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Konzernumbau geplant
24.12.2018

Audi-Chef dringt auf höhere Produktivität

Der neue Audi-Chef Bram Schot sieht seine Aufgabe in einem Umbau des Konzerns.
Foto: Armin Weigel, dpa (Archiv)

Bram Schot will als neuer Audi-Chef das Unternehmen umbauen. Mit der jetzigen Zahl an Mitarbeitern müsse eine größere Produktionsmenge erreicht werden.

Der neue Audi-Chef Bram Schot (57) sieht seine Aufgabe in einem Umbau des Konzerns. Der lange währende Erfolg habe "viele verwöhnt und ein bisschen träge gemacht", sagte Schot der Süddeutschen Zeitung.

Für die jetzige Produktionsmenge gebe es zu viele Mitarbeiter. "Jetzt kann man überlegen, mit weniger Leuten zu arbeiten. Oder mit den gleichen ‎Leuten mehr Output erzeugen", sagte Schot. Er wolle Letzteres und müsse dazu die Unternehmensstrategie fokussieren: "Wir machen gerade zu ‎viel."

Audi-Chef Schot: "Ich will Leute mit hundert Prozent ‎Transparenz"

Als Konsequenz aus dem ‎Dieselskandal forderte Schot geringeres Hierarchiedenken und größere Ehrlichkeit in der konzerninternen Kommunikation ein. "Ich will Leute mit hundert Prozent ‎Transparenz", sagte er. "Da reicht es mir nicht, dass wahr ist, was mir die Leute sagen. ‎Ich will, dass mir die Leute alles sagen, was wahr ist." Fehler müssten ‎offen besprochen werden.

Schot führt Audi seit der Verhaftung seines Vorgängers Rupert Stadler im Juni als ‎Interimschef. Zum 1. Januar 2019 wird der Niederländer regulärer Audi-Vorstandschef und rückt zudem in den Wolfsburger Konzernvorstand des Mutterkonzerns Volkswagen auf. Für Schot ist es eine Blitzkarriere: Erst seit September 2017 gehört er dem Audi-Vorstand in Ingolstadt an. Zuvor war der frühere Daimler-Manager fünf Jahre Vertriebschef bei VW-Nutzfahrzeuge. (dpa)

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