Weiter mit Tracking durch Dritte

Besuchen Sie unsere Website mit personalisierter Werbung und Werbetracking durch Dritte. Details und Informationen zu Cookies, Verarbeitungszwecken sowie Ihrer jederzeitigen Widerrufsmöglichkeit finden Sie in der Datenschutzerklärung und in den Privatsphäre-Einstellungen.

Weiter mit dem PUR-Abo

Nutzen Sie unser Angebot ohne Werbetracking durch Dritte für 4,99 Euro/Monat. Kunden mit einem PLUS-Paket zahlen nur 0,99 Euro/Monat. Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des PUR-Abos finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Zum Angebot Bereits PUR-Abonnent? Hier anmelden

Tracking durch Dritte: Zur Finanzierung unseres journalistischen Angebots spielen wir Ihnen Werbung aus, die von Drittanbietern kommt. Zu diesem Zweck setzen diese Dienste Tracking-Technologien ein. Hierbei werden auf Ihrem Gerät Cookies gespeichert und ausgelesen oder Informationen wie die Gerätekennung abgerufen, um Anzeigen und Inhalte über verschiedene Websites hinweg basierend auf einem Profil und der Nutzungshistorie personalisiert auszuspielen.

Verarbeitungszwecke:
Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen

Für die Ihnen angezeigten Verarbeitungszwecke können Cookies, Gerätekennungen oder andere Informationen auf Ihrem Gerät gespeichert oder abgerufen werden.

Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen

Anzeigen und Inhalte können basierend auf einem Profil personalisiert werden. Es können mehr Daten hinzugefügt werden, um Anzeigen und Inhalte besser zu personalisieren. Die Performance von Anzeigen und Inhalten kann gemessen werden. Erkenntnisse über Zielgruppen, die die Anzeigen und Inhalte betrachtet haben, können abgeleitet werden. Daten können verwendet werden, um Benutzerfreundlichkeit, Systeme und Software aufzubauen oder zu verbessern.

▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌ ▉▌▌▉▍▉▌▌▉▍▉▍▉▍ ;▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌
Newsticker
Erdogan will mit Putin über Scheinreferenden sprechen
  1. Startseite
  2. Wirtschaft
  3. Kommentar: Siemens und der Fluch des Börsen-Kapitalismus

Siemens und der Fluch des Börsen-Kapitalismus

Kommentar Von Stefan Stahl
03.08.2018

Siemens-Chef Kaeser gelingt etwas, was viele Vorstandsvorsitzende nicht schaffen: Er bewahrt die Interessen der Mitarbeiter, ohne Investoren zu verärgern.

Kapitalismus kann wehtun, Börsen-Kapitalismus besonders. Jedes Quartal müssen Konzerne wie Siemens berichten, wie es ihnen geht. Analysten fordern dann mehr und immer mehr Rendite ein, ob das für die Mitarbeiter des Unternehmens gut ist oder nicht. Der immense Quartals-Druck steht einer langfristig orientierten und damit sinnvollen Unternehmenspolitik im Weg.

Joe Kaeser schafft den Balanceakt zwischen Rendite-Gier und Verantwortung

So werden Chefs von Aktiengesellschaften zum Aktionismus gezwungen. Sie bauen ihre Firmen ein ums andere Mal um. Daran verdienen vor allem Unternehmensberater und Spekulanten. Richtig schmutzig wird das Spiel, wenn Manager aus Loyalität gegenüber Belegschaften darauf verzichten, die Gier-Keule rauszuholen. Dann locken sie rasch Aktivisten wie bei Thyssen an, die sich Aktien kaufen und so lange Krawall machen, bis Vorstände gehen und der Laden zerschlagen wird. An diesem Wahnsinn könnten Vorstandsvorsitzende wie Siemens-Chef Kaeser verzweifeln.

Doch der Manager wehrt sich listig. Weil er anders als bei BMW oder Volkswagen nicht unter dem Schutz eines Großaktionärs steht, gibt er dem Affen zwar immer wieder Zucker, behält aber die Interessen der Mitarbeiter und Geschäftspartner im Auge. Diesen Balanceakt zwischen Rendite-Gier und gesellschaftlicher Verantwortung haben schon andere Siemens-Chefs wie Heinrich von Pierer mit wechselndem Erfolg gewagt. Das beste Mittel gegen aggressive Aktivisten sind gute Zahlen. Das schreckt Gier-Investoren ab wie Knoblauch und Kreuze Vampire.

Lesen Sie dazu auch
Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.