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Luftfahrt
08.09.2021

Wie geht es weiter mit Premium Aerotec? Betriebsräte sind frustriert

Die Airbus-Tochter Premium Aerotec gehört zu Augsburg wie der Fußballverein FC Augsburg. In der Nähe des Stadions steht die lang gestreckte Halle, in der große Baugruppen für den Langstreckenflieger A350 entstehen.
Foto: Ulrich Wagner

Auch die zweite Verhandlungsrunde in Hamburg bringt keine Ergebnisse für das Augsburger Werk von Premium Aerotec. Die Beschäftigten müssen weiter bangen.

Die Verhandlungen über die Zukunft des Augsburger Luftfahrtzulieferers Premium Aerotec treten auf der Stelle. Nach der zweiten Gesprächsrunde in Hamburg zwischen der Arbeitgeberseite von Premium Aerotec und dem Mutterkonzern Airbus mit Betriebsrat sowie Gewerkschaft IG Metall macht sich im Beschäftigtenlager Frustration breit.

Michael Leppek von der IG Metall: "Wir sind tief enttäuscht."

Augsburgs IG-Metall-Chef Michael Leppek, der an den Verhandlungen teilnahm, sagte unserer Redaktion: "Wir sind tief enttäuscht. Die Arbeitgeberseite geht nicht auf unsere Forderungen ein. Sie wollen nicht auf Basis unserer Vorstellungen verhandeln." Jetzt würden die Mitglieder vor Ort in den Tarifkommissionen befragt.

Damit ist klar: Die Airbus-Spitze hält an dem Plan fest, große Teile von Premium Aerotec auszugliedern und an einen Investor zu verkaufen. Davon wären allein am Standort Augsburg rund 2200 von insgesamt etwa 2800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betroffen. Der Betriebsrat befürchtet, dass nach einem Verkauf der Großteil der Arbeitsplätze ins kostengünstigere Ausland verlagert werden könnte und das Werk so ausblutet.

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19.09.2021

Die Verblödung der Bürger und Steuerzahler geht mit Hilfe der Politiker, Gewerkschaftler und Betriebsräte weiter: Demo, Lichterkette, BGB 613A, Umschulung, Arbeitslosigkeit, Frührente mit Abzügen.

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10.09.2021

Deindustriealisierung nennt man sowas. Oder Dummheit... oder industriepolitische Blindheit... oder Raubtierkapitalismus... Sucht euch was aus!

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