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Restaurantkette
18.02.2019

Vapiano-Anleger erleben weiteren Schock

Die Pizza- und Pastakette Vapiano enttäuscht die Anleger.
Foto: Sebastian Kahnert, dpa (Archiv)

Die Geschäfte der Restaurantkette Vapiano entwickeln sich unerwartet schlecht. Die Aktien verlieren daher stark an Wert.

Die Restaurantkette Vapiano hat ihre Anleger ein weiteres Mal mit einer unerwartet schwachen Geschäftsentwicklung geschockt. Die Aktien rutschten am Montagvormittag um mehr als 11 Prozent auf zuletzt 5,50 Euro ab. Sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) war das Unternehmen 2018 laut den vorläufigen Kennziffern unter den eigenen Zielen geblieben, wie am Freitagabend nach Börsenschluss bekannt wurde.

Vapiano hatte die eigenen Prognosen für das Jahr 2018 bereits im September und dann nochmals im November gesenkt und zuletzt den Chef ausgetauscht.

Vapiano-Aktien rutschen auf Rekordtief

Am Freitagabend verwies das erst im Sommer 2017 an die Börse gegangene Unternehmen schließlich auf eine "nicht zufriedenstellende operative Entwicklung des vierten Quartals 2018 sowie die schwache Entwicklung einiger neu eröffneter Restaurants".

Der Aktienkurs spiegelt die schwache Geschäftsentwicklung. Im Vergleich zum Ausgabepreis von 23 Euro haben die Papiere mehr als drei Viertel ihres Wertes verloren. Der Abwärtstrend für den Kurs hatte sich mit dem gesenkten Ausblick ab September 2018 drastisch beschleunigt. Von Kursen um die 18 Euro stürzte die Aktie damals in weniger als einem Monat um gut die Hälfte ab. Mit an diesem Montag zeitweise erreichten 5,36 Euro sackte sie auf ein neuerliches Rekordtief. (dpa)

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18.02.2019

Wenn man sich die Bewertungen anschaut ist das eine logische Schlussfolgerung.

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