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Luftverkehr
30.11.2014

Erneut Streiks bei der Lufthansa: Ausfälle am Montag

Am Montag und Dienstag wird die Lufthansa bestreikt: Die Piloten wehren sich gegen die Abschaffung ihrer Übergangsversorgung.
Foto: Boris Roessler/Archiv (dpa)

Bei der Lufthansa wird wieder gestreikt: Am Montag und Dienstag kommt es deutschlandweit zu Ausfällen von Kurz- und Mittelstreckenflügen. Die Billigtochter Germanwings ist nicht betroffen.

Im Tarifstreit bei der Lufthansa hat die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit zu neuen Streiks bei der aufgerufen. Von Montag um 12.00 Uhr bis Dienstag um Mitternacht sollen deutschlandweit Kurz- und Mittelstreckenflüge bestreikt werden, am Dienstag in der Zeit von 3 Uhr bis Mitternacht auch Langstrecken- und Frachtflüge, wie Cockpit am Sonntag in Frankfurt am Main mitteilte. Flüge der Billigtochter Germanwings sind demnach nicht betroffen.

Streiks bei Lufthansa am Montag und Dienstag

Mit den neuen Streiks wehrten sich die Piloten gegen die Abschaffung ihrer Übergangsversorgung, erklärte Cockpit. Der Konzernvorstand trage die Verantwortung, dass "trotz aller Bemühungen um Kompromissvorschläge seitens der Piloten" die Konfliktpunkte nicht gelöst werden konnten. Das Management habe "autokratisch" entschieden, den Tarifvertrag zur Übergangsversorgung bei einer Nichteinigung komplett wegfallen zu lassen. Es läute damit "einen radikalen Wandel in der bisherigen Führungskultur" ein.

Der Streit um die betriebliche Frührente der Piloten schwelt bereits seit Monaten. Die Übergangsversorgung erlaubt es bislang noch etwa jedem zweiten der 10.000 Piloten des Konzerns, ab dem Alter von 55 Jahren in den bezahlten Frühruhestand zu gehen. Sie erhalten in der Übergangszeit bis zur gesetzlichen Rente bis zu 60 Prozent ihrer Bezüge. Die Lufthansa will die Altersgrenze anheben, Cockpit lehnt dies ab und machte mehrfach mit Streiks Druck. afp

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