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Mobilität

15.02.2018

Kostenloser Nahverkehr: Würden die Deutschen auf ihr Auto verzichten?

Ein Anblick, der bald der Vergangenheit angehört? Zumindest wenn die Regierung ihren Vorstoß für kostenfreien Nahverkehr durchsetzen kann.
Bild: Silvio Wyszengrad (Symbolbild)

Gratis-Nahverkehr findet von vielen Seiten Anklang. Doch hätte das Angebot überhaupt Auswirkungen auf das Verhalten der Autofahrer? Wir haben zwei Verkehrspsychologen gefragt.

durch die Stadt fahren? Aus der Utopie könnte bald Realität werden. Zumindest wenn man einem Brief von Umweltministerin Barbara Hendricks ( SPD), Kanzleramtschef Peter Altmaier ( CDU) und Verkehrsminister Christian Schmidt ( CSU) an den EU-Umweltkommissar Glauben schenken darf. Doch lassen sich die Deutschen von „ihrem liebsten Kind“, dem Auto, überhaupt so schnell abbringen? Oder bleibt der Weg in den eigenen vier Karosseriewänden komfortabler als mit Bus, Bahn oder Tram?

Der Augsburger Marco Schleehuber ist Verkehrspsychologe und steht dem Vorstoß der Regierung positiv gegenüber. „Ich denke, dass mit dem kostenlosen Nahverkehr eine schrittweise Umgewöhnung stattfinden könnte“, sagt er. Von einem Tag auf dem anderen passiere das nicht. Aber Schleehuber ist überzeugt, dass die Autofahrer nach und nach ihr Verhalten ändern und auf den öffentlichen Nahverkehr umsteigen würden.

Keine Fahrkarte ziehen, kein Geld ausgeben

Denn nach Ansicht von Schleehuber beseitigt ein kostenfreier Nahverkehr die größten Hürden: „Man muss vorher nicht schauen, ob man das nötige Kleingeld dabei hat“, sagt der Inhaber einer Augsburger Verkehrspsychologen-Praxis. „Und eine Fahrkarte müsste man dann auch nicht mehr lösen, was eine schöne Erleichterung wäre.“ Es gehe den Menschen nicht darum, zwei Euro zu sparen, aber viele wollen sich Schleehuber zufolge nicht vor der Fahrt damit auseinandersetzen, wie der Fahrkartenautomat funktioniert oder welche Tarife es gibt.

Ähnlich sieht es auch der Donauwörther Verkehrspsychologe Johannes Vetter. Ein kostenloser öffentlicher Nahverkehr ergibt für ihn ebenfalls Sinn. Doch die Autofahrer würden nur unter bestimmten Bedingungen umsteigen: Zum einen müsste der Nahverkehr zum Beispiel durch ein dichteres Streckennetz und kürzere Bus-Intervalle aufgewertet werden. Zum anderen muss nach Sicht des Verkehrspsychologen das Autofahren teurer werden. „Autofahrer reagieren leider nur auf Druck“, sagt Vetter. Höhere Benzinpreise und Abgaben wären zwei Faktoren.

Virtuelle Mobilität ersetzt die räumliche Mobilität

Doch eine andere gesellschaftliche Entwicklung könnte der Idee, einen kostenlosen Nahverkehr anzubieten, in die Hände spielen: Der eigene Wagen verliert als Statussymbol zunehmend die Bedeutung, sagt Schleehuber. „Gerade junge Menschen zeigen mehr Interesse an einem Tablet oder Smartphone“, sagt der Inhaber einer Verkehrspsychologen-Praxis. Einen Führerschein zu machen und sich das erste Auto zu kaufen, das werde durch die virtuelle Mobilität ersetzt. Dennoch gibt es einen Unterschied zwischen Stadt und Land, wie Schleehuber sagt: „In ländlichen Gebieten hat ein schönes Auto bei den jungen Fahrern noch einen höheren Stellenwert.“

Wir wollen wissen, was Sie denken: Die Augsburger Allgemeine arbeitet daher mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Was es mit den Umfragen auf sich hat und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier.

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Die Diskussion ist geschlossen.

15.02.2018

Der eigene Wagen verliert als Statussymbol zunehmend die Bedeutung, sagt Schleehuber. „Gerade junge Menschen zeigen mehr Interesse an einem Tablet oder Smartphone“, sagt der Inhaber einer Verkehrspsychologen-Praxis.

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Das ist so ein Märchen was sich linksgrüne Aktivisten gerne gegenseitig erzählen und sich freuen wenn sie es mal wieder hören. Es spielt für diese Spezies auch überhaupt keine Rolle, wenn dagegen beim Thema "Asylbewerber" peinlich bemüht immer wieder auf die völlige Normalität des Smartphonebesitzes hingewiesen wird.

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Dazu ist es natürlich verkehrlich völlig irrelevant, wenn der "Wagen als Statussymbol verliert" - entscheidend ist die tatsächliche Verkehrsmittelwahl, auch wenn es ein 10 Jahre alter Corsa ist. Es ist unerheblich ob Stolz oder der Alltag die Menschen zum Auto greifen lässt. So ein Blick aus dem Fenster ist manchem dringend anzuraten.

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Und gerade bei Menschen mit Migrationshintergrund sind schnelle Autos auf deutschen Autobahnen sehr wohl ein Statussymbol - ich empfehle unseren grünen Radfahrern und Flugreisenden mal einen Besuch an der Aral Tanke an der Stuttgarter Straße.

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15.02.2018

"Das ist so ein Märchen was sich linksgrüne Aktivisten gerne gegenseitig erzählen und sich freuen wenn sie es mal wieder hören. Es spielt für diese Spezies auch überhaupt keine Rolle, wenn dagegen beim Thema "Asylbewerber" peinlich bemüht immer wieder auf die völlige Normalität des Smartphonebesitzes hingewiesen wird."

Bei fast jedem Thema zaubern Sie Linksgrüne und Asylbewerber aus dem Hut. Das langweilt doch längst und ist außerdem peinlich genug, da die eigene Phobie wohl außer Kontrolle gerät.

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16.02.2018

Dass Sie sich von so einem Schmarren inspirieren lassen wundert überhaupt nicht.

"Da werden auch Leute wie Sie sehr gut beschrieben..."

Offensichtlich dreht Ihre krude Fantasie wieder einmal völlig durch.

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16.02.2018

(edit/ Bitte bleiben Sie beim Thema)

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15.02.2018

Den Blick aus dem Fenster kann ich nur Ihnen ans Herz legen, sowie es Autos und Autos gibt, so gibt es auch Handys und Handys. Das Discountermodell für weit weniger wie 100 Euro, der Preis von Geräten mit dem angebissenen Obst drauf darf auch gerne mal im vierstelligen Bereich liegen. Hier nicht von einem Statussymbol zu reden zeigt wie weltfremd Sie doch sind.

Ansonsten ist Ihr Beitrag, wie so oft, nichts anderes als fremdenfeindliches Gewäsch.

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15.02.2018

Das Discountermodell für weit weniger wie 100 Euro, der Preis von Geräten mit dem angebissenen Obst drauf darf auch gerne mal im vierstelligen Bereich liegen.

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Würden Sie ab und an den ÖPNV nutzen, würde Ihnen die extreme Seltenheit eines Iphone x für eine 4-stellige Summe bewusst.

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Hier nicht von einem Statussymbol zu reden zeigt wie weltfremd Sie doch sind.

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Es ist eine typische linke Wahrnehmungsschwäche überall nur Millionäre und Iphone x zu sehen. Ich habe im ÖPNV eher den Eindruck, dass viele nicht mal das Geld für eine Displayreparatur ausgeben wollen.

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Ansonstsen ist Ihr Beitrag, wie so oft, nichts anderes als fremdenfeindliches Gewäsch.

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Sie kennen die Aral Tanke nicht - außerhalb des Antifa Einsatzgebietes?

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Multikulti ist da, wenn die türkischstämmige Kassiererin die Breitreifenmigranten zu Minna macht, weil die mal die ganze Tanke zugeparkt haben. Und nichts ist passiert ;-)

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15.02.2018

Oh Mann, was sind Sie nur für ein Dampfplauderer, bis auf einige Jahre "Exil" in der Jakobervorstadt wohne und lebe ich, seit frühesten Kindstagen und das sehr gerne, in Oberhausen. Und stellen Sie sich vor, ich lebe noch!!

Was die Benutzung des ÖPNV betrifft, wissen Sie wie oft ich Busse und Bahn benutze? Ich denke nicht, ein Dampfplauderer eben.

Und nun lassen wir das einfach,
1. weil es reichlich wenig mit dem Thema zu tun hat
und 2. weil mir, siehe unten, Ihr fremdenfeindliches Gewäsch einfach zu blöd ist.

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16.02.2018

Na gut, wenn es in Oberhausen und der Linie 4 so viele Smartphones für über 1.000 Euro gibt.

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Das Thema war übrigens junge Erwachsene und das vom "Experten" behauptete Smartphone als Statussymbol an Stelle des Autos.

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Und bitte unterlassen Sie es, den Hinweis auf Menschen mit Migrationshintergrund und Autos als fremdenfeindlich zu verunglimpfen. Die Welt ist halt komplizierter als Sie denken...

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https://www.rbb-online.de/kontraste/ueber_den_tag_hinaus/migration_integration/brennende_autos_in.html

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Fast jede Nacht werden in Berlin Autos angezündet. Die Polizei vermutet Linksautonome hinter den Anschlägen. Was kaum einer weiß: Bei den vermeintlich schwerreichen Besitzern der ausgebrannten Luxuslimousinen handelt es sich oft um Kreuzberger Türken. Und deren Wut wächst.

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16.02.2018

Das Thema ist:

"Kostenloser Nahverkehr: Würden die Deutschen auf ihr Auto verzichten?"

Und wenn Sie schon auf drei Zeilen des Artikels mit Ihrem Ausländerhass herumreiten wollen, dann sollten Sie (scheinbar können Sie das nicht, siehe Thread Donauwörth) auch alles was zu dem, von Ihnen zur Hetze ausgesuchten, Thema gehört posten. Ich erlaube mir Ihren Auszug zu vervollständigen:

Der eigene Wagen verliert als Statussymbol zunehmend die Bedeutung, sagt Schleehuber. „Gerade junge Menschen zeigen mehr Interesse an einem Tablet oder Smartphone“, sagt der Inhaber einer Verkehrspsychologen-Praxis.

Einen Führerschein zu machen und sich das erste Auto zu kaufen, das werde durch die virtuelle Mobilität ersetzt. Dennoch gibt es einen Unterschied zwischen Stadt und Land, wie Schleehuber sagt: „In ländlichen Gebieten hat ein schönes Auto bei den jungen Fahrern noch einen höheren Stellenwert.“

Bis auf "auch hier wieder nur Dampfplauderei", werde ich mich zu Ihren Ausführungen, was die Benutzung des ÖPVN durch mich, betrifft nicht äußern, würde ich das tun bekäme ich mit Sicherheit ein Sperre.....

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16.02.2018

"Und bitte unterlassen Sie es, den Hinweis auf Menschen mit Migrationshintergrund und Autos als fremdenfeindlich zu verunglimpfen."

Verunglimpfen ist schließlich Ihre eigene Spezialität, denn Ihre Fremdenfeindlichkeit ist nicht zu übersehen. Schauen Sie sich doch mal ihre eigene Beiträge an.

"Die Welt ist halt komplizierter als Sie denken..."

Offensichtlich haben Sie dies selbst noch lange nicht verstanden.

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16.02.2018

Fast jede Nacht werden in Berlin Autos angezündet. Die Polizei vermutet Linksautonome hinter den Anschlägen. Was kaum einer weiß: Bei den vermeintlich schwerreichen Besitzern der ausgebrannten Luxuslimousinen handelt es sich oft um Kreuzberger Türken. Und deren Wut wächst.

Was das Abfackeln von Autos in Berlin mit dem Artikel der AZ über kostenlosen Nahverkehr zu tun hat, erschloss sich mir zunächst nicht. Sicher wollen Sie damit anerkennen, dass auch Linksautonome auf diesem etwas unorthodoxen Weg einen positiven Beitrag zur Entlastung der Berliner Verkehrssituation leisten. Dass es sich bei den Fahrzeugen nach Darstellung in diesem Artikel von 2009 um Fahrzeuge von schwer reichen Türken handelte, dürfte von strammen rechtsbraunen Zeitgenossen nicht gerade als straferschwerend angesehen werden.

Dass inzwischen auch rechte Banditen bei der nächtlichen Zündelei mitmachen, scheint Ihnen entgangen zu sein.

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16.02.2018

Was das Abfackeln von Autos in Berlin mit dem Artikel der AZ über kostenlosen Nahverkehr zu tun hat, erschloss sich mir zunächst nicht.

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Ich kann es Ihnen noch mal gerne erklären.

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Menschen mit Migrationshintergrund haben vielfach ein unverkrampftes Verhältnis auch zu größeren Autos. Da ist das Auto noch leichter ein Statussymbol als bei konfliktaversen Deutschen, die ja nur kein grünes Gänseblümchen provozieren möchten.

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16.02.2018

Also beim Auto kriegt man ein Statussymbol nicht eben schon mal für 1000 Euro - und in der Regel sind mit Verträgen die I-Sachen deutich günstiger zu haben.

Das mit dem Status-Symbol ist ein Schmäh. Sicher ist unter den Smarts das I das exklusivste. So wie Turnschuhe von Nike oder noch teureren Marken. Aber dass sie ein Auto als Statussymbol abzulösen in der Lage seien...

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16.02.2018

Schauen sie mal, im Bericht steht:
„Gerade junge Menschen zeigen mehr Interesse an einem Tablet oder Smartphone“
und ohne Ihnen zu Nahe treten zu wollen, nehme ich an dass Sie nicht zu der Kategorie "junge Menschen" gehören. Junge Menschen mit 17,18,19 oder 20 Jahren sehen die Welt und das was wichtig scheint nun mal anders als Menschen mit 30, 40, 50 und mehr Jahren.

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16.02.2018

Natürlich mag das so sein, dass für junge Menschen das Auto nicht mehr so wichtig ist. Ich hatte schon sinniert, dass das auch daran liegen könnte, dass sie Zugriff auf Fahrzeuge anderer haben, so dass sie nicht unbedingt selbst eines benötigen, während man ein Smartphone haben muss.

Dass ein Smartphone ein Statussymbol vergleichbar mit einem Auto sein könnte, das halte ich für einen Käse. Weil das I-Phone kann sich JEDER leisten, wenn er denn unbedingt möchte. Mit dem Wagen mit dem Stern oder der Niere und dem Unterhalt dazu wird das schon etwas schwieriger.

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16.02.2018

Lassen Sie es sein; da zählt nur die Gesinnung und nicht das Argument. Im Zweifelfall ist der Diskussionspartner halt zu alt und hat natürlich in Job, Verein, Verwandtschaft keinerlei Kontakt zu 20 Jährigen...

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http://www.zeit.de/mobilitaet/2014-10/jugend-auto-besitz-umweltschutz

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Die jungen Erwachsenen von heute denken ökologisch und das Auto ist ihnen immer weniger wichtig, behaupten Experten gern. Stimmt bloß nicht, wie eine neue Studie belegt.

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Bei denjenigen jungen Erwachsenen, die kein eigenes Auto besitzen, waren es überwiegend wirtschaftliche Gründe, die gegen einen Pkw-Kauf sprachen.

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Im Zweifel ist es also eher ein befristeter oder schlecht bezahlter Job als das grüne Gewissen.

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16.02.2018

"Lassen Sie es sein; da zählt nur die Gesinnung und nicht das Argument."

Ihre Argumente überzeugen leider selten, sofern es überhaupt Argumente gibt.

"Im Zweifelfall ist der Diskussionspartner halt zu alt und hat natürlich in Job, Verein, Verwandtschaft keinerlei Kontakt zu 20 Jährigen..."

Was Sie nicht alles meinen zu wissen. Kann es sein, dass ihre typischen Sprüche aus Unwissenheit wieder mal an Ihrer bevorzugten Sozialkohle für Ungebildete liegt. Es mag durchaus sein, dass so mancher Diskussionspartner ausreichend Kinder und Enkelkinder hat um auf dem aktuellen Stand zu bleiben.

Den Wandel für Umweltschutz und Klima haben Sie womöglich wegen Ihrer LinksGrünen-Phobie verschlafen und auch Ihr eingefügter Link führt zu einem alten Artikel von 2014. Es kann sich also nur um eine veraltete Studie handen.

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15.02.2018

Für Leistungen wie die des ÖPNV soll auch gezahlt werden. Wollen die deutschen Schnäppchenjäger denn alles umsonst?

Dabei wird eines in diesem und ähnlih gelagerten Fällen sehr oft übersehen: Umsonst ist das nicht (nicht mal der Tod) - irgend jemand zahlt und in diesem Falle auch diejenigen, die den ÖPNV aus den verschiedensten Gründen nicht nützen können

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15.02.2018

Für Nördlingen wäre das genial. Im Stundentakt - immer 10 Minuten nach fährt eine Linie durch sämtliche Randgebiete ausserhalb der Stadtmauer, Bahnhof und Krankenhaus eingeschlossen.

Jeder Haushalt hat hier in meinem Viertel ein und mehrere Autos - trotzdem wird sehr gerne der Bus genommen - warum? Parkplatzmangel im Stadtkern.

Meist bin ich mit dem Fahrrad unterwegs, lass mein Auto in der Garage. Mit den Satteltaschen gelingt jeder Einkauf. Aber wenn die Straßen vereist oder eine Schneedecke liegt, der "kostenlose" Bus, den würde ich mir dann auch gönnen :-)

Muss das mal in der nächsten Bürgersprechstunde unserem Stadtvater vorschlagen.

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15.02.2018

Also wie man Smartphone und Tablet als STATUSSYMBOL bezeichnen kann ist mir unbegreiflich. Schließlich kann sich das wirklich jeder leisten, wenn er denn will.

Mag sein, dass ein eigenes Auto für junge Leute nicht mehr die Priorität hat, wie das mal war. Aber hat man schon mal untersucht, worauf das zurückzuführen ist? Vllt. weil sie im Fall der Fälle ohne Problem auf ein Fahrzeug Zugriff haben? Und wenn es nur Carsharing ist?

Für mich bedeutet ein Auto keinen Status sondern Freiheit und gesparte Lebenszeit. Eine Freiheit, die mir selbst ein kostenloser öffentlicher Nahverkehr nicht gewähren kann. Zur Not ist diese unbezahlbar - sprich auch einen kräftigen Aufschlag wert. Wenn dann die Straßen freier sind und die Staus weniger - warum nicht. Dann wird das Auto evtl. wieder zum Statussymbol. ^^

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15.02.2018

Mag sein, dass ein eigenes Auto für junge Leute nicht mehr die Priorität hat, wie das mal war. Aber hat man schon mal untersucht, worauf das zurückzuführen ist?

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Vielleicht auf den Ort der Studien?

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http://www.zeit.de/2016/36/auto-besitz-jugend-studie

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Julia, 31, kam nach Berlin mit einem treuen Kleinwagen. Sie schluckte es, dass sie ihr Fahrzeug Kilometer weit weg von zu Hause parken musste. Sie schluckte es auch, dass Rabauken das alte Schätzchen zerkratzten und verbeulten. Was sie nicht mehr schluckte: Ohne dass sie es ahnte, wurden an ihrem fernen Parkplatz Halteverbotsschilder aufgestellt.

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Schätzchen, du wohnst und parkst im falschen Viertel ;-)

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Es ist wohl auch ein Resultat der Medienstandorte in den Metropolen, der diese merkwürdige Spaltung der Wahrnehmung in diesem Land befördert.

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15.02.2018

Bei so einer Aktion würde der ÖPNV doch schlichtweg zusammenbrechen.
Und wo soll der Freitarif dann gelten? Nur in den Innenstädten? In Zone 10 und 20? Wenn ja warum nicht auch in 30 und den anderen, bzw. im gesamten Nahverkehr.

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