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IHK-Wahl

13.08.2018

Bleibt Andreas Kopton Präsident der IHK Schwaben?

Andreas Kopton ist Präsident der IHK Schwaben. Bald aber stehen Neuwahlen an.
Bild: Fred Schöllhorn

Die Unternehmen in der Region aus Industrie und Handel haben neue Vertreter gewählt. Am Ende geht es in der Vollversammlung um das Amt des Präsidenten.

Vom Außenhandel über die Fachkräftesicherung bis zur Verkehrspolitik: In vielen wirtschaftlichen Fragen sind die Industrie- und Handelskammern Ansprechpartner. Alle fünf Jahre wählen die Mitgliedsunternehmen ihre Vertreter in den Kammern. Im Bereich der IHK Schwaben hat in den vergangenen Wochen die Neuwahl stattgefunden, nun liegen die Ergebnisse vor. Letztlich wird es auch um die Frage gehen, ob Andreas Kopton Präsident der IHK Schwaben bleibt. Der Vorstand des Flächensanierungsunternehmens HPC aus Harburg im Kreis Donau-Ries ist derzeit das Gesicht der IHK Schwaben nach außen.

Viele neue Gesichter, mehr Frauen in den Regionalversammlungen

Von rund 123.000 wahlberechtigten Unternehmen in Schwaben haben 10,8 Prozent ihre Stimme abgegeben und 350 Vertreter gewählt, berichtet der stellvertretende Hauptgeschäftsführer Markus Anselment. Mit der Wahl sei man sehr zufrieden. Denn mit 556 Kandidaten habe es mehr Bewerber als Sitze gegeben, die Wahlbeteiligung sei konstant. Zufrieden sei man auch, dass 45 Prozent der Gewählten neu im Gremium seien. „Wir freuen uns über die Auffrischung mit neuen Ideen“, sagt Anselment. Auch der Anteil der Frauen sei gestiegen – von rund 15 Prozent auf jetzt rund ein Viertel.

Die IHK Schwaben veröffentlicht die Namen der Gewählten auf ihrer Netzseite. Die 350 Vertreter verteilen sich auf elf Regionalversammlungen. Im Herbst wählen sie die Vollversammlung, diese bestimmt dann den Präsidenten.

Für Kopton wäre es die dritte Amtszeit

IHK-Chef Kopton hat nach Informationen unserer Redaktion durchscheinen lassen, für eine dritte Amtszeit zur Verfügung zu stehen. Die erste Hürde dafür hat er jetzt genommen: Im Donau-Ries hat er das beste Ergebnis erzielt. Wird er jetzt in die Vollversammlung gewählt, kann diese ihn zum Präsidenten wählen. Gegenkandidaten gibt es bisher anscheinend nicht. Es ist allerdings auch noch Zeit.

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