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Bayern
16.10.2019

Hubert Aiwanger reagiert skeptisch auf Huawei-Beteiligung bei 5G-Ausbau

Huawei soll sich am Aufbau des 5G-Netzes beteiligen. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger reagiert skeptisch.
Foto: Marcus Merk

Exklusiv Huawei darf sich am Aufbau des 5G-Netzes beteiligen. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger fordert die Bundesregierung auf, Sicherheit zu gewährleisten.

Die bayerische Staatsregierung hat skeptisch auf die die Beteiligung des chinesischen Telekommunikationskonzerns Huawei am Aufbau eines 5G-Mobilfunknetzes reagiert. „Es muss bei jedem Anbieter auf höchste Sicherheitsstandards gedrängt werden“, sagte der bayerischer Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger unserer Redaktion.  „Hier geht es um einen äußerst sensiblen Bereich, da dürfen keine Fehler gemacht werden“, betonte der Freie-Wähler-Politiker. „Ich nehme die Bundesregierung in die Pflicht, diese Sicherheit zu gewährleisten“, fügte der stellvertretende bayerische Regierungschef hinzu.

Sicherheitsexperte bezweifelt Huaweis Unabhängigkeit

Der IT-Sicherheitsexperte und Augsburger Hochschul-Präsident Gordon Rohrmair bezweifelt zwar die Unabhängigkeit des Konzerns von der chinesischen Staatsführung. „Die Führung in Peking hat selbstverständlich Zugriff auf alles“, sagte er. „Aber die Argumentation mit Sicherheitsbedenken fällt bei genauerem Hinsehen wie ein Kartenhaus zusammen, denn auch andere Anbieter programmieren zum Teil in China“, fügte Rohrmair hinzu.

Lesen Sie dazu auch: Wie gefährlich ist Huawei für unser Netz?

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