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Gebühreneinzugszentrale

01.06.2012

GEZ ändert ihren Namen

Das neue Gebührenmodell steht weiter in der Kritik.
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Die GEZ wird sich vermutlich bald in "AZDBS" umbenennen.
Bild: dpa

Die GEZ wird sich kommendes Jahr umbenennen. Mit der Reform der Rundfunkgebühr ändert sich aber noch mehr.

"Schon GEZahlt?" Wer erinnert sich nicht an die Werbespots der Gebühreneinzugszentrale GEZ, die ihrerseits damit an die Rundfunkgebühren erinnern wollte? Ab Beginn kommenden Jahres wird sich die GEZ in AZDBS umbenennen. Dann tritt die Reform der Rundfunkgebühr in Kraft. AZDBS steht für "ARD-ZDF-Deutschlandradio-Beitragsservice".

Wie kam es zu der Umbenennung?

Laut Aussage des Verwaltungsdirektors des WDR und Vorsitzenden des Verwaltungsrats der GEZ Hans Färber sei eine Umbenennung aufgrund des Wechsels der Gebühr hin zum Beitrag notwendig geworden. Darüber hinaus wolle man die Erhebung des Beitrags unter dem Namen der Rundfunkanstalten auf neue Füße stellen. Details hierzu würden im Moment erarbeitet.

Neuregelung der Rundfunkgebühren ab 2013

Ab Anfang 2013 wird es eine Zwangsabgabe , den so genannten Rundfunkbeitrag, geben, der alle Privathaushalte und Unternehmen betrifft. Unabhängig davon, ob jemand ein gebührenpflichtiges Gerät besitzt oder nicht, wird dieser Obolus fällig. Laut der Internetseite der GEZ wird es zukünftig auch keine Rolle mehr spielen, wer wieviele Geräte zu welchem Zweck bereithält.  Es gilt dann der Grundsatz: Eine Wohnung - ein Beitrag. Er bleibt konstant bei 17,98 Euro. Wie die GEZ mitteilt, würden dadurch besonders Familien und Wohngemeinschaften entlastet. Mit der Abgabe finanzieren sich die öffentlich-rechtlichen Fernseh- und Radiosender in Deutschland. Anders als die Privatsender sind sie nicht ausschließlich über Werbspots finanziert. Alle Änderungen ab 2013

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