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25.01.2019

Osram streicht Stellen

In Regensburg müssen 500 Mitarbeiter gehen. Absatz zu schwach

Absatzschwächen in der Automobil- und Smartphone-Branche machen dem Lichtkonzern Osram zu schaffen – und kosten nun hunderten Mitarbeitern den Job. 300 Stammbeschäftigte und rund 200 Zeitarbeiter in Regensburg müssen gehen, wie ein Sprecher sagte. Der Stellenabbau solle möglichst sozial verträglich geschehen.

Zuvor hatte Osram heftige Umsatzeinbrüche im ersten Quartal vermeldet. Insgesamt setzte der Konzern in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres 828 Millionen Euro um – 15 Prozent weniger als im Vorjahr. Allein in der Sparte der optischen Halbleiter waren die Erträge um 16,9 Prozent zurückgegangen. In Regensburg werden ausschließlich Produkte aus diesem Geschäftsbereich gefertigt – etwa LED oder Laserdioden.

Mit dem Stellenabbau macht Osram einen Teil der Ausbaumaßnahmen der vergangenen Jahre rückgängig. Allein in Regensburg waren innerhalb von drei Jahren 800 zusätzliche Mitarbeiter eingestellt worden. Die Gründe für die Probleme sind vor allem konjunktureller Natur. Insbesondere im Dezember habe sich der Marktrückgang etwa in der Automobilindustrie oder bei mobilen Geräten wie Smartphones beschleunigt, erklärte Osram. „Osram erzielt etwa die Hälfte seines Umsatzes mit Automotive-Produkten und wurde rasch und hart von dieser Entwicklung getroffen“, teilte der Konzern mit. „Unterdessen haben die Wettbewerber im LED-Geschäft ihre Kostenstrukturen optimiert – da müssen wir nachziehen, um wettbewerbsfähige Produkte anzubieten“, hieß es weiter. (dpa)

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