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Daimler steckt im Diesel-Sumpf

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Kommentar Von Stefan Stahl
14.04.2019

Plus Der Diesel-Betrug ist kein reiner VW- und Audi-Skandal. Auch Daimler hat sich im Sumpf manipulierter Abgaswerte festgefahren.

Den Satz wird Dieter Zetsche wohl mehrfach bedauert haben. So sagte der Daimler-Chef im September 2015 voreilig im Diesel-Skandal: „Wir halten uns grundsätzlich an die gesetzlichen Vorgaben und haben keinerlei Manipulationen an unseren Fahrzeugen vorgenommen.“ Doch es zeichnet sich immer mehr ab , dass der Manager zu dem Zeitpunkt entweder über die Abgas-Tricksereien in Stuttgart nicht informiert war oder die Sachlage geschönt dargestellt hat.

Der Diesel-Betrug ist kein reiner VW- und Audi-Skandal. Auch die Marke mit dem Stern hat sich im Sumpf manipulierter Abgaswerte festgefahren. Hier täte ein Wort der Entschuldigung gut, wie es ja auch der deutsche Industrie-Chef Dieter Kempf von den betroffenen Auto-Konzernen längst eingefordert hat.

Im Sinne von Daimler und vor allem der Beschäftigten kann man nur hoffen, dass Verantwortliche des Unternehmens nicht auch noch versucht haben, den möglichen Betrug bei bestimmten Autos nachträglich zu kaschieren, als sie in die Werkstatt kamen. Dann könnte selbst der designierte Zetsche-Nachfolger Ola Källenius unter die Räder kommen, ist er doch seit 2017 Mercedes-Entwicklungschef.

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Die Diskussion ist geschlossen.

15.04.2019

Muß sich der Dealer beim Junkie entschuldigen?
Eher sollte sich wohl die schwarz-rote Regierung entschuldigen, Frau Merkel die Konsequenz ziehen und die Verantwortung für ihr ministeriales „Lumpengesindel“, das sich jahrelang von der Industrie pampern lies, übernehmen.
Das sind doch alles nur die Ergebnisse einer falschen Verkehrs-, Umwelt- und Industriepolitik.

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15.04.2019

Wieso Frau Merkel?
In diesem Fall sollte zuerst das "Lumpengesindel" (Zitat) der CSU-Verkehrsminister an den Pranger.

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15.04.2019

(edit/mod/mäßigen Sie sich bitte in Ihrem Ton!)

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