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Einkaufspreise
08.07.2016

Rewe streitet mit Storck um Preise für Süßigkeiten

Einem Bericht zufolge erwägt die Rewe-Gruppe, die Marken von Süßigkeitenhersteller Storck aus den Regalen zu räumen. Dazu gehören Knoppers, Merci und Toffifee.
Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Einem Bericht zufolge erwägt die Rewe-Gruppe, die Marken von Süßigkeitenhersteller Storck aus den Regalen zu räumen. Dazu gehören Knoppers, Merci und Toffifee.

Die Handelsketten Rewe und Penny drohen dem Süßigkeitenhersteller Storck einem Medienbericht zufolge, seine Marken Knoppers, Merci, Dickmann's und Toffifee aus den Regalen zu nehmen. Storck verlange von Rewe "höhere Einkaufspreise, die nur zu Lasten des Rohertrags bei der Rewe Group gehen und auch nicht durch wachsende Umsätze aufgefangen werden könnten", zitierte die "Wirtschaftswoche" am Donnerstag aus einer Mitarbeiterinformation der Rewe-Group, zu der auch die Discounterkette Penny gehört.

Erbitterter Wettbewerb bei Discountern und Supermärkten

Bei einer solchen Entwicklung müssten Rewe und Penny "die Notbremse ziehen". Sollte Storck nicht einlenken, müsste in den Regalen Platz gemacht werden für Produkte, "bei denen Umsatz und Rohertrag sinnvoll zusammenpassen". Dem Bericht zufolge bestellt Rewe bereits einzelne Storck-Produkte nicht mehr nach. Storck war laut "Wirtschaftswoche" für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

Hersteller und Händler kämpfen seit jeher um Konditionen und Preise. Doch seit der Discounter Aldi vermehrt Markenartikel ins Sortiment aufnimmt, sehen sich Wettbewerber häufig gezwungen, ihre Verkaufspreise ebenfalls zu senken. Seitens der Hersteller akzeptiert der Handel kaum noch Preiserhöhungen. afp/AZ

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