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  3. Rekordtief: Zahl der Jobsucher im Mai auf unter 2,5 Millionen gesunken

Rekordtief
31.05.2017

Zahl der Jobsucher im Mai auf unter 2,5 Millionen gesunken

Zuletzt etwa 2,5 Millionen Männer und Frauen in Deutschland ohne Job.
Foto: Julian Stratenschulte/Archiv (dpa)

Mit 2,5 Millionen Erwerbslosen im Mai gibt es den niedrigsten Stand seit 26 Jahren. Das geht aus am Mittwoch präsentierte Zahlen der Bundesagentur für Arbeit hervor.

Der Frühjahrsaufaufschwung hat die Zahl der Jobsucher im Mai erwartungsgemäß kräftig sinken lassen.

Denn die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Mai um 71 000 auf 2,498 Millionen gesunken. Dies war der niedrigste Wert in einem Mai seit dem Jahr 1991. Damit gab es 166 000 Erwerbslose weniger als vor einem Jahr, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Mittwoch in Nürnberg mitteilte. Die Arbeitslosenquote sank um 0,2 Punkte auf 5,6 Prozent.  "Bei guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen entwickelt sich auch der Arbeitsmarkt weiter günstig", sagte BA-Vorstandschef Detlef Scheele. Die Zahl der Beschäftigten sei erneut kräftig gewachsen und die Nachfrage nach Arbeitskräften befinde sich weiter auf sehr hohem Niveau. Auch saisonbereinigt gab es erneut einen Rückgang. Die um jahreszeitliche Einflüsse bereinigte Arbeitslosenzahl lag bei 2,536 Millionen. Damit waren etwa 9000 weniger Männer und Frauen ohne Job als im April. Im Westen ging die Zahl um 5000 zurück, im Osten um 4000.

Für 2017 rechnen Experten damit, dass sich die gute Arbeitsmarktlage fortsetzt

Die meisten Wirtschaftsexperten sind sich darin einig, dass sich die gute Arbeitsmarktlage fortsetzt. Vieles deute darauf hin, dass die Zahl der Arbeitslosen im Jahresschnitt 2017 deutlich stärker zurückgehen werde als erwartet. Im Durchschnitt rechnen die Ökonomen mit einer Erwerbslosenzahl um die 2,5 Millionen.

Wie gut die aktuelle Arbeitsmarktlage ist, zeigt nach Ansicht der Bundesagentur für Arbeit (BA) auch die weiterhin große Nachfrage nach Arbeitskräften. Sie verweist dabei auf ihren monatlich ermittelten Stellenindex BA-X. Der verharrte im Mai im Vergleich zum Vormonat bei 231 Punkten. Im Vergleich zum Vorjahr lag er 15 Punkte höher. Die meisten Mitarbeiter würden derzeit im verarbeitenden Gewerbe, im Handel, in qualifizierten Unternehmensdienstleistungen sowie im Baugewerbe gesucht. Auch in der Zeitarbeit steige der Personalbedarf weiter.

Grund für die wenigen Erwerbslosen ist in erster Linie die wirtschaftliche Lage

Die Bundesagentur nannte als Grund für die gute Entwicklung vor allem die stabile wirtschaftliche Lage. Ein Teil des Stellenwachstums sei aber auch auf die in Boomzeiten größere Bereitschaft zu Jobwechseln zurückzuführen. Da es zudem immer schwieriger werde, geeignete Mitarbeiter zu finden, blieben immer mehr Stellen immer länger unbesetzt.

Auch sonst sehen die Volkswirte die deutsche Wirtschaft in Topform und rechnen vorerst mit einer weiter stabilen Aufwärtsentwicklung. Dafür sprächen nicht nur die Erholung der Weltkonjunktur und die damit verbesserten Exportchancen für die deutsche Industrie. Auch globale Risiken im Zusammenhang mit dem Brexit oder der Wirtschaftspolitik von US-Präsident Donald Trump hätten sich abgeschwächt, betonten Konjunkturforscher und Volkswirte deutscher Großbanken in einer dpa-Umfrage. Die Unternehmen würden immer optimistischer. AZ

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