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  3. Mieten in Bayern: Wo die Mieten besonders steigen

Immobilien
28.05.2021

Bayerns Mieter in der Falle: Hier steigen die Mieten besonders

Wohnen ist nicht nur in München, sondern auch in Augsburg und in ganz Bayern teurer geworden.
Foto: Ulrich Wagner

Plus Zahlen der Bundesregierung zeigen, wie dramatisch Mieten in Bayern in den letzten zehn Jahren gestiegen sind. Längst ist die Belastung für die Menschen nicht nur in der Boomregion München enorm.

Natürlich ist es in und um München heftig. Eine bezahlbare Bleibe zu finden, ist für Rentner, Studenten, Normalverdiener und junge Familien fast wie eine Lotterie mit geringen Gewinnchancen. Mussten Mieter 2011 beim Einzug 11,63 Euro für den Quadratmeter kalt zahlen, waren es vergangenes Jahr schon 19,21 Euro pro Quadratmeter. Glücklich die, die einen alten Vertrag haben. Die Beinah-Verdopplung binnen eines Jahrzehnts in der Landeshauptstadt ist ein krasses Beispiel, wie teuer Wohnen in Bayern geworden ist.

Doch die Belastung hat nicht nur in der Landeshauptstadt und ihrem Speckgürtel kräftig angezogen, sondern im gesamten Freistaat. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der Linken hervor, die unserer Redaktion exklusiv vorliegt.

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Die Diskussion ist geschlossen.

28.05.2021

Bei den heutigen Baupreisen ist es auch für einen Investor uninteressant, ein Mietshaus zu bauen! Die Rendite kann man vergessen.................

29.05.2021

Sie vergessen das Kriterium "Wertaufbewahrung".

Rendite von Wohnraum wird auch durch Energiepreise/-steuern und immer stärker durch die Gesetzgebung zur energetischen Qualität beeinflusst.

Mit grüner Regierungsbeteiligung werden Altbauten einen noch deutlicheren Verlust an Rendite erleiden, als es mit GroKo oder so zu erwarten wäre. Die Propaganda relativ preiswerter und vor allem rentabler energetischer Sanierung wird sich an der Schwelle zum Niedrigenergiehaus in vielen Fällen nicht realisieren lassen (ich rede hier nicht von Verbesserung Energieausweis Stufe G auf E).

Insofern ist neuer Wohnraum an der Schwelle zum Passivhaus aktuell nicht mit der klassischen Rentabilität greifbar.

Als Zusatzrendite haben sich schon immer frühzeitige Investments bei der Erweiterung von S-Bahn Netzen angeboten. Das haben viele Investoren mit Autofahrerbrille nicht im Blick. Auch mit grüner Regierungsbeteiligung werden solche neuen Lagevorteile sehr knapp uns selten bleiben; man braucht das Geld ja für andere Themen...

28.05.2021

>> Im Mittel kletterten die Kaltmieten freier Wohnungen in Bayern demnach im Zeitraum zwischen 2011 und 2020 um durchschnittlich 4,9 Prozent pro Jahr. Zum Vergleich: Im selben Zeitraum legten die Bruttolöhne im Schnitt inflationsbereinigt um ein Prozent zu. <<

Bemerkenswert wie die Presse hier den linkspopulistischen Rechentrick weiter gibt...

Die Mietsteigerung wird absolut angegeben, während die Löhne inflationsbereinigt werden. Für einen realistischen Vergleich müsste man natürlich von beiden die absolute oder die inflationsbereinigte Steigerung nehmen.

>> Im Mittel kletterten die Kaltmieten freier Wohnungen in Bayern demnach im Zeitraum zwischen 2011 und 2020 um durchschnittlich 4,9 Prozent pro Jahr. <<

Und dazu die Lohnentwicklung in Deutschland (Bayern eher besser):

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/75731/umfrage/entwicklung-der-bruttoloehne-in-deutschland/

Da hatten wir von 2011 bis 2019 meist über 4% Erhöhung pro Jahr; erst in 2020 kam es durch Corona zu natürlich sehr ungleichmäßigen Rückgängen, die aber durch nicht erfasste Lohnersatzleistungen teilweise kompensiert wurden.

Die Mieten laufen den Löhnen schon etwas voraus; dramatisch ist das aber nicht.

28.05.2021

Dafür gibt es mehrere Gründe. Einerseits werden die Nebenkosten durch die Politik hoch getrieben und andererseits sind Wohnungen eben ein knappes Gut. Und knappe Güter werden, je höjher die Nachfrage ist, eben teurer. Und das wird immer so bleiben.

28.05.2021

Als Preistreiber zeigen sich auch die enorm gestiegenen Anforderungen in Sachen Umweltauflagen, Dämmung , Photovoltaik, Heizung beim Neubau. Wenn 25 % mehr investiert werden muss um ein Mehrfamilienhaus hinzustellen muss unter m Strich auch 25 % mehr Miete rauskommen , sonst investiert keiner in so ein Objekt.

29.05.2021

Lieber Herr Huber, was wäre wenn Umweltauflagen, Dämmung , Photovoltaik, Heizung beim Neubau einfach weggelassen wird? Aber warum sollte man als Egoist über den Tellerrand schauen?