Newsticker
44.401 Corona-Neuinfektionen, Inzidenz steigt erneut
  1. Startseite
  2. Wirtschaft
  3. Immobilien: Explodierende Preise: Hat das Einfamilienhaus eine Zukunft?

Immobilien
19.02.2021

Explodierende Preise: Hat das Einfamilienhaus eine Zukunft?

Einfamilienhaussiedlungen, wie hier in Donauwörth, sind in die Kritik geraten.
Foto: Ulrich Wagner

Plus Das Häuschen mit Garten passt immer weniger in unsere Zeit. Warum die von den Grünen angestoßene Debatte richtig ist.

Von oben sieht das sicher schön geordnet aus. Grundstück an Grundstück, Häuschen im Grün an Häuschen im Grün – sauber getrennt von Gartenzaun und Thujahecke. So sieht er für viele aus, der Traum vom Wohnen, gerade in einer kleinteilig geprägten Region wie Schwaben. Wer, nur mal so zum Beispiel, auf der Bundesstraße von Augsburg nach Illertissen fährt, bekäme von diesem jahrzehntelang gepflegten Ideal einen guten Querschnitt zu sehen. Würde man auf diesem Weg öfter mal nach rechts und links abbiegen von der B300, und hineinfahren in die kleineren Gemeinden, sähe man noch einiges mehr. Propere Neubaugebiete außerhalb der Ortskerne – und leere Schaufenster in der Ortsmitte etwa.

Dieser Artikel ist hier noch nicht zu Ende, sondern unseren Abonnenten vorbehalten. Ihre Browser-Einstellungen verhindern leider, dass wir an dieser Stelle einen Hinweis auf unser Abo-Angebot ausspielen. Wenn Sie weiterlesen wollen, können Sie hier unser PLUS+ Angebot testen. Wenn Sie bereits PLUS+ Abonnent sind, .

Dieser Artikel ist hier noch nicht zu Ende, sondern unseren Abonnenten vorbehalten. Ihre Browser-Einstellungen verhindern leider, dass wir an dieser Stelle einen Hinweis auf unser Abo-Angebot ausspielen. Wenn Sie weiterlesen wollen, können Sie hier unser PLUS+ Angebot testen.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

20.02.2021

>> Es ist ein Luxus, den sich früher auch nur ein kleiner Teil der Bevölkerung leisten konnte“, sagt Bätzing. <<

Früher konnten sich auch weniger Leute ein Auto leisten...

Und nach dem Krieg gab es kein Platzproblem - viele arbeitende Menschen haben sich Häuser gebaut - heute wird es durch das Platzproblem zum Geldproblem.

>> Propere Neubaugebiete außerhalb der Ortskerne – und leere Schaufenster in der Ortsmitte etwa. <<

Diese "Ortsmitte" mit leeren Fenstern gibt es auch in Großstädten - das hat mit dem EFH eigentlich gar nichts zu tun.

>> „Sinnvoll wäre, unternutzte Gebäude neu zu nutzen: leer stehende landwirtschaftliche Gebäude etwa, da gibt es eine ganz große Flächenreserve. Das würde alte Ortskerne aufwerten.“ <<

Sprechen wir es offen an - in einem Land mit CO2-Steuer und bald grüner Regierungsbeteiligung ist man mit dem EFH-Neubau von Baufritz doch auf der sicheren Seite.

https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Augsburgerin-will-Klima-nicht-mehr-schaden-und-krempelt-ihr-Leben-um-id59125571.html

>> Das Einfamilienhaus wird also wieder beliebter. <<

Mit vorgeschobenen Argumenten wird man das eher fördern ;-)

Permalink
19.02.2021

>> Familien könnten sich dabei zusammentun und nach ihren Wünschen und Bedürfnissen ein Mehrfamilienhaus planen. Die Stadt könnte sich dann aus diesen Konzepten der potenziellen Bauherren die besten heraussuchen. <<

Eine Ansatz für Freaks, die irgendwie in der gleichen Sekte Mitglied sind?

Praktisch sehr schwierig die Leute zu finden, aufwändig mit denen und einem Architekten ein Konzept zu entwicklen und dann das abgestimmte Ergebnis mit dem Risiko behaftet bei der Stadt zu scheitern und viel Zeit und Arbeit verloren zu haben.

Ein Irrsinn!

Permalink
19.02.2021

>> „Das Prinzip der Einfamilienhaussiedlung ist ein Irrweg, der erst durch die Pkw-Mobilität entstehen konnte. Ohne eigenen Wagen ist es nicht möglich, von dort in überschaubarer Zeit zur Arbeit zu kommen. <<

Wenn man sich den geringen Anteil des ÖPNV selbst an den Arbeitswegen in der Stadt Augsburg ansieht, wird die Unsinnigkeit des Arguments klar.

Eine EFH/DHH Ansammlung im 7 bis 8 Minuten Fahrradradius um eine Schnellbahnstation ergibt dort ein völlig ausreichendes Aufkommen!

Es hapert ja auch oft am ÖPNV am Ziel wie z.B. im Augsburger Gewerbegebiet in Lechhausen. Nachmittags zur Heimfahrt gibt es dort einen 30-Minuten Takt mit dem Bus (Linie 48) - das treibt die Menschen ins Auto und nicht das EFH.

Permalink
19.02.2021

Da verspielen sich die Grünen ne Menge Sympathiepunkte. Ich hoffe ich komme noch zum Bauen bevor der Hofreiter seinen Wunsch umsetzen kann!

Permalink
19.02.2021

Was bitte will man noch alles Reglementieren! Wenn es so weitergeht wie es die Grünen wollen dann leben wir in Zukunft im Plattenbau! Für mich entwickelt sich das ganze gerade mit riesen Schritten in Richtung DDR 2.0!!!

Permalink
19.02.2021

Die Grünen möchten, laut Interview von Herrn Hofreiter, dass individuell in den Orten entschieden werden kann wie Bebauungspläne aussehen und was genehmigungsfähig ist. Was ist dabei ihr Problem?

Permalink