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Börse
04.06.2015

Griechenland drückt den Dax

Ein Börsenhändler spiegelt sich im Logo des Deutschen Aktienindexes (DAX).
Foto: Fredrik von Erichsen, dpa

Griechenlang und der starke Euro drücken den deutschen Aktienmarkt nach unten. Die Deutsche Telekom legt zu, RWE und Eon büßen bis zu drei Prozent ein.

Das Gezerre um Griechenland und der starke Euro haben den deutschen Aktienmarkt nach unten gedrückt. Der Dax war am Nachmittag kurz ins Plus gedreht, fiel aber zum Handelsende um 0,69 Prozent auf 11340,60 Punkte. Der MDax büßte 0,78 Prozent auf 20278,63 Punkte ein. Der TecDax verlor 0,67 Prozent auf 1692,30 Punkte.

Papiere der Deutschen Telekom steigen an die Spitze unter den Einzelwerten

Der Kurs des Euro, der am Vortag bereits kräftig von Aussagen des europäischen Notenbankchefs Mario Draghi über die Wirtschaftsentwicklung im Euroraum profitiert hatte, war zeitweise bis knapp unter 1,14 US-Dollar geklettert. Der Dollar kostete damit 0,8836 (0,8982) Euro. Der zwischenzeitliche Ausverkauf am Anleihemarkt, der dort die Renditen vorübergehend stark steigen ließ, hatte sein Übriges zu dieser Entwicklung beigetragen.

Unter den Einzelwerten im Dax stiegen die Papiere der DeutschenTelekom mit einem Plus von 1,32 Prozent an die Spitze. Die Aktien von RWE büßten als Dax-Schlusslicht rund 3 Prozent ein, die von Eon fielen um 2,77 Prozent. Laut Europäischem Gerichtshof ist die milliardenschwere Atomsteuer mit EU-Recht vereinbar. dpa

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