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Insolvenz

23.04.2014

Dutzende Weltbild-Buchläden stehen vor dem Aus

Dutzende Weltbild-Buchläden stehen auf der Kippe. Noch wird aber verhandelt. Vielleicht müssten sogar deutlich weniger Läden geschlossen werden als befürchtet. Statt 100 ist nun von rund 50 die Rede.

Dass fast 600 Mitarbeiter am Hauptsitz von Weltbild in Augsburg gehen mussten, hat das Unternehmen vor kurzer Zeit wie ein Schock getroffen. In den nächsten Tagen wird aber der nächste herbe Einschnitt erwartet: Dann muss entschieden werden, wieviele der derzeit noch rund 220 Weltbild-Plus-Filialen mit ihren rund 1400 Beschäftigten geschlossen werden sollen.

Ende April läuft für Weltbild-Plus das Insolvenzgeld aus. Dann muss ein Sanierungsplan stehen. Im Drama um den insolventen Augsburger Weltbild-Konzern zeichnet sich dabei aber eine positive Wendung ab. Nach Informationen der Augsburger Allgemeinen sind nicht so viele Filialen von der Schließung bedroht, wie ursprünglich befürchtet wurde.

Demnach würden weniger als die in den vergangenen Wochen immer wieder von Insidern genannten rund 100 Buchläden geschlossen. Wie unserer Zeitung aus Unternehmenskreisen erfuhr, ist die Zahl der bedrohten Filialen auf alle Fälle nur zweistellig und liegt deutlich unter 100. Ein optimistischer Gewährsmann glaubt gar: „Nur rund 50 unrentable Filialen sollen dichtgemacht werden.“ Das würde heißen, dass Gewerkschaft und Betriebsrat gut verhandelt hätten.

Dutzende Weltbild-Buchläden stehen vor dem Aus

Neue Spekulationen über Investor für Weltbild

Neue Spekulationen gibt es auch darüber, wer als Investor für den Weltbild-Konzern in Frage kommt. Bekannt ist bereits, dass der 81-jährige österreichische Investor Josef Taus und seine MTH-Gruppe (Mäc Geiz, Libro) Interesse an Weltbild hatte. Bei Weltbild selbst wird auf den Fluren in letzter Zeit auch über den Einstieg eines Finanzinvestors spekuliert.

Auch über einen Interessenten aus der skandinavischen Verlagsbranche gab es Gerüchte. Die schwedische Bonnier-Gruppe führt nach Informationen unserer Zeitung derzeit allerdings keine Gespräche, wie eine Sprecherin unserer Zeitung sagte.

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