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Mobilität

22.02.2021

E-Autos boomen: Braucht der Verbrenner ein Ausstiegsdatum?

Die Elektro-Offensive läuft in Deutschland. Bei der Ladeinfrastruktur ist aber noch einiges zu verbessern.
Bild: Bernhard Weizenegger (Symbolbild)

Plus Kunden müssen oft Monate auf ihr neues E-Auto warten. Die Bundesregierung nennt nach wie vor kein Ausstiegsdatum für den Verbrennungsmotor. Doch die Debatte läuft.

E-Autos boomen. Doch mitten in der Krise steigt plötzlich wieder die Nachfrage nach Verbrennern. Das berichtet das Autokaufportal Carwow – und liefert auch gleich die Erklärung für den zunächst überraschenden Befund: „Die Leute, die jetzt im Lockdown ein Auto kaufen, brauchen es meistens sofort. Verbrenner sind schneller lieferbar“, sagt Philipp Sayler von Amende, der Geschäftsführer des Unternehmens. Die Lieferzeit für ein E-Auto dagegen betrage mittlerweile im Durchschnitt fünf bis sechs Monate. Wer einen neuen Elektro-Mini oder -Fiat 500 möchte, muss sich gar zwischen zehn und vierzehn Monaten gedulden. Bei Modellen, die sich eine Plattform mit Verbrennern teilen, lasse sich die Produktion nicht beliebig hochfahren, erklärt dies Sayler von Amende.

Mit den staatlichen Kaufprämien seien kleine E-Autos demnach mit 40 oder sogar 50 Prozent Nachlass auf den angegebenen Kaufpreis zu haben. Doch trotz der großen Nachfrage tun sich die Autohersteller weiterhin schwer, ganz vom Verbrenner zu lassen. Umso mehr fällt es da auf, wenn etwa Ford ankündigt, ab 2030 keine Verbrenner mehr zu bauen. Zuvor hatte bereits General Motors sein Ausstiegsdatum auf 2035 festgelegt. Und die deutschen Hersteller? Sollte eine klar definierte Exit-Strategie – gemessen an den Zielen des Pariser Klimaschutzabkommen – für sie nicht längst selbstverständlich sein?

Andreas Scheuer will kein Ausstiegsdatum setzen

Es gibt auch einige Länder, die offizielle Ausstiegsdaten kommuniziert haben, zuletzt Großbritannien, wo der Verkauf neuer Verbrenner ab 2030 verboten ist. Deutschland, berühmt für seine Autoindustrie und berüchtigt wegen des Abgasskandals, bleibt in Sachen Ausstiegsdatum dissonant. Wer sich umhört, bekommt – entlang vertrauter Konfliktlinien – Antworten, die zeigen, wie unterschiedlich trotz der neuen E-Euphorie ein klar definiertes Ausstiegsdatum gesehen wird.

Im Bundesverkehrsministerium von Andreas Scheuer (CSU) verweist eine Sprecherin auf die jüngst europaweit verschärften CO2-Flottenziele; darauf, dass der CO2-Ausstoß im Verkehr von 163 Millionen Tonnen (2019) auf 95 Millionen Tonnen (2030) reduziert werden soll; dass es Aufgabe der Automobilindustrie sei, entsprechende technische Lösungen zu entwickeln; dass auch alternative synthetische Kraftstoffe und vor allem „Technologieoffenheit“ für das Gesamtergebnis wichtig seien. Deshalb – und mit Blick auf den für die EU-Mitgliedstaaten verbindlichen Rechtsrahmen – halte das Ministerium „Verbote von Fahrzeugen mit einer bestimmten Antriebs- oder Kraftstoffart nicht für zielführend.“

Die Ladeinfrastruktur ist derzeit noch ein Hemmschuh bei der weiteren Verbreitung der Elektroautos.
Bild: Monika Skolimowska, dpa (Symbolbild)

Bei den Grünen ist man anderer Meinung. Der Bundestagsabgeordnete Cem Özdemir sagte unserer Redaktion: „Wenn immer mehr Länder und Autohersteller ankündigen, in nächster Zukunft Schluss zu machen mit Benzin und Diesel, müssen auch wir in Deutschland endlich nachziehen und einen Ausstiegsplan festlegen.“ Die Grünen treten dafür ein, dass in Deutschland ab 2030 nur noch abgasfreie Autos neu zugelassen werden. Da gehe es um eine „Politik der Orientierung und Planungssicherheit für die Unternehmen“. Wer so tue, „als könnten wir in Deutschland einfach einen Schutzzaun um den fossilen Verbrenner ziehen“, gefährde nicht allein den Klimaschutz, sondern werde auch zum „Standortrisiko“.

Entscheidend sei die Klimabilanz der gesamten Wertschöpfungskette

Union und FDP hinkten in der Debatte „gefühlt zehn Jahre hinterher und werden beim Klimaschutz jetzt sogar von General Motors überholt“, kritisiert Özdemir. Es müsse Schluss sein mit einer Verkehrspolitik, „die sich immer nur an den Langsamsten in der Industrie orientiert statt am technisch Leistbaren“. Özdemir: „Was wir brauchen, ist ein Verkehrsminister, der deutlich ausspricht, dass das Zeitalter von Benzin und Diesel zu Ende geht und der sich dann auch mit allen Verantwortlichen hinsetzt und ausarbeitet, wie wir die notwendige Modernisierung zum Erfolg machen für Jobs, Wirtschaft und Klima.“ So weit die schwarz-grüne Konfliktlinie in der Politik.

Aber auch in der Wissenschaft gibt es unterschiedliche Ansichten. Der eine Autoexperte, Ferdinand Dudenhöffer, Direktor des Duisburger Center Automotive Research (CAR), ist der Meinung, dass die Bundesregierung dieses Jahr eine Exit-Strategie für den Verbrennungsmotor mit klar kommuniziertem Ausstiegsdatum festlegen sollte. Der Gewinn durch einen berechenbaren Ausstieg sei deutlich höher als die Risiken für die Beschäftigten.

Der andere Autoexperte, Stefan Bratzel, Direktor des Center of Automotive Management (CAM), sagt: „Es sollte nicht um ein Ausstiegsdatum für eine Technologie, sondern um schärfere klimapolitische Ziele gehen. Und darum, dass der Staat kontrolliert, dass diese auch erreicht werden.“ Bratzel betont, er sei „voll für Dekarbonisierung, aber nicht für Verbote“. Die Debatte um ein Datum sei Symbolpolitik. Würden die Ziele richtig definiert, könne es gut sein, dass der Verbrenner dabei auf der Strecke bliebe. Letztlich gehe es nicht um eine Technologie, sondern um die CO2-Bilanz in der gesamten Wertschöpfungskette.

Claudia Kemfert fordert Elektro-Quote für Neuzulassungen

Die Energie- und Verkehrsexpertin des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Claudia Kemfert, positioniert sich auf Anfrage so: „Wir plädieren eher für ein von der Bundesregierung kommuniziertes Einstiegsdatum als ein Ausstiegsdatum.“ Heißt: Um in Deutschland die Verkehrswende zu erreichen, sollte eine E-Wagen- Quote für Neuzulassungen von mindestens 25 Prozent ab 2025 und mindestens 50 Prozent ab 2030 eingeführt werden, um so den schrittweisen Ausstieg einzuleiten. „Dringend erforderlich ist es aber, gleichzeitig die Ladeinfrastruktur auszubauen.“ Wenn verschiedene Hersteller nun selber Quoten für ihre Stromer-Produktion nennen, erklärt Kemfert, könne dies zusätzlich für „den nötigen Druck“ sorgen und den Ausbau beschleunigen.

Laut einer Studie verschwindet der Diesel schneller von den Straßen als ursprünglich gedacht. Das erhöht den Druck in der Branche.
Bild: picture alliance, dpa (Symbolbild)

Damit zu den direkt Betroffenen. Auf die Frage, wann bei Audi der letzte Verbrenner vom Band gelaufen ist, antwortet Unternehmens-Chef Markus Duesmann: „Das entscheiden die Kunden mit ihrem persönlichen Umstieg in die E-Mobilität.“ Audi habe viele Modelle mit hocheffizienten Verbrennungsmotoren. „Und die allerletzten Verbrenner werden die besten sein.“ Zugleich habe Audi 2020 die Auslieferung vollelektrischer Modelle fast verdoppelt. Was zähle, sei „eine flächendeckende Ladeinfrastruktur, die mit dem wachsenden Bestand an Elektroautos Schritt hält oder ihm – besser noch – vorauseilt“. Auch bei den Audi-Konkurrenten BMW und Daimler wird die E-Wende vollzogen – beide legen sich aber ebenfalls nicht auf ein Ausstiegsdatum fest.

Die Frage bleibt, wie man den Ausstieg am schnellsten erreicht. Die IG Metall, sagt Jörg Hofmann, Erster Vorsitzender der IG Metall, im Gespräch mit unserer Redaktion, stehe „ohne Wenn und Aber“ hinter dem Pariser Klimaabkommen. Nicht sinnvoll aber sei ein Wettbewerb um möglichst frühe Daten, ohne deren Realisierbarkeit und die dafür notwendigen Voraussetzungen zu prüfen.

IG-Metall-Chef Jörg Hofmann kritisiert den Zustand der Energiewende

„Nicht wer die frühesten Ausstiegstermine fordert, schützt das Klima, sondern wer konkrete Strategien für die ökologische Transformation entwickelt und diese auch umsetzt.“ Hofmann kritisiert: „E-Mobilität ohne ausreichende Ladeinfrastruktur und Batterien, die zur Verfügung stehen, prägen heute die Wirklichkeit.“ E-Mobilität überzeuge zudem nur mit grüner Energie. Auch hier sei Deutschland aber weit entfernt vom Gelingen der Energiewende. Er fordert daher, „entschlossen in die Infrastruktur, Technologien und Märkte der Zukunft zu investieren“.

Eine klare Entscheidung der Bundesregierung fordert dagegen Benjamin Stephan von Greenpeace. Er sagt: „Mit einem festen Ausstiegsdatum kann die Politik Investitionen so zielgerichtet lenken, dass die Branche im laufenden Umbruch nicht ihre bislang starke Position verliert und der Klimaschutz im Verkehr nach vielen verlorenen Jahren vorankommt.

Manche Akteure schüren mit Scheinlösungen wie synthetischen Kraftstoffen die Illusion, der Verbrennungsmotor hätte eine Zukunft – das ist falsch und brandgefährlich.“ Fast im Wochentakt kündigten Konzerne und Länder derzeit Ausstiegsdaten an, die Dynamik sei längst da. „Der Verbrennungsmotor ist ein Auslaufmodell. Viele Unternehmen reagieren auf diese Tatsache zu langsam, die Politik muss ihnen Beine machen – zu ihrem eigenen Nutzen.“ Wenn es nach Greenpeace geht, soll schon 2025 Schluss sein. (mit dpa)

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23.02.2021

Solange Frau Merkel und Herr Altmaier in Brüssel die Abgaswerte in Relation zum Gewicht durchsetzen, und Konzernen und Kunden 9.000 € schenken, damit diese ein Geschäft über ein Verbrenner-SUV mit Steckdose abwickeln können ("Hybridfahrzeug", lächerlich), der in seinem langen Leben oft nicht 1x geladen wird, und dafür das E-Nummernschild bekommt, solange gibt es kein Ausstiegsdatum. Solange wird auch die bis auf VW abgehängte deutsche Autoindustrie mit Subventionen am Leben gehalten und kann sich wegen ihrer China-Verkäufe einbilden, dass sie erfo,greich ist.

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23.02.2021

Planwirtschaftliches Handeln war noch nie von Erfolg gekrönt. Technologieoffenheit, und damit die Beste Lösung, wird durch einseitige Subventionierung des E-Autos verhindert. Wie wäre es, wenn das Auto wie bei Pippi Langstrumpf fährt? Mit Stroh und Konrad Spezial Kleber! Gibt es nicht?

https://www.windkraft-journal.de/2017/01/06/bio-methan-mit-vier-ballen-stroh-ein-ganzes-jahr-lang-autofahren/96350?doing_wp_cron=1614059344.8902471065521240234375

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23.02.2021

In der grün-urbanen Blase wird das mit den Strohballen schwierig, obwohl genug Mist vorhanden ist.

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22.02.2021

>> Fast im Wochentakt kündigten Konzerne und Länder derzeit Ausstiegsdaten an, die Dynamik sei längst da. <<

Das könnte der eine oder andere Faktencheck nicht schaden...

https://automotive-opinion.com/2017/07/08/volvos-abschied-vom-verbrennungsmotor-ist-ein-grosses-missverstaendnis/

Volvo ist eigentlich nur die Spitze des Eisbergs...

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22.02.2021

E Mobilität Gut und schön, nur sollten diese Öko Spinner auch mal dafür sorgen, das es eine Ladestruktur gibt. Ein Bekannter hat ein E Fahrzeug in einem Hochhaus. Wie soll der derzeit Laden? 30 Mete Kabel vom Balkon Schmeißen und dann noch 50 Meter Kabel über Bürgersteig und Parkplatz ziehen. Hoffen das keiner den Stecker rauszieht wehrend der 8 Stunden Ladezeit? Sonst heißt es Laufen. Alternativ bleibt Ihm die Schnelladestation die ca. 2 km weit weg ist. Da ist das Auto nach 2,5 Std voll, das heißt wenn er um 19:00 Uhr von der Arbeit kommt und einen freier Ladeplatz bekommt, das er um 21:30 einen Spaziergang mit Parkplatzsuche machen muss. Was ist mit den ganzen Laternenparkern in Augsburg, in der Innenstadt. Da hat man schon Probleme als Anwohner einen Parkplatz zu finden, wenn es da 10 oder 20 E Fahrzeuge in einer Straße gibt die nicht zuhause Strom Tanken können.
Wie sieht es mit dem Brandschutz aus, die erste Wägen haben schon in Tiefgaragen gebrannt, die Feuerwehr kann fast nicht löschen, die Akkus brennen weiter sobald sie Sauerstoff abbekommen. Ein Fahrzeug in Brand, bei Qualm in einer Tiefgarage in einen Wasser Container zu bringen (gängige Praxis) ist so gut wie nicht möglich. Es folgt Statische Begutachtung des Gebäudes und schlimmstenfalls sogar der Abriss des Gesamten Gebäudes samt Wohneinheiten, wenn die darüber liegen.
Ein anderes Problem werden Zeitgenossen sein, die sich in Öffentliche Ladeeinrichtungen einstöpseln und Ihr Auto "Vergessen" so hat man den Parkplatz dann auch noch Gratis. Ein neuer Menschenschlag, der E Parkrüpel ist geboren.
Wo kommt der ganze Strom her wenn im Winter alle um zwischen 17:00 und 19:00 Uhr von der Arbeit kommen und Ihren Wagen an stöpseln, von der Sonne wohl kaum, Verkraftet das ein Netz wie das in Augsburg Überhaupt.
Mit dem Derzeitigen Konzept und den Schnell schnell schnell sehe ich Deutschland wie so oft in letzter Zeit Hirnlos gegen die Wand Fahren. Die verlorenen Arbeitsplätze und der dadurch entstehende Schaden den möchte ich mal außen vor lassen viele werden noch Ihren Job verlieren.
Fazit: Man war zu schnell, man hört auf ein Schulkind das Forderungen stellt, blendet die Realität aus und entscheidet einen Bockmist! Der Unterstützt von den Lobbyisten ins Politiker Hirn gepflanzt wird. Saubere Politische Arbeit wäre die Förderung der Forschung in der Breite bei Gas, Wasserstoff, E-Mobilitäte, öffentlichen Nahverkehr und neuen und zukünftigen Technologien gewesen. Im Verbrenner steckte noch Potenzial, das man mit Auflagen (stetig steigenden Grenzwerten) zur Neuzulassung weiter Übergangsweiße nutzen kann. Es ist doch kein wunder das keiner mehr in eine andere Richtung Forscht wenn von der Politik nur Elektro Toleriert wir. Sogar ein ein neuer Kraftstoff der wesentlich Umweltfreundlicher gewesen wäre wurde von den Behörden abgelehnt, braucht man nicht mehr, denn man steigt ja aus. Man sieht ja alleine an den Dieselfahrverboten wegen Feinstaub , wie Hirnlos das ganze ist ein Diesel nimmt ca. das 20 Fache an Feinstaub aus der Umwelt auf und verbrennt diesen Thermisch. So Filtern sie sogar die Partikel von Bremsen, Reifen, Industrie und anderen Erzeugern. E-Mobil ist nicht schlecht, aber wie alles sollte es durchdacht sein.

Hier noch ein paar Fakten zum Nachdenken:

Die Umweltproblematik der Akkus, und die Kinderarbeit, wird auch gerne ausgeblendet. Saubere Luft dafür Hunderttausende Tonnen von Sondermüll, ist das ein besseres Erbe für unsere Kinder?

Fakt ist auch in den 1980´er Jahren gab es durch die Landwirtschaft auf dem Land mehr Feinstaub, als wir heute in den Städten an stark belasteten Straßen haben. Einfach mal Recherchieren, und nicht nur diesen Öko Rattenfängern glauben. Das sind Idealisten, und die sind wie bekannt ist durch ihre Verbohrtheit Gefährlich.

Nun unsere Benziner / Diesel "Lach" Stinkediesel werden noch die nächsten 20 -30 Jahre in der 3 Welt, und in teilen Osteuropa laufen, Dank Deutscher Gesetzbücher machen ja Schadstoffe in der Luft an der Deutschen Grenze halt, es sei den die Grünen gewähren diesen Verfolgten Politisches Asyl!!!!

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22.02.2021

Hier was zum Thema Brandgefahr:

https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/elektromobilitaet/info/sicherheit-elektroauto/
https://efahrer.chip.de/news/so-gefaehrlich-sind-e-auto-braende-wirklich-schweizer-feuer-experten-machen-test_102971
https://www.adac.de/news/e-auto-brand/
https://www.adac.de/der-adac/aktuelles/e-auto-brand/

Aber vielleicht ist ja der ADAC nur ein Tarnorganisation der Grünen. ;-)

Übrigens auch bei einem Brand eines ganz normalen Verbrenners muss ein Gutachten gemacht werden. Schließlich istd ie Hitzentwicklung ähnlich. Und bei vollem Tank eines SUV kann die sogar noch länger angehalten haben und damit die Statik von Stahlbeton erst recht gefährden. Alsov nur noch Klein- und Kleinstwagen in Tiefgaragen. ;-)

Auch bei den "Innovationen zur mehr umweltfreundlichkeit von Verbrenner" handelt es sich in erster Linie um technische Tricksereien. Die oft auf Kosten den Fahrzeughalters (mehr Reparaturen, pannenanfälliger) gehen. Die Steigerungen wurden durch Turbolader und nochmaligen Verbrennen der Abgase erreicht. So macher Dieslfahrer dürfte das AGR-Ventil von seiner Werkstattrechnung kennen. zudem sind die Einsparungen auch oft nur viel auf dem Papier.
Übrigens werden die Vorschriften, dank der Lobby auch rehct einfach umgangen. Indem man auf den Schadstoffverbrauch der Verbrenner die "Einsparung" der E-AUtos anrechnen darf. So kann man weietrhin PS-Monster mit 400 PS und mehr (mit einem offziellen Verbrauch von knapp 9 Litern, rReeler Verbrauch 10 bis 12 Liter) auf dem Markt schmeißen ... und als Ökokonzern sich darstellen.

Ladesäulen solle ja auch gebaut werden. Es gibt auch entsprechende Förderprogramme. Bei den Laternenparkern (Mieter?) ist dies natürlich schwierig. Hier wäre aber eine Reservierung von Parkplätzen zugunsten E-Autos denkbar. ;-)
Zudem wenn ich mir ein E-Auto anschaffe, dann sollte ich mir davor Gednaken machen wie ich das mache.
Auch wird das E-Auto nicht die Verkehrsproblematik lösen können. Aber die aktuelle Lösung mit immer mehr Autos (mit oder ohne Verbrenner) ist es auch nicht. Weg individualen Verkehr mit einem "vollwertigen" Auto bzw. vom eigenen "Zweitauto".
Oder auch von einer Anmeldeerlaubnis eines KFZ erst nach Nachweis einen eigenen privaten Stellplatzes. Dann dürften die Straßen leerer werden. Oder nur noch "Anwohnerparken" für bestimmten Stellplätze. Die Rettungskräfte dürfte es freuen. ;-)

Zum Thema Akku von E-Autos.

https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/elektromobilitaet/info/elektroauto-akku-recycling/

Im Gegensatz zum Verbrennungsmotor ist die Entwicklung bei den Akkus noch recht jung. Hier dürfte noch einiges machbar sein. Der Verbrennungsmotor an sich ist schon zeimlich ausgelutscht nach über 140 Jahren Entwicklung. Eine Effizenzsteigerung (Wirkungsgrad) ist hier nur noch durch Tricks drumherum möglich. Außer man erfindet die "kalte" Verbrennung.

Die Entwicklung der E-Autos wurden in Deutschland lange, dank der Automobillobby, vergessen. Andere Alternativen ebenfalls. Dafür wurde kräftig an der PS-Zahl gedreht. E-Autos und Co. waren maximal das Feigenblatt.

Übrigens geht es bei den E-Autos nicht in erster Linie um Feinstaubreduzierung. Dieser wird auch von den Reifen produziert.
https://www.quarks.de/technik/mobilitaet/das-passiert-mit-dem-abrieb-von-reifen/
Es geht in erster Linie um CO2.

Schadstoffe machen nicht an Grenzen halt. Technologien auch nicht. Die Frage ist eher, von wo nach wo fließt die Technologie ...

Zum Nachdenken:
Bei der Ölförderung kommt es zu massiven Umweltzerstörungen. Von undichten Pipelines und Unglücken ganz zu schweigen. Musterbeispiel ist hier Nigeria.
Kriege, Kinderausbeutung und Umweltzerstöruung sind unabhängig vom Rohstoff. Dies passiert sobald Geld fließt.





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22.02.2021

>> E Mobilität Gut und schön, nur sollten diese Öko Spinner auch mal dafür sorgen, das es eine Ladestruktur gibt. <<

Die wohnen im Einfamilienhaus und haben keine Probleme. Man lädt zu Hause und in den Urlaub geht es mit dem Flugzeug.


>> Ein Bekannter hat ein E Fahrzeug in einem Hochhaus. Wie soll der derzeit Laden? <<

Das Problem ist das Hochhaus und nicht das E-Auto.


>> Was ist mit den ganzen Laternenparkern in Augsburg, in der Innenstadt. <<

Die sind doch sicher grün-urban-kreativ und lösen das Problem vor der nächsten Stimmabgabe?
Oder haben Spaß auf der Eigentümerversammlung bei der Diskussion um den Kabelstrang ;-)


>> Wo kommt der ganze Strom her wenn im Winter alle um zwischen 17:00 und 19:00 Uhr von der Arbeit kommen und Ihren Wagen an stöpseln... <<

Ich empfinde das als Vorteil des E-Autos, wenn die Stunde der Wahrheit im Öko-Nationalismus des deutschen Strommarktes ankommt. Und die Leute aus dem politisch korrekten Geschosswohnungsbau können sich leider keine Solarzellen auf das Dach schrauben und während dem Home-Office laden.

Das wirklich Faszinierende wird sein, dass das E-Auto für viele Städter mehr Probleme schaffen wird, als damit gelöst werden.

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