Weiter mit Tracking durch Dritte

Besuchen Sie unsere Website mit personalisierter Werbung und Werbetracking durch Dritte. Details und Informationen zu Cookies, Verarbeitungszwecken sowie Ihrer jederzeitigen Widerrufsmöglichkeit finden Sie in der Datenschutzerklärung und in den Privatsphäre-Einstellungen.

Weiter mit dem PUR-Abo

Nutzen Sie unser Angebot ohne Werbetracking durch Dritte für 4,99 Euro/Monat. Kunden mit einem bestehenden Abo (Tageszeitung, e-Paper oder PLUS) zahlen nur 0,99 Euro/Monat. Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des PUR-Abos finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Zum Angebot Bereits PUR-Abonnent? Hier anmelden

Tracking durch Dritte: Zur Finanzierung unseres journalistischen Angebots spielen wir Ihnen Werbung aus, die von Drittanbietern kommt. Zu diesem Zweck setzen diese Dienste Tracking-Technologien ein. Hierbei werden auf Ihrem Gerät Cookies gespeichert und ausgelesen oder Informationen wie die Gerätekennung abgerufen, um Anzeigen und Inhalte über verschiedene Websites hinweg basierend auf einem Profil und der Nutzungshistorie personalisiert auszuspielen.

Verarbeitungszwecke:
Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen

Für die Ihnen angezeigten Verarbeitungszwecke können Cookies, Gerätekennungen oder andere Informationen auf Ihrem Gerät gespeichert oder abgerufen werden.

Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen

Anzeigen und Inhalte können basierend auf einem Profil personalisiert werden. Es können mehr Daten hinzugefügt werden, um Anzeigen und Inhalte besser zu personalisieren. Die Performance von Anzeigen und Inhalten kann gemessen werden. Erkenntnisse über Zielgruppen, die die Anzeigen und Inhalte betrachtet haben, können abgeleitet werden. Daten können verwendet werden, um Benutzerfreundlichkeit, Systeme und Software aufzubauen oder zu verbessern.

▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌ ▉▌▌▉▍▉▌▌▉▍▉▍▉▍ ;▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌
Newsticker
Weiterhin zehntausende Menschen in Kiew ohne Strom
  1. Startseite
  2. Wirtschaft
  3. Fipronil-Eier: Insektengift Fipronil ist wohl auch in Eierlikör oder Backwaren

Fipronil-Eier
11.10.2017

Insektengift Fipronil ist wohl auch in Eierlikör oder Backwaren

Eier auf dem Förderband einer Hühnerfarm in Merksplas (Belgien). Mehr als 40 Länder sind inzwischen von dem Finopril-Skandal betroffen.
Foto: Kristof Van Accom, dpa (Symbolbild)

Nach dem Skandal um Fipronil-Eier wurde es ruhig, doch die Entwarnung könnte zu früh gekommen sein. Laut einem Medienbericht sind wohl auch Eier-Produkte wie Backwaren betroffen.

Kam die Entwarnung zu früh? Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, hat das Insektengift Fipronil offenbar nicht nur frische Eier kontaminiert, sondern steckt jetzt in zahlreichen weiteren Lebensmitteln. Unter Berufung auf Untersuchungen des Bundeslandwirtschaftsministeriums meldet die Zeitung, dass bedenkliche Rückstandsmengen in Eierlikör, Eiersalat und "feinen Backwaren" entdeckt worden seien. Dabei gehe es um 100 Funde in knapp 500 Proben.

Fipronil-Eier: Wurden viele Rückrufe bewusst vermieden?

Insider haben offenbar der SZ gesteckt, dass das Ministerium bei der Rückstandsmessung unter seinen Möglichkeiten geblieben sei. Bei genauerem Hinsehen hätte man "viel mehr" finden können, habe ein anonymer Informant berichtet. Es gebe ein System der "Verbraucher-Nicht-Information".

Einen öffentlichen Rückruf haben man den betroffenen Herstellern nicht zumuten wollen. Stattdessen habe man den Herstellern die Möglichkeit gegeben, die Ware diskret aus den Regalen zu nehmen.

Insektengift Fipronil in Eiern: 45 Länder waren betroffen

Das Insektengift Fipronil war in die Eier gelangt, weil es unerlaubterweise zur Reinigung von Ställen eingesetzt wurde. Ziel war es offensichtlich gewesen, kostengünstig und effizient die Rote Vogelmilbe, umgangssprachlich auch Blutlaus genannt, zu bekämpfen. Das weit verbreitete Spinnentier ernährt sich vom Blut verschiedener Vogelarten und gilt als einer der wirtschaftlich bedeutendsten Schädlinge in der Geflügelzucht.

Bei der politischen Aufarbeitung des Skandals ging es vor allem um die Frage, ob die Kontrollen und das Krisenmanagement verbessert werden können. In den Niederlanden bekamen Behörden bereits im vergangenen Jahr einen Hinweis darauf, dass Fipronil illegal in Ställen eingesetzt werde. Und selbst nachdem belgische Behörden in Eiern Fipronil nachgewiesen hatten, dauerte es dann noch einmal mehr als zwei Wochen, bis am 20. Juli über das EU-Schnellwarnsystem RASFF auch die anderen Mitgliedstaaten informiert wurden. AZ/dpa

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.