GDL Tarifverträge abschließen dürfe. "Über Grundrechte lassen wir nicht schlichten", sagte Weselsky. "Wir sind lange genug verschaukelt worden", so der GDL-Chef. 

17.30 Uhr: Bahn-Personalvorstand Ulrich Weber kritisiert GDL-Streik heftig

Die GDL verhandle nicht rational, sondern "emotional" und politisch motiviert, sagte Weber in Berlin. Die erneute Eskalation sei "ohne Sinn und Not". Um "Objektivität" in die Verhandlungen zurückzubringen, werde "zeitnah" ein Gespräch mit dem früheren Vorsitzenden Richter am Bundesarbeitsgericht, Klaus Bepler, und den Tarifpartnern arrangiert, sagte Weber. In stundenlangen vertraulichen Gesprächen in der vergangenen Woche habe die Bahn der Gewerkschaft ein Angebot für einen besonders strittigen Punkt, die Bezahlung der Lokrangierführer, vorgelegt. Die Bahn schlug laut Weber vor, diesen Mitarbeitern einen gleich hohen Lohn zu zahlen wie den anderen Lokführern. Die GDL habe das Angebot als "intelligente, juristisch machbare Lösung" bezeichnet und dennoch abgelehnt, weil es ihr "nicht ins Geschäft" passe, sagte Weber. Er forderte die Gewerkschaft erneut auf, einer Schlichtung zuzustimmen.

16.50 Uhr: Verkehrsausschuss-Vorsitzender warnt vor massiven Streikauswirkungen

Der Vorsitzende des Bundestags-Verkehrsausschusses, Martin Burkert, hat sich besorgt über die neue Streikankündigung der Lokführer gezeigt. "Ich befürchte massive Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft und mögliche Kurzarbeit", sagte der SPD-Politiker am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Burkert forderte die Lokführergewerkschaft GDL auf, "endlich die Möglichkeit der Schlichtung wahrzunehmen".

16 Uhr: Offiziell: Streik bei der Bahn beginnt am Dienstag

Die Lokführer streiken erneut - dieses Mal wohl über die Pfingstfeiertage. Der Ausstand mit offenem Ende soll um 2 Uhr in der Nacht zum Mittwoch im Personenverkehr beginnen. Bereits an diesem Dienstag um 15 Uhr legen die Lokführer im Güterverkehr die Arbeit nieder. Das teilte die Lokführergewerkschaft GDL am Montag in Frankfurt mit. Das Streikende will die Gewerkschaft erst 48 Stunden vorher nennen, ein unbefristeter Streik sei das nicht. Die GDL strebt nach internen Angaben eine längere Dauer an als bei der vorangegangenen Streikrunde. Damit wären auch die Pfingsttage betroffen.

15.25 Uhr: Lokführer-Streik soll länger werden als der Anfang Mai

Der nächste Lokführerstreik soll nach Angaben aus Gewerkschaftskreisen länger dauern als der Ausstand von Anfang Mai. Es liege in der Logik eines Tarifkonflikts, dass man den Arbeitskampf steigere, sagte eine mit den Planungen vertraute Person der Deutschen Presse-Agentur am Montag. Ein unbefristeter Streik als letzte Eskalationsstufe sei aktuell nicht vorgesehen. Ob der Streik noch vor Pfingsten beginnt, war zunächst unklar.

15 Uhr: Bahn verhandelt weiter mit Konkurrenz-Gewerkschaft der GDL

Kommt es an diesem Donnerstag wie geplant zu einem Abschluss zwischen der Bahn und der Konkurrenzgewerkschaft EVG, steigt der Druck auf die GDL gewaltig. Sie müsste bei allen Berufsgruppen mit Ausnahme der Lokführer gegen dann bestehende Tarifverträge der größeren EVG ankämpfen. Erklärtes Ziel der Bahn sind konfliktfreie Verträge mit beiden Gewerkschaften - sie will also Unterschiede vermeiden, die den Betriebsablauf komplizierter machen würden.

Unterschiedliche Arbeitszeiten will sie beispielsweise nicht akzeptieren. Die EVG geht mit einem Abschluss ohne Streik kein Risiko ein: Sie wird sich in Klauseln das Recht für Nachverhandlungen offenhalten, sollte die GDL mehr herausholen.

14.19 Uhr: Bahn dringt weiter auf Schlichtung

Die Deutsche Bahn hat die Lokführergewerkschaft GDL zum Streikverzicht und abermals zur Teilnahme an einer Schlichtung aufgefordert. Die neuerliche Ankündigung eines Streiks erfolge "ohne Sinn und ohne Not", sagte Bahn-Vorstandsmitglied Ulrich Weber am Montag in einer Telefonkonferenz: "Mit Arbeitskämpfen lösen wir gar nichts."

11.20 Uhr: GDL kündigt nächsten Bahnstreik an

Die Lokführergewerkschaft GDL hat einen weiteren Streik bei der Deutschen Bahn angekündigt. Nähere Einzelheiten sollten am Nachmittag in Berlin bekanntgegeben werden, wie die Gewerkschaft in Frankfurt mitteilte. 

4.50 Uhr: Dobrinth warnt GDL vor nächstem Dauerstreik

Angesichts der erneut gescheiterten Tarifverhandlungen mit der Deutschen Bahn hat Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) die Lokführergewerkschaft GDL vor einem neuen Dauerstreik gewarnt. "Mir fehlt das Verständnis dafür, wenn man sich nach monatelanger Tarifauseinandersetzung einer Schlichtung verweigert", sagte Dobrindt der "Bild"-Zeitung. Er rief die GDL zum Einlenken auf und verlangte eine Schlichtung des Konflikts. "

17. Mai: Neuer Bahnstreik droht

20 Uhr: GDL-Gremien beraten weiteres Vorgehen - droht neuer Streik?

Der Tarifkonflikt bei der Deutschen Bahn verschärft sich wieder und könnte einen neuen Streik zur Folge haben. Eine Verhandlungsrunde mit der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer ging ohne Annäherung zu Ende. Nach Darstellung der Gewerkschaft brach der Konzern die Tarifverhandlungen ab. Die Bahn wolle die Verhandlungen nur in einem "von ihr selbst diktierten Schlichtungsverfahren" weiterführen. Die GDL-Gremien würden nun über das weitere Vorgehen entscheiden, teilte die GDL mit. Die Verhandlungen fanden im Geheimen statt.

13:08 Uhr: Bahn weist Vorwürfe der GDL zurück

Die Deutsche Bahn hat Vorwürfe der Gewerkschaft GDL zu einem Abbruch der Verhandlungen zurückgewiesen. "Die GDL verdreht die Tatsachen", erklärte das Unternehmen am Sonntag in Berlin.

11:13 Uhr: Tarifgespräche werden heute nicht mehr fortgesetzt

Die Tarifgespräche von Deutscher Bahn und Lokführergewerkschaft GDL werden am Sonntag nicht mehr fortgesetzt. Die Verhandlungsdelegation der Bahn habe am Vormittag in Berlin  vergeblich auf die Vertreter der GDL gewartet, sagte eine Bahnsprecherin. Eigentlich habe man mit der GDL über eine "Gesamtschlichtung" der festgefahrenen Verhandlungen sprechen wollen. Zuvor hatte die GDL mitgeteilt, die Bahn habe die Gespräche am Samstag abgebrochen.

9:55 Uhr: GDL wirft Bahn Abbruch der Verhandlungen vor

Die GDL wirft der Bahn in einer Erklärung vor, die bis Sonntagabend geplanten Tarifverhandlungen abgebrochen zu haben. "Damit verspielt der Arbeitgeber absichtlich die Chance auf Zwischenergebnisse und anschließende Schlichtung", erklärte der GDL- Bundesvorsitzende Claus Weselsky.

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