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Stellenabbau bei Premium Aerotec: Airbus muss handeln

Kommentar Von Stefan Stahl
30.04.2018

Bei Premium Aerotec werden Stellen abgebaut. Wenn Mitarbeiter nicht wissen, wie es weitergeht, sinkt die Motivation. Das kann Airbus nicht wollen.

Unsicherheit ist Gift für ein Unternehmen. Wenn Mitarbeiter nicht wissen, wohin die Reise in ihrer Firma geht, ja sogar befürchten müssen, dass immer mehr Arbeitsplätze abgebaut werden, sinkt die Motivation.

Demotivations-Kampagne von Airbus

Eine solche Politik kann ein Management auf Dauer teuer zu stehen kommen. Dennoch gleicht die Strategie der Airbus-Spitze gegenüber dem Augsburger Luftfahrt-Standort einer Demotivations-Kampagne. Es steht schließlich die Befürchtung im Raum, neben hunderten Stellen für Leiharbeiter könnten auch feste Arbeitsplätze wegfallen.

Wobei es in Zeiten des Facharbeitermangels ohnehin eine Sünde ist, sich gerade in der Luftfahrtbranche von heiß begehrten Experten zu trennen. Das gilt auch für Leiharbeiter, die zum Teil schon bis zu zehn Jahre für den Augsburger Standort arbeiten.

Die Airbus-Spitze muss rasch handeln

Um einen weiteren Image-Schafen zu verhindern, sollte die Airbus-Spitze rasch handeln und das Premium-Aerotec-Werk besser auslasten. Die Nachfrage nach kleinen Flugzeugen des Konzerns ist derart groß, dass der Hightech-Standort Augsburg daran in größerem Umfang beteiligt werden muss.

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