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31.01.2013

Santander bekommt 2012 Schuldenkrise zu spüren

Santander-Filiale auf Palma de Mallorca. Der Überschuss der spanischen Großbank brach 2012 um mehr als die Hälfte ein. Foto: Patrick Seeger dpa

Die spanische Großbank Santander hat im vergangenen Jahr die Schulden- und Wirtschaftskrise im eigenen Land kräftig zu spüren bekommen. Der Überschuss brach 2012 um mehr als die Hälfte auf 2,2 Milliarden Euro ein, wie das Institut am Donnerstag in Madrid mitteilte.

Trotz einer leichten Verbesserung gegenüber den Vorquartalen konnte die Bank auch zum Jahresende die Markterwartungen nicht erfüllen: Im vierten Quartal verdiente Santander 401 Millionen Euro und damit nur rund die Hälfte dessen, was Analysten erwartet hatten.

Für faule Kredite legte die Bank im Gesamtjahr 2012 konzernweit 12,7 Milliarden Euro zurück, das waren fast 30 Prozent mehr als für das Jahr 2011. Neben Spanien schwächelte das Geschäft auch auf den für Santander wichtigen Auslandsmärkten in Großbritannien und Brasilien - hier gingen die Gewinne prozentual zweistellig zurück. Den Aktionären will das Institut für 2012 eine unveränderte Dividende von 60 Cent je Aktie zahlen. (dpa)

Quartalsergebnis

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