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Bio-Lebensmittel
23.06.2019

Immer mehr deutsche Landwirte setzen auf Öko-Anbau

Die Zahl der ökologisch wirtschaftenden Landwirte ist im vergangen Jahr gestiegen. Das geht aus Daten des Bundeslandwirtschaftsministeriums hervor.
Foto: Marcus Merk (Symbol)

Der ökologischen Anbau ist in der Landwirtschaft auf dem Vormarsch. Grund dafür ist auch die steigende Nachfrage der Verbraucher nach Bio-Lebensmitteln.

Der Ökolandbau in Deutschland legt weiter zu. Der Anteil an der gesamten Agrarfläche stieg bis Ende vergangenen Jahres auf 9,1 Prozent, wie aus Daten des Bundeslandwirtschaftsministeriums hervorgeht. Ende 2017 waren es noch 8,2 Prozent gewesen. Ökologisch wirtschaften nun knapp 32.000 Betriebe und damit 12 Prozent aller Landwirte. Ein Jahr zuvor waren es 11 Prozent gewesen. Zuerst berichtete die Bild am Sonntag darüber. Ziel der Bundesregierung ist, den Öko-Flächenanteil bis 2030 auf 20 Prozent zu bringen.

Klöckner: Konventioneller Anbau wird immer nachhaltiger

Ministerin Julia Klöckner (CDU) sagte, neben der Nachfrage der Verbraucher nach Bio-Lebensmitteln wachse der Wunsch von immer mehr Landwirten, ihre Wirtschaftsweise umzustellen. Auch die Förderung wirke, die 2018 um 10 Millionen Euro auf 30 Millionen Euro erhöht wurde. Der konventionelle Anbau werde immer nachhaltiger, Ökolandbau effizienter. Die Entscheidung umzustellen, liege aber bei den Höfen.

Den höchsten Anteil ökologisch bewirtschafteter Flächen hat laut den neuen Zahlen für 2018 das Saarland mit 16,5 Prozent. Es folgen Hessen mit 14,7 Prozent und Baden-Württemberg mit 14 Prozent gemessen an der jeweiligen gesamten landwirtschaftlichen Fläche. Schlusslicht ist Niedersachsen mit 4,1 Prozent. (dpa)

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